Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Energie aus Erdwärme: Bundesumweltministerium fördert Kraftwerksbau mit 4,8 Millionen Euro

16.05.2003


Das Bundesumweltministerium foerdert den Bau und Betrieb eines Erdwaermekraftwerks im bayerischen Unterhaching mit rund 4,8 Millionen Euro. Mit der Errichtung dieses Pilotprojekts im Bereich der Geothermie wird ein Beitrag zur umweltgerechten Energiegewinnung, Schonung der natuerlichen Ressourcen und zum Klimaschutz geleistet.

... mehr zu:
»Geothermie »Klimaschutz

Bundesumweltminister Juergen Trittin: "Deutschland ist weltweit fuehrend beim Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energien. Mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz haben wir erstmals auch eine Verguetung von Strom aus Geothermie festgeschrieben. Im Zuge der geplanten Novellierung des Gesetzes werden wir die Bedingungen fuer die Erdwaermenutzung verbessern, da hier ein grosses Potenzial bislang noch zu wenig genutzt wird. Zugleich dient das Projekt in Unterhaching auch dem technologischen Fortschritt. Das kommt nicht nur dem Klima zugute, sondern verbessert auch die Chancen fuer den Technologietransfer in Laender mit vergleichbaren geologischen Bedingungen."

Ziel des Vorhabens der Geothermie Unterhaching GmbH & Co KG ist die grosstechnische Erprobung einer neuartigen, effizienteren Technologie (Kalina-Technik), die auch bei niedrigerer Temperatur im Erdinnern eine hoehere Energieausbeute ermoeglicht als mit ueblichen Verfahren. Im Rahmen des Zukunftsinvestitionsprogramms (ZIP) der Bundesregierung wurden bereits geologische Voruntersuchungen zu diesem Vorhaben durch das Bundesumweltministerium gefoerdert und erfolgreich durchgefuehrt. Das geplante Kraftwerk soll kuenftig rund 3,1 Megawatt Strom und bis zu 16 Megawatt Waerme liefern.


Das Geothermieprojekt ist darueber hinaus beispielhaft eingebunden in das kommunale Energiekonzept der Gemeinde Unterhaching. Es sieht u.a. den Aufbau eines Fernwaermenetzes vor, mit dem kuenftig oeffentliche Einrichtungen, Unternehmen und Wohngebaeude mit Waermeenergie versorgt werden sollen. Damit koennen in erheblichem Masse fossile Energietraeger eingespart werden. Insgesamt wird das Geothermiekraftwerk dazu fuehren, dass jaehrlich rund 12.000 Tonnen Kohlendioxid, ueber 7 Tonnen Schwefeldioxid sowie fast 11 Tonnen Stickstoffoxide vermieden und somit ein Beitrag zum Klimaschutz und zur Verbesserung der Luftqualitaet geleistet werden. Bundesumweltminister Trittin begruesste das besondere -- auch finanzielle -- Engagement der Gemeinde Unterhaching, das massgeblich zum Zustandekommen des Umweltschutzprojektes beitragen hat.

Michael Schroeren | BMU
Weitere Informationen:
http://www.bmu.de

Weitere Berichte zu: Geothermie Klimaschutz

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik:

nachricht Sicherungsklemmen bis 1000 V
27.09.2018 | PHOENIX CONTACT GmbH & Co.KG

nachricht Warnschilder für Reihenklemmen mit Push-in Anschluss
26.09.2018 | PHOENIX CONTACT GmbH & Co.KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Energie und Elektrotechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Neue Therapien bei Gefäßerkrankungen

Auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Angiologie (DGA) vom 12. bis 15. September in Münster stellten Gefäßspezialisten aus ganz Deutschland die neuesten Therapien bei Gefäßerkrankungen vor. Vor allem in den Bereichen periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) und venöse Verschlusskrankheiten wie die Tiefe Venenthrombose (TVT) gibt gute Neuigkeiten für die Patienten. Viele der 720 Gefäßspezialisten, die an der Jahrestagung teilnahmen, stellten neueste Studienergebnisse vor.

Millionen Menschen leiden in Deutschland unter Gefäßerkrankungen, allein rund fünf Millionen unter der „Schaufensterkrankheit“, medizinisch periphere...

Im Focus: Wie Magnetismus entsteht: Elektronen stärker verbunden als gedacht

Wieso sind manche Metalle magnetisch? Diese einfache Frage ist wissenschaftlich gar nicht so leicht fundiert zu beantworten. Das zeigt eine aktuelle Arbeit von Wissenschaftlern des Forschungszentrums Jülich und der Universität Halle. Den Forschern ist es zum ersten Mal gelungen, in einem magnetischen Material, in diesem Fall Kobalt, die Wechselwirkung zwischen einzelnen Elektronen sichtbar zu machen, die letztlich zur Ausbildung der magnetischen Eigenschaften führt. Damit sind erstmals genaue Einblicke in den elektronischen Ursprung des Magnetismus möglich, die vorher nur auf theoretischem Weg zugänglich waren.

Für ihre Untersuchung nutzten die Forscher ein spezielles Elektronenmikroskop, das das Forschungszentrum Jülich am Elettra-Speicherring im italienischen Triest...

Im Focus: Erstmals gemessen: Wie lange dauert ein Quantensprung?

Mit Hilfe ausgeklügelter Experimente und Berechnungen der TU Wien ist es erstmals gelungen, die Dauer des berühmten photoelektrischen Effekts zu messen.

Es war eines der entscheidenden Experimente für die Quantenphysik: Wenn Licht auf bestimmte Materialien fällt, werden Elektronen aus der Oberfläche...

Im Focus: Scientists present new observations to understand the phase transition in quantum chromodynamics

The building blocks of matter in our universe were formed in the first 10 microseconds of its existence, according to the currently accepted scientific picture. After the Big Bang about 13.7 billion years ago, matter consisted mainly of quarks and gluons, two types of elementary particles whose interactions are governed by quantum chromodynamics (QCD), the theory of strong interaction. In the early universe, these particles moved (nearly) freely in a quark-gluon plasma.

This is a joint press release of University Muenster and Heidelberg as well as the GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt.

Then, in a phase transition, they combined and formed hadrons, among them the building blocks of atomic nuclei, protons and neutrons. In the current issue of...

Im Focus: Der Truck der Zukunft

Lastkraftwagen (Lkw) sind für den Gütertransport auch in den kommenden Jahrzehnten unverzichtbar. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Technischen Universität München (TUM) und ihre Partner haben ein Konzept für den Truck der Zukunft erarbeitet. Dazu zählen die europaweite Zulassung für Lang-Lkw, der Diesel-Hybrid-Antrieb und eine multifunktionale Fahrerkabine.

Laut der Prognose des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur wird der Lkw-Güterverkehr bis 2030 im Vergleich zu 2010 um 39 Prozent steigen....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

4. BF21-Jahrestagung „Car Data – Telematik – Mobilität – Fahrerassistenzsysteme – Autonomes Fahren – eCall – Connected Car“

21.09.2018 | Veranstaltungen

Forum Additive Fertigung: So gelingt der Einstieg in den 3D-Druck

21.09.2018 | Veranstaltungen

12. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

20.09.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Mit traditionellen Methoden gegen extreme Trockenheit

24.09.2018 | Geowissenschaften

Europäische Spitzenforschung auf der EuMW

24.09.2018 | Messenachrichten

Neue Therapien bei Gefäßerkrankungen

24.09.2018 | Medizintechnik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics