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Turbo im Zahlungsverkehr: Deutsche Manager begrüