Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Fachhochschule Gelsenkirchen: Institut für Internet-Sicherheit zeigt neueste Forschungsergebnisse auf der Cebit 2010

26.02.2010
Das Institut für Internet-Sicherheit der Fachhochschule Gelsenkirchen stellt vom zweiten bis sechsten März auf der Computermesse Cebit in Hannover seine neuesten Forschungsergebnisse vor: Botnetz-Beobachtungen und Schutzmechanismen, Identity Management, Internet-Frühwarnsysteme und Trusted Computing.

Täglich demonstrieren IT-Sicherheitsexperten mit unterhaltsamen Live-Hackings, wie wichtig die Erforschung der Internet-Sicherheit ist und wie die Sensibilisierung von Anwendern nachhaltig gestaltet werden kann.

Sicherheit hat Vorfahrt. Das ist das Motto des Instituts für Internet-Sicherheit der Fachhochschule Gelsenkirchen. Womit es sich zurzeit beschäftigt, das präsentiert das Institut auf der Computermesse Cebit in Hannover vom zweiten bis sechsten März. Im Vordergrund steht dabei die Erforschung von Botnetzen und wie man ihren kriminellen Varianten begegnen kann. Botnetze, so Institutsleiter Prof. Dr. Norbert Pohlmann, seien für viele Experten zurzeit vielleicht die größte Bedrohung im Internet.

Unter einem Bot wird eine flexible, meist ferngesteuerte Schadsoftware verstanden, die durch Viren oder Würmer auf einem Computer installiert wurde. Die mit "böswilligen" Bots infizierten Computer werden unter der Kontrolle eines Angreifers in Botnetzen zusammengefasst. Diese Botnetze werden beispielsweise für den Versand von Spam oder für zielgerichtete Angriffe benutzt und stellen eine sehr große Gefahr dar.

Im Bereich Internet-Frühwarnsysteme forscht das Institut für Internet-Sicherheit an neuen Methoden zur frühzeitigen Erkennung, Analyse und Bekanntmachung von Bedrohungen im Internet und seine Benutzer. Hierzu wurde unter anderem im Auftrag des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ein Internet-Analyse-System entwickelt. Ergänzend zielt das Projekt "FIDeS" darauf ab, ein ausgereiftes Assistenzsystem zur Früherkennung zu erarbeiten. Zusätzlich wird mit dem EU-Projekt "FISHA" eine effiziente und zielgerichtete Verteilung sicherheitsrelevanter Informationen für Bürger sowie für kleine und mittlere Unternehmen angestrebt.

Im Bereich "Trusted Computing" wird auf der diesjährigen Cebit mit "Turaya.DocMan" ein Dokumenten-Managementsystem auf Basis der offenen Sicherheitsplattform Turaya vorgestellt. Diese neue Technologie sagt aktuellen Bedrohungen den Kampf an. Das Projekt "tNAC" nimmt die Zugangskontrolle unter die Lupe. Es wird eine sichere Network-Access-Lösung vorgestellt, die nur vertrauenswürdigen Geräten den Zugang zum Netzwerk erlaubt. Etwas spezialisierter ist das Projekt "STIT", das eine vertrauenswürdige Sicherung der Voice-over-IP-Kommunikation im Netzwerk anstrebt.

Identitäten werden im Internet immer wichtiger. Der Forschungsbereich Identity-Management beschäftigt sich aktuell mit den Grundlagen des Identity-Managements, dem elektronischen Personalausweis und Internetidentitätsdiensten wie "OpenID".

