Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Per Handy persönliche Gegenstände bewachen - und weitere Software-Entwicklungen

25.02.2011
Auf der Computermesse CeBit vom 1. bis 5. März in Hannover sind wieder drei Fachgebiete der Universität Kassel vertreten (Halle 9, Stand C22/ TTN Hessen).

Das Fachgebiet Kommunikationstechnik der Universität Kassel wird eine Erfindung präsentieren, die vielen das Leben erleichtern kann.

Das Team um Prof. Dr.-Ing. Klaus David hat mit "PT Guard" eine Handysoftware entwickelt, die mittels einer Bluetooth-Funkverbindung überwacht, ob Aktenkoffer, Mantel und Notebook in Reichweite sind. Sollte einer der bewachten Gegenstände nicht mehr in Reichweite sein, schlägt das Handy Alarm. Durch Klingeln, Vibrieren und eine Displayanzeige wird der Nutzer auf den Verlust hingewiesen. Also kann er gleich aktiv werden, bevor Schrecken, Schaden und Verlust groß sind.

Zwei weitere Projekte aus dem Fachbereich Elektrotechnik/ Informatik, die im Fachgebiet Software Engineering unter Leitung von Prof. Dr. Albert Zündorf entwickelt wurden, werden auf der CeBit präsentiert: "UML Tools/ Tool Synchronisierung und Änderungsmanagement in UML" und "Distributed Systems Modelling - Modellierung und Simulation von Car2X-Szenarien mittels Roboter-Fahrzeugen". Weitere Informationen dazu in der Anlage.

Durch Handysoftware per Bluetooth den Verlust von persönlichen Gegenständen verhindern

Die Schlüssel zu Hause vergessen, den Mantel in der Straßenbahn liegen lassen oder die Geldbörse verlieren, dies soll durch eine neue Handysoftware "PT Guard" des Fachgebiets Kommunikationstechnik (Com Tec) der Universität Kassel zukünftig der Vergangenheit angehören. Kasseler Wissenschaftler rund um Prof. Dr.-Ing. Klaus David entwickelten ein intelligentes Programm für Mobiltelefone, das auf der Messe für Informationstechnik "CeBit" vom 1. bis 5. März in Hannover vorgestellt wird. Ziel ist, Nutzern den meist hektischen Alltag zu erleichtern und unnötige Stresssituationen zu vermeiden.

Die Vorgehensweise: "PT Guard" überwacht mittels der Bluetooth-Funkverbindung des Mobiltelefons, ob beispielsweise Aktenkoffer, Mantel oder Notebook in der Nähe sind. Sollte sich einer der bewachten Gegenstände außerhalb der Reichweite befinden, schlägt das Handy Alarm und macht den Nutzer durch Klingeln, Vibration und eine Displayanzeige darauf aufmerksam. So macht sich der Verlust oder Diebstahl von persönlichen Gegenständen sofort bemerkbar.

Verschiedenen Situationen ordnet die Software automatisch unterschiedliche Sicherheitsstufen zu: So soll das Mobiltelefon zu Hause oder im Büro nicht anhaltend Alarm schlagen, sobald der Nutzer das Zimmer verlässt, jedoch beispielsweise in der Straßenbahn besonders wachsam sein. Dies wird durch vielfältige Sicherheitsstufen erreicht, in die das Programm durch die Auswertung unterschiedlicher Handysensoren jeweils selbstständig oder auch durch Bestimmung des Nutzers wechselt. Dabei hat die Sicherheit der Gegenstände oberste Priorität, sodass im Zweifelsfall automatisch eher eine höhere Stufe ausgewählt wird.

Da die Wahl des Sicherheitslevels die Akkuleistung des Handys beeinflusst, entwickelten die Forscher ein Verfahren, welches sowohl auf maximale Sicherheit als auch auf optimale Akkulaufzeit abgestimmt ist: der Energiebedarf wird durch Anpassung an Nutzergewohnheiten verringert. Die Universität Kassel patentierte dieses Verfahren.

Die Funktionalitäten der Software werden auf der CeBit mit Hilfe eines Prototyps demonstriert. Derzeit wird die Idee für die Handysoftware von der universitären Ausgründung Phone Tec GmbH zum Produkt weiterentwickelt.

Dabei werden auch an Umsetzungen für iPhones und Android-Geräten gearbeitet. Mehr Informationen gibt es unter www.phonetec.de und auf der CeBit am Hessen TTN-Gemeinschaftsstand (Halle 9, Stand C22).

Info

Dipl.-Ing. Andreas Pirali M. Sc.
Universität Kassel
FG Kommunikationstechnologie (ComTec),
Wilhelmshöher Allee 73
34121 Kassel - Germany
Telefon: +49 - 561 - 804 - 6072
Fax: +49 - 561 - 804 - 6360
Email: andreas.pirali@comtec.eecs.uni-kassel.de
www: http://www.comtec.eecs.uni-kassel.de/
Dipl.-Ing. Thomas Hohmann
PhoneTec GmbH
Wilhelmshöher Allee 64
34119 Kassel - Germany
Telefon: +49 - 561 - 47396944 - 1
Fax: +49 - 561 - 47396944 - 9
Email: hohmann@phonetec.de
www: http://www.phonetec.de/
Prof. Dr. Albert Zündorf
zuendorf@cs.uni-kassel.de
Telefon: 0561 804-6240
Andreas Scharf, M.Sc.
andreas.scharf@cs.uni-kassel.de
Telefon: 0561 804-6357
Andreas Koch, M.Sc.
andreas.koch@cs.uni-kassel.de
Telefon: 0561 804-6357
Universität Kassel
Software Engineering Research Group
Wilhelmshöher Allee 73
34121 Kassel

| Universität Kassel
Weitere Informationen:
http://www.comtec.eecs.uni-kassel.de/
http://www.phonetec.de/
http://www.uni-kassel.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie CeBIT 2011:

nachricht GUS Group im CeBIT-Aufschwung
11.03.2011 | GUS Deutschland GmbH

nachricht Die Top-Trends der CeBIT 2011 für Unternehmen und Consumer
07.03.2011 | Deutsche Messe AG Hannover

Alle Nachrichten aus der Kategorie: CeBIT 2011 >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Future electronic components to be printed like newspapers

A new manufacturing technique uses a process similar to newspaper printing to form smoother and more flexible metals for making ultrafast electronic devices.

The low-cost process, developed by Purdue University researchers, combines tools already used in industry for manufacturing metals on a large scale, but uses...

Im Focus: Rostocker Forscher entwickeln autonom fahrende Kräne

Industriepartner kommen aus sechs Ländern

Autonom fahrende, intelligente Kräne und Hebezeuge – dieser Ingenieurs-Traum könnte in den nächsten drei Jahren zur Wirklichkeit werden. Forscher aus dem...

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Stadtklima verbessern, Energiemix optimieren, sauberes Trinkwasser bereitstellen

19.07.2018 | Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Neue Anwendungen für Mikrolaser in der Quanten-Nanophotonik

20.07.2018 | Physik Astronomie

Need for speed: Warum Malaria-Parasiten schneller sind als die menschlichen Abwehrzellen

20.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Die Gene sind nicht schuld

20.07.2018 | Medizin Gesundheit

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics