Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Secusmart verschlüsselt Handy- Telefonate hochsicher mit BSI-Kryptotechnik

26.02.2008
Telefonieren mit dem Handy ist heute nicht mehr sicher. Der in fast allen GSM-Mobilfunknetzen verwendete Verschlüsselungsstandard A5/1 schützt zwar Telefonate auf ihrem Weg vom Handy zur Basisstation, aber er ist fast 20 Jahre alt und lässt sich leicht umgehen.

"Mit einem Laptop, einem Handy und einer Antenne, die es schon für wenige Tausend Euro im Elektronik-Fachhandel gibt, kann man jedes Mobiltelefonat abhören", erklärt Dr. Hans-Christoph Quelle, Geschäftsführer der Secusmart GmbH. "Die notwendige Software ist im Internet frei erhältlich."

Secusmart stellt deshalb zur CeBIT die Hardware-Sicherheitslösung Secuvoice vor. Die Verschlüsselung des Gesprächs und Authentifizierung der Gesprächspartner werden von einem leistungsfähigen Kryptochip der Firma NXP ausgeführt, der in eine microSD-Speicherkarte integriert ist. Die modifizierte Speicherkarte wird wie eine herkömmliche microSD-Karte in ein Nokia Handy gesteckt und verschlüsselt Anrufe hochsicher. Dafür verwendet Secusmart die vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) entwickelte Kryptotechnik zur Verschlüsselung im deutschen Behörden-Netz (BOS-Digital). "Die Gespräche werden auf dem kompletten Weg durchs Netz verschlüsselt übertragen und erst wieder auf dem Handy des Empfängers in klare Sprache umgewandelt. Damit wird das Abhören unmöglich", erklärt Secusmart-Vertriebsleiter Torsten Jüngling.

Bei jedem Anruf kann der Benutzer mit einem Tastendruck entscheiden, ob das Telefonat verschlüsselt geführt werden soll. Der Rufaufbau erfolgt in weniger als fünf Sekunden. Sobald die Verbindung sicher ist, wird die Bildschirmanzeige des Handys rot. Zusätzlich garantiert der Austausch eines Benutzer-Zertifikats in der Rufaufbauphase, dass sich die Gesprächspartner sicher authentifizieren. Niemand kann durch das Fälschen der übertragenen Rufnummer eine andere Identität vortäuschen und sich als vertrauenswürdiger Anrufer ausgeben. Die Batterielaufzeit des Telefons bleibt trotz der Verschlüsselung gleich, da die Kryptographie komplett auf dem Kryptochip ausgeführt wird.

... mehr zu:
»Handy »Telefonat »Verschlüsselung
Über Secusmart
Die Secusmart GmbH wurde im August 2007 als Nokia Spin-off von Dr. Hans-Christoph Quelle, Torsten Jüngling und Dr. Christoph Erdmann in Düsseldorf gegründet. Sie entwickelt und vertreibt Lösungen zur Verschlüsselung von Telefonaten auf kommerziell verfügbaren Handys.
Pressekontakt:
Dr. Hans-Christoph Quelle
Secusmart GmbH
Heinrichstr. 155
40239 Düsseldorf
Tel.: +49-2 11-58 00 80 88
press@secusmart.com
www.secusmart.de

| Deutsche Messe AG
Weitere Informationen:
http://www.cebit.de

Weitere Berichte zu: Handy Telefonat Verschlüsselung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie CeBIT 2008:

nachricht Professionelles Drucken für Windows Server 2008
10.03.2008 | ThinPrint GmbH

nachricht Verbesserte Diagnostik von Herzrhythmusstörungen
10.03.2008 | Vitaphone GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: CeBIT 2008 >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Volle Fahrt voraus für SmartEEs auf der Automotive Interiors Expo 2019

Flexible, organische und gedruckte Elektronik erobert den Alltag. Die Wachstumsprognosen verheißen wachsende Märkte und Chancen für die Industrie. In Europa beschäftigen sich Top-Einrichtungen und Unternehmen mit der Forschung und Weiterentwicklung dieser Technologien für die Märkte und Anwendungen von Morgen. Der Zugang seitens der KMUs ist dennoch schwer. Das europäische Projekt SmartEEs - Smart Emerging Electronics Servicing arbeitet an der Etablierung eines europäischen Innovationsnetzwerks, das sowohl den Zugang zu Kompetenzen als auch die Unterstützung der Unternehmen bei der Übernahme von Innovationen und das Voranschreiten bis zur Kommerzialisierung unterstützt.

Sie umgibt uns und begleitet uns fast unbewusst durch den Alltag – gedruckte Elektronik. Sie beginnt bei smarten Labels oder RFID-Tags in der Kleidung,...

Im Focus: Full speed ahead for SmartEEs at Automotive Interiors Expo 2019

Flexible, organic and printed electronics conquer everyday life. The forecasts for growth promise increasing markets and opportunities for the industry. In Europe, top institutions and companies are engaged in research and further development of these technologies for tomorrow's markets and applications. However, access by SMEs is difficult. The European project SmartEEs - Smart Emerging Electronics Servicing works on the establishment of a European innovation network, which supports both the access to competences as well as the support of the enterprises with the assumption of innovations and the progress up to the commercialization.

It surrounds us and almost unconsciously accompanies us through everyday life - printed electronics. It starts with smart labels or RFID tags in clothing, we...

Im Focus: Neuer LED-Leuchtstoff spart Energie

Das menschliche Auge ist für Grün besonders empfindlich, für Blau und Rot hingegen weniger. Chemiker um Hubert Huppertz von der Universität Innsbruck haben nun einen neuen roten Leuchtstoff entwickelt, dessen Licht vom Auge gut wahrgenommen wird. Damit lässt sich die Lichtausbeute von weißen LEDs um rund ein Sechstel steigern, was die Energieeffizienz von Beleuchtungssystemen deutlich verbessern kann.

Leuchtdioden oder LEDs können nur Licht einer bestimmten Farbe erzeugen. Mit unterschiedlichen Verfahren zur Farbmischung lässt sich aber auch weißes Licht...

Im Focus: Münchner Lichtquanten-Destillerie

Garchinger Physiker entwickeln eine Technik, um reine einzelne Photonen zu extrahieren

Das Destillieren von Spirituosen steigert den Gehalt von Alkohol relativ zum Wasseranteil. Ähnlich wirkt eine Methode auf Lichtquanten, Photonen, die ein Team...

Im Focus: Energy-saving new LED phosphor

The human eye is particularly sensitive to green, but less sensitive to blue and red. Chemists led by Hubert Huppertz at the University of Innsbruck have now developed a new red phosphor whose light is well perceived by the eye. This increases the light yield of white LEDs by around one sixth, which can significantly improve the energy efficiency of lighting systems.

Light emitting diodes or LEDs are only able to produce light of a certain colour. However, white light can be created using different colour mixing processes.

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Wie sieht das Essen der Zukunft aus?

25.04.2019 | Veranstaltungen

Künstliche Intelligenz: Lernen von der Natur

17.04.2019 | Veranstaltungen

Mobilität im Umbruch – Conference on Future Automotive Technology, 7.-8. Mai 2019, Fürstenfeldbruck

17.04.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

UKP-Laser erobern Makrobearbeitung

25.04.2019 | Verfahrenstechnologie

Kraftwerk ohne DNA

25.04.2019 | Biowissenschaften Chemie

Chemische Reaktionen per Licht antreiben

25.04.2019 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics