Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

3D Creator FreeScan mit integriertem frei beweglichen Scanner

04.02.2008
Das Vermessen, Scannen und Digitalisieren von großen und komplexen Objekten ist eine wichtige Aufgabe der Industriellen Bildverarbeitung. Mit dem "3D Creator FreeScan" steht nun erstmal ein 3D-Navigationssystem mit einem freibeweglichen Taststift und einem Scannermodul zum Vermessen, Scannen und Digitalisieren von großen Objekten zur Verfügung.

Dabei können Taststift und Laserscanner mit derselben Systembasis eingesetzt werden, um in dem großen Arbeitsbereich des 3D Creators entweder taktil zu messen oder berührungslos zu scannen.

Mit dem "3D Creator FreeScan" erweitert RevXperts die Einsatzmöglichkeiten seiner optischen Infrarot-Navigationssysteme durch die Integration eines freibeweglichen, handgeführten Scanners. Dabei können Taststift und Laserscanner mit derselben Systembasis eingesetzt werden, um in dem großen Arbeitsbereich des "3D Creators" entweder taktil zu messen oder berührungslos zu scannen. Dieses modulare Systemkonzept ermöglicht eine effiziente Durchführung von unterschiedlichsten Mess-, Inspektions-, Analyse- oder Digitalisierungsaufgaben.

Der "3D Creator FreeScan" kombiniert zwei optische Verfahren, um in einem großen Arbeitsbereich dreidimensionale, positionsbezogene Scannbilder zu erzeugen. So werden über eine Infrarotverbindung die Positionswerte zwischen dem freibeweglichen Laserscanner und der Sensoreinheit ermittelt. Dafür ist der Laserscanner mit aktiven Infrarot-Leuchtdioden bestückt, die eine Strecke bis zu fünf Meter überbrücken können. Die Position dieser Leuchtdioden wird von den hoch auflösenden Kameras der Sensoreinheit erfasst und über Triangulationsalgorithmen in die X,Y,Z-Koordinaten und die Bewegungsvektoren U, V umgesetzt. Auf Grund der Kalibrierung sind die Koordinatensysteme der Infrarotoptik und der Laseroptik bekannt und werden über Transformations- und Rotationsverfahren zugeordnet. Die eingescannten Daten werden mit den erfassten Koordinateninformationen synchronisiert und stehen als positionsbezogene Scannbilder zur weiteren Bearbeitung zur Verfügung.

... mehr zu:
»Creator »Laserscanner »Scanner

Der "3D Creator FreeScan" hat dafür bereits unterschiedlichste Anwendungslösungen eingebunden, die von der 3D-Inspektion, über die Bearbeitung von Punktewolken und den Vergleich von Punktewolken mit CAD-Modellen bis zur Flächenrückführung reichen und ist somit sehr vielseitig einsetzbar. So gibt es integrierte Lösungen mit PointMaster, PolyWorks und dem 3D Reshaper, bei denen auch die Parametereinstellungen für den "3D Creator FreeScan" von der Bedienebene aus durchgeführt werden können. Natürlich bieten diese Softwarelösungen neben einer kompletten Bearbeitung und Analyse der Punktewolken und den IGES- und STL-Schnittstellen auch direkte Schnittstellen zu den wichtigsten CAD-Systemen. Zusätzlich ermöglicht die offene und gut ausgebaute Softwareschnittstelle des Systems eine umfassende und schnelle Integration von neuer Anwendungssoftware in kurzer Zeit, falls ein Unternehmen sich bereits auf eine Softwareplattform festgelegt hat.

Der "3D Creator FreeScan" besteht aus einer Sensoreinheit, einer Kontrolleinheit mit einer USB Verbindung zu einem Notebook oder PC, einem freibeweglichen handlichen Laserscanner, der über die Kontrolleinheit synchronisiert wird und von dem die Daten über eine USB-Verbindung direkt an den Notebook übertragen werden. Das System ist in einem Transportkoffer verpackt und somit sehr mobil einsetzbar.

Die RevXperts GmbH mit Sitz in Garching bei München verwendet moderne optische Sensortechnologie für den Aufbau von leistungsfähigen 3D-Navigationssystemen zur Durchführung von Mess- und Scannaufgaben in der Qualitätssicherung und im Reverse Engineering sowie für Trackingaufgaben in der Automatisierung und der Medizintechnik.

Das System wird im Rahmen der Sonderschau "Berührungslose Messtechnik" anlässlich der Control 2008 in Stuttgart, 22. bis 25. April, in Halle 1, Stand 1626, vorgestellt. Die Sonderschau will einen Beitrag zur Verbreiterung der Akzeptanz berührungsloser Messtechnik leisten, indem an einigen ausgewählten Exponaten die Konstruktionsprinzipien, Eigenheiten und Grenzen der neuen Messmöglichkeiten demonstriert werden. Die Sonderschau findet mit Unterstützung der P. E. Schall GmbH, den Mitgliedern des Control-Messebeirats und der Fraunhofer-Allianz Vision statt.

