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Lehrstuhl Kraftwerkstechnik erhält 3,24 Mio. für Forschung an CO2-armen Kraftwerk ...

03.03.2008
... unter Einbezug regionaler und überregionaler KMU

Wichtiger Meilenstein für die Forschung in der Energieregion Lausitz

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) vergibt im Rahmen der Innovationsinitiative Neue Länder - Unternehmen-Region 3,24 Millionen Euro an die BTU Cottbus, Lehrstuhl Kraftwerkstechnik, um dort eine Nachwuchsforschergruppe einzurichten.

Am 28. Februar 2008 erfolgte die offizielle Zusage zur Förderung des Projektes "Innovatives Forschungsvorhaben zum CO2-armen Kraftwerk unter Einbezug regionaler und überregionaler KMU zur kooperativen Forschung, Entwicklung und Vermarktung innovativer Kraftwerkstechnologien".

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»KMU »Kraftwerk »Kraftwerkstechnik

Die Wissenschaftler werden sich unter Anleitung von Prof. Hans Joachim Krautz und Prof. Harald Schwarz vom Institut für Energietechnik ab 1. April 2008 mit der Erforschung innovativer Kraftwerkstechnologien befassen. Dabei stehen die Grundlagenuntersuchungen zur Erforschung druckaufgeladener Trocknungsprozesse, des Abbrandverhaltens von Braunkohlen unter Oxyfuel-Bedingungen, Werkstoffuntersuchungen und die Einsparung von Blockeigenbedarf im Mittelpunkt.

Die Trocknungsvorgänge sowie die Strömungs- und Verbrennungsprozesse für Großdampferzeuger sollen mit Hilfe numerischer Simulationen modelliert werden. Darüber hinaus wird im Rahmen des Forschungsprojektes die Konzeptentwicklung für einen CO2-armen Kraftwerksblock erfolgen. Begleitend werden Untersuchungen hinsichtlich Instandhaltung und Verfügbarkeit der innovativen Kraftwerkstechnologie erfolgen.

Insgesamt werden 7 Mitarbeiter über einen Zeitraum von 5 Jahren an der Erforschung der genannten Themenstellungen arbeiten. Neben den Personal- und Sachausgaben werden neue Geräte und Gegenstände im Wert von 475.000 Euro angeschafft. Damit wird eine hervorragende Basis für die angestrebten wissenschaftlichen Arbeiten geschaffen. Durch die Einbindung der Industrie, vor allem von kleinen und mittleren Unternehmen, ist der direkte Praxisbezug für das Forschungsprojekt sichergestellt. Die Unternehmen können wertvolle Impulse für die Forschungsarbeiten geben und profitieren ihrerseits von den Forschungsergebnissen. Darüber hinaus gilt es auch, wissenschaftlichen Nachwuchs sowie Fachkräfte durch ein fachlich ausgewogenes Forschungs- und Ausbildungsprofil hervorzubringen.

Mit der Umsetzung dieses Projektes werden wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse zur Vorbereitung der Realisierung des CO2-armen Kraftwerkes gewonnen.

Weitere Informationen:
Prof. Dr. Hans Joachim Krautz, Lehrstuhl Kraftwerkstechnik, 0355/69-4501
Alexander Findeisen, Tel.: 0355/69-3440

Margit Anders | idw

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