Ihr Medienansprechpartner für weitere Informationen:
Prof. Dr. Norbert Pohlmann, Fachbereich Informatik der Fachhochschule Gelsenkirchen, Telefon (0209) 9596-515, E-Mail norbert.pohlmann@fh-gelsenkirchen.de

Dr. Barbara Laaser | idw
Weitere Informationen:
http://www.fh-gelsenkirchen.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie CeBIT 2010:

nachricht Neue Freiheit für IT-Leiter - Die todo GmbH bringt flexIT 2010 heraus
24.03.2010 | todo GmbH

nachricht Neue Version der SAP-Lösung von Kaba noch anwenderfreundlicher
24.03.2010 | Kaba GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: CeBIT 2010 >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Lichtpulse bewegen Spins von Atom zu Atom

Forscher des Max-Born-Instituts für Nichtlineare Optik und Kurzpulsspektroskopie (MBI) und des Max-Planck-Instituts für Mikrostrukturphysik haben durch die Kombination von Experiment und Theorie die Frage gelöst, wie Laserpulse die Magnetisierung durch ultraschnellen Elektronentransfer zwischen verschiedenen Atomen manipulieren können.

Wenige nanometerdünne Filme aus magnetischen Materialien sind ideale Testobjekte, um grundlegende Fragestellungen des Magnetismus zu untersuchen. Darüber...

Im Focus: Freiburg researcher investigate the origins of surface texture

Most natural and artificial surfaces are rough: metals and even glasses that appear smooth to the naked eye can look like jagged mountain ranges under the microscope. There is currently no uniform theory about the origin of this roughness despite it being observed on all scales, from the atomic to the tectonic. Scientists suspect that the rough surface is formed by irreversible plastic deformation that occurs in many processes of mechanical machining of components such as milling.

Prof. Dr. Lars Pastewka from the Simulation group at the Department of Microsystems Engineering at the University of Freiburg and his team have simulated such...

Im Focus: Transparente menschliche Organe ermöglichen dreidimensionale Kartierungen auf Zellebene

Erstmals gelang es Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, intakte menschliche Organe durchsichtig zu machen. Mittels mikroskopischer Bildgebung konnten sie die zugrunde liegenden komplexen Strukturen der durchsichtigen Organe auf zellulärer Ebene sichtbar machen. Solche strukturellen Kartierungen von Organen bergen das Potenzial, künftig als Vorlage für 3D-Bioprinting-Technologien zum Einsatz zu kommen. Das wäre ein wichtiger Schritt, um in Zukunft künstliche Alternativen als Ersatz für benötigte Spenderorgane erzeugen zu können. Dies sind die Ergebnisse des Helmholtz Zentrums München, der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) und der Technischen Universität München (TUM).

In der biomedizinischen Forschung gilt „seeing is believing“. Die Entschlüsselung der strukturellen Komplexität menschlicher Organe war schon immer eine große...

Im Focus: Skyrmions like it hot: Spin structures are controllable even at high temperatures

Investigation of the temperature dependence of the skyrmion Hall effect reveals further insights into possible new data storage devices

The joint research project of Johannes Gutenberg University Mainz (JGU) and the Massachusetts Institute of Technology (MIT) that had previously demonstrated...

Im Focus: Skyrmionen mögen es heiß – Spinstrukturen auch bei hohen Temperaturen steuerbar

Neue Spinstrukturen für zukünftige Magnetspeicher: Die Untersuchung der Temperaturabhängigkeit des Skyrmion-Hall-Effekts liefert weitere Einblicke in mögliche neue Datenspeichergeräte

Ein gemeinsames Forschungsprojekt der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und des Massachusetts Institute of Technology (MIT) hat einen weiteren...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Chemnitzer Linux-Tage am 14. und 15. März 2020: „Mach es einfach!“

12.02.2020 | Veranstaltungen

4. Fachtagung Fahrzeugklimatisierung am 13.-14. Mai 2020 in Stuttgart

10.02.2020 | Veranstaltungen

Alternative Antriebskonzepte, technische Innovationen und Brandschutz im Schienenfahrzeugbau

07.02.2020 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Erste Untersuchungsergebnisse zum "Sensations-Meteoritenfall" von Flensburg

17.02.2020 | Geowissenschaften

Lichtpulse bewegen Spins von Atom zu Atom

17.02.2020 | Physik Astronomie

Freiburger Forscher untersucht Ursprünge der Beschaffenheit von Oberflächen

17.02.2020 | Materialwissenschaften

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics