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Rotorblätter für Windkraftanlagen - Strom vom weißen Riesen

11.01.2008
In dem patentierten Integral-Blade-Verfahren stellt Siemens Wind Power in Dänemark seine bis zu 52 Meter langen und 16 Tonnen schweren Rotorblätter ohne Klebstoffe und Chemikalien her.

Hauptbestandteil ist Fiberglas, ein glasfaserverstärkter Kunststoff, der im Gegensatz zum sonst beim Flügelbau verwendeten PVC wiederverwertbar ist und somit kein Abfallproblem darstellt.


Darüber hinaus besitzt der Flügel eine bisher unbekannte Robustheit, die vor allem beim Einsatz auf offenem Meer, in sogenannten Offshore-Anlagen, zur Geltung kommt.

Während der Lebensdauer von etwa 20 Jahren hält der Flügel sogar orkanartige Winde aus, ohne neu ausgerichtet oder nachgebessert werden zu müssen.

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Erst kürzlich hat Siemens in der Bucht vor Liverpool den ersten Offshore-Windpark mit den derzeit größten serienmäßig gefertigten Windturbinen mit einer Einzelleistung von 3,6 Megawatt und einer Gesamtleistung von 90 Megawatt installiert – genug, um etwa 80.000 Haushalte mit sauberem Strom zu versorgen.

In Zukunft sollen die Rotorblätter sogar 60 Meter lang sein und noch leistungsstärkere Turbinen antreiben.

Dr. Norbert Aschenbrenner | Siemens AG
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com
http://www.siemens.de/photonews

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