Die Fraunhofer-Allianz Vision ist ein Zusammenschluss von Fraunhofer-Instituten zu den Themen Bildverarbeitung, optische Inspektion und 3-D-Messtechnik, Röntgenmesstechnik und zerstörungsfreie Prüfung.

Fachkontakt:
RevXperts GmbH
Dipl.-Ing. Volker Huth
Lichtenbergstraße 8
85748 Garching
Telefon: + 49 89 5484-2080
Fax: + 49 89 5484-2089
E-Mail: volker.huth@revxperts.de
Pressekontakt:
Fraunhofer-Allianz Vision
Regina Fischer M. A.
Am Wolfsmantel 33
91058 Erlangen
Telefon: +49 9131 776-530
Fax: +49 9131 776-599
E-Mail: vision@fraunhofer.de

Regina Fischer | idw
Weitere Informationen:
http://www.revxperts.de
http://www.vision.fraunhofer.de

Weitere Berichte zu: Creator Laserscanner Scanner

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik:

nachricht Chillventa 2018: Fraunhofer ISE rückt Wärmepumpen in den Fokus
12.10.2018 | Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE

nachricht Mikro-Energiesammler für das Internet der Dinge
11.10.2018 | Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Energie und Elektrotechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Größter Galaxien-Proto-Superhaufen entdeckt

Astronomen enttarnen mit dem ESO Very Large Telescope einen kosmischen Titanen, der im frühen Universum lauert

Ein Team von Astronomen unter der Leitung von Olga Cucciati vom Istituto Nazionale di Astrofisica (INAF) Bologna hat mit dem VIMOS-Instrument am Very Large...

Im Focus: Auf Wiedersehen, Silizium? Auf dem Weg zu neuen Materalien für die Elektronik

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung (MPI-P) in Mainz haben zusammen mit Wissenschaftlern aus Dresden, Leipzig, Sofia (Bulgarien) und Madrid (Spanien) ein neues, metall-organisches Material entwickelt, welches ähnliche Eigenschaften wie kristallines Silizium aufweist. Das mit einfachen Mitteln bei Raumtemperatur herstellbare Material könnte in Zukunft als Ersatz für konventionelle nicht-organische Materialien dienen, die in der Optoelektronik genutzt werden.

Bei der Herstellung von elektronischen Komponenten wie Solarzellen, LEDs oder Computerchips wird heutzutage vorrangig Silizium eingesetzt. Für diese...

Im Focus: Goodbye, silicon? On the way to new electronic materials with metal-organic networks

Scientists at the Max Planck Institute for Polymer Research (MPI-P) in Mainz (Germany) together with scientists from Dresden, Leipzig, Sofia (Bulgaria) and Madrid (Spain) have now developed and characterized a novel, metal-organic material which displays electrical properties mimicking those of highly crystalline silicon. The material which can easily be fabricated at room temperature could serve as a replacement for expensive conventional inorganic materials used in optoelectronics.

Silicon, a so called semiconductor, is currently widely employed for the development of components such as solar cells, LEDs or computer chips. High purity...

Im Focus: Blauer Phosphor – jetzt erstmals vermessen und kartiert

Die Existenz von „Blauem“ Phosphor war bis vor kurzem reine Theorie: Nun konnte ein HZB-Team erstmals Proben aus blauem Phosphor an BESSY II untersuchen und über ihre elektronische Bandstruktur bestätigen, dass es sich dabei tatsächlich um diese exotische Phosphor-Modifikation handelt. Blauer Phosphor ist ein interessanter Kandidat für neue optoelektronische Bauelemente.

Das Element Phosphor tritt in vielerlei Gestalt auf und wechselt mit jeder neuen Modifikation auch den Katalog seiner Eigenschaften. Bisher bekannt waren...

Im Focus: Chemiker der Universitäten Rostock und Yale zeigen erstmals Dreierkette aus gleichgeladenen Ionen

Die Forschungskooperation zwischen der Universität Yale und der Universität Rostock hat neue wissenschaftliche Ergebnisse hervorgebracht. In der renommierten Zeitschrift „Angewandte Chemie“ berichten die Wissenschaftler über eine Dreierkette aus Ionen gleicher Ladung, die durch sogenannte Wasserstoffbrücken zusammengehalten werden. Damit zeigen die Forscher zum ersten Mal eine Dreierkette aus gleichgeladenen Ionen, die sich im Grunde abstoßen.

Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen den Professoren Mark Johnson, einem weltbekannten Cluster-Forscher, und Ralf Ludwig aus der Physikalischen Chemie der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Rettungsdienst und Feuerwehr - Beschaffung von Rettungsdienstfahrzeugen, -Geräten und -Material

18.10.2018 | Veranstaltungen

11. Jenaer Lasertagung

16.10.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Dezember 2018

16.10.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Nanodiamanten als Photokatalysatoren

18.10.2018 | Materialwissenschaften

Schichten aus Braunschweig auf dem Weg zum Merkur

18.10.2018 | Physik Astronomie

Rettungsdienst und Feuerwehr - Beschaffung von Rettungsdienstfahrzeugen, -Geräten und -Material

18.10.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics