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Verbraucherfreundliche Neuerungen

25.02.2010
Die TU Berlin präsentiert sich auf der CeBIT vom 2. bis 6. März 2010 in Hannover

Die TU Berlin beteiligt sich auf der CeBIT vom 2. bis 6. März 2010 am Berlin-Brandenburger Forschungsgemeinschaftsstand in Halle 9, Stand B 39. Hier werden sechs Exponate gezeigt.

COMMETRIX
COMMETRIX Software bietet Network Intelligence. Über den Import vorhandener Netzwerkdaten z. B. aus Diskussionsforen, E-Mails, Instant-Messaging oder durch manuelles Coding wird die Visualisierung, Messung und Analyse von dynamischen Netzwerken zwischen Akteuren, Usern, Inhalten, Begriffen usw. im Zeitverlauf möglich. Mit der innovativen Verbindung von dynamischer Graphvisualisierung, Netzwerkmessung, interaktiver Exploration, Text Mining und vieler frei speicherbarer Datenattribute können die Formierung von Communities, die Ausbreitung von Themen sowie aufkommende zentrale Multiplikatoren oder Cluster dynamisch analysiert werden. So ist es möglich, Muster tatsächlicher Teamkollaborationen auf Projektplattformen oder Weiterleitungsprozesse bei der VoIP-Telefonie zu erforschen.
Kontakt: Dr. Matthias Trier, TU Berlin, Institut für Wirtschaftsinformatik, Fachgebiet Systemanalyse, Tel.: 030/314-73482, Fax: -22357, E-Mail: trier@sysedv.cs.tu-berlin.de

Internet: www.sysedv.cs.tu-berlin.de

Echtzeit Web mit Pulsar
Im Web handeln, arbeiten und spielen in Echtzeit, das umzusetzen ist das Ziel der Forscher am Fachgebiet Offene Kommunikationssysteme der TU Berlin.
Mit Pulsar stellen die Forscher ein System vor, das das schnelle und einfache interaktive Agieren in Echtzeit ermöglicht. Dabei werden alle Aktionen der Benutzer auf einer Webseite sofort über das Internet übertragen, miteinander in Bezug gesetzt und wiederum auf der Webseite dargestellt. Schon ein Tastendruck oder eine Bewegung der Maus kann unverzüglich für alle sichtbar gemacht werden. So entstehen zum Beispiel Webanwendungen, die dem Bearbeiter eines Dokuments erlauben, Änderungen anderer in Echtzeit zu verfolgen.
In der Praxis beschleunigt Pulsar das gemeinsame Arbeiten in Webanwendungen, indem es beispielsweise ein exklusives Blockieren von Formularen während der Durchführung von Änderungen unnötig macht. Pulsar fügt sich vollständig in die Landschaft der offenen Webstandards ein und kann in alle Webanwendungen integriert werden. Das System ist unabhängig von Diensten Dritter.
Kontakt: David Linner, TU Berlin, Fachgebiet Offene Kommunikationssys-teme, Tel.: 030/314-21452, Fax: -21139, E-Mail: david.linner@tu-berlin.de

Internet: www.pulsarlabs.org

Verbraucher sicher online
Das Internetportal "Verbraucher sicher online" bietet seit August 2009 praktische Informationen und multimediale Hilfestellung zu Themen wie Online-Banking, E-Mail-Verschlüsselung, Datenschutz und Online-Kompetenz. Die Redaktion des vom Verbraucherschutzministerium geförderten Portals hat es sich zum Ziel gesetzt, Verbrauchern das nötige Know-how zur sicheren und kompetenten Internetnutzung zu vermitteln. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Allgemeinverständlichkeit und Aktualität der Inhalte. Auf der CeBIT gibt es die Möglichkeit, die Redakteure persönlich kennen zu lernen und sich von ihnen das Informationsangebot auf www.verbrauchersicher-online.de erläutern zu lassen.
Kontakt: Dr. Kei Ishii, TU Berlin, Fakultät IV Elektrotechnik und Informatik, Projekt "Verbraucher sicher online", Tel.: 030/314-73804, Fax: -24891,
E-Mail: kontakt@verbraucher-sicher-online.de
Internet: www.verbraucher-sicher-online.de
DAI-Labor - PIA
PIA ist ein persönlicher Informationsassistent für Wissenschaftler, der die Suche nach und die Arbeit mit wissenschaftlichen Dokumenten unterstützt. PIA bietet eine semantische Suche, erzeugt personalisierte Empfehlungen und stellt fortlaufend zum Informationsbedürfnis des Anwenders passende neue Informationen bereit.
SPREE - the knowledge exchange framework
SPREE findet Wissensträger und unterstützt den Wissensaustausch. Statt einer Liste von Dokumenten identifiziert SPREE Nutzer (Experten), die auf-grund ihres Profils und ihrer bisherigen Aktivitäten am qualifiziertesten für die Beantwortung einer gegebenen Fragestellung erscheinen. Gestellte Fragen können von Experten im Chat beantwortet werden.
Kontakt: Florian Weingarten, TU Berlin, DAI-Labor, Tel.: 030/314-74123, Fax: 030/314-74003, E-Mail: florian.weingarten@dai-labor.de

Internet: www.dai-labor.de

Studentische AG Rechnersicherheit
Den Großteil ihrer Energie widmet die AG Rechnersicherheit der Vorberei-tung und Teilnahme an sogenannten "Capture The Flag"-Wettbewerben. Ein CTF-Wettbewerb ist ein Experiment, in dem die Teilnehmer an fiktiver Software das Erkennen, Beheben und Ausnutzen von Schwachstellen trainieren können. Solche Wettbewerbe werden üblicherweise in einem weltweiten virtuellen Netz (VPN) ausgetragen. Hauptmotivation der Teilnehmer ist die Überprüfung der Wirksamkeit von Sicherheitsverfahren.
Des Weiteren gibt die AG ihre Erfahrung im Sicherheitsbereich durch eine Lehrveranstaltung weiter, deren Kern eine selbst entwickelte Flughafensimulation ist. In ihr werden Störungen simuliert, die die Teilnehmer durch geeignete Redundanz- und Failover-Lösungen parieren sollen.
Kontakt: Jörg Schneider, TU Berlin, Institut für Telekommunikationssysteme, AG Rechnersicherheit, Tel.: 030/314-73388, Fax: -25156, E-Mail: komm@cs.tu-berlin.de

Internet: www.agrs.tu-berlin.de

Usability-Förderung für kleine und mittelständische Unternehmen
Der Wettbewerbsfaktor Benutzerfreundlichkeit wird in vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen noch häufig vernachlässigt. Oft fehlt es an Wissen, Know-how und Zeit. Hier setzt die Kompetenzinitiative Usability (KiU) an.
Als Preisträger des Innovationswettbewerbs "Wirtschaft trifft Wissenschaft" des Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer unter-stützt die KiU Unternehmen, die Potenziale einer verbesserten Usability zu erschließen. Das geförderte Angebot umfasst Usability-Projekte und Beratung für Unternehmen aus den neuen Bundesländern und Berlin.
Kontakt: Benjamin Uebel, Kompetenzinitiative Usability an der Technischen Universität Berlin, Zentrum Mensch-Maschine-Systeme, Tel.: 030/314-79540, Fax: -25996, E-Mail: benjamin.uebel@tu-berlin.de
Internet: www.mms.tu-berlin.de/kiu.html
Zu den Cebit-Projekten der TU Berlin folgen noch weitere Ankündigungen.
Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Angelika Baron, TU Berlin Servicegesellschaft mbH, Tel.: 030/447202-44, Fax: -88, E-Mail: baron@tu-servicegmbh.de
Die Medieninformation zum Download:
www.pressestelle.tu-berlin.de/medieninformationen/
"EIN-Blick für Journalisten" - Serviceangebot der TU Berlin für Medien-vertreter: Forschungsgeschichten, Expertendienst, Ideenpool, Fotogalerien unter: www.pressestelle.tu-berlin.de/?id=4608
Weitere Informationen:
http://www.pressestelle.tu-berlin.de/?id=4608
http://www.pressestelle.tu-berlin.de/medieninformationen/
http://www.sysedv.cs.tu-berlin.de
http://www.pulsarlabs.org
http://www.verbrauchersicher-online.de
http://www.dai-labor.de
http://www.agrs.tu-berlin.de
http://www.mms.tu-berlin.de/kiu.html

Dr. Kristina R. Zerges | idw
Weitere Informationen:
http://www.tu-berlin.de/

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Im Focus: Konzert der magnetischen Momente

Forscher aus Deutschland, den Niederlanden und Südkorea haben in einer internationalen Zusammenarbeit einen neuartigen Weg entdeckt, wie die Elektronenspins in einem Material miteinander agieren. In ihrer Publikation in der Fachzeitschrift Nature Materials berichten die Forscher über eine bisher unbekannte, chirale Kopplung, die über vergleichsweise lange Distanzen aktiv ist. Damit können sich die Spins in zwei unterschiedlichen magnetischen Lagen, die durch nicht-magnetische Materialien voneinander getrennt sind, gegenseitig beeinflussen, selbst wenn sie nicht unmittelbar benachbart sind.

Magnetische Festkörper sind die Grundlage der modernen Informationstechnologie. Beispielsweise sind diese Materialien allgegenwärtig in Speichermedien wie...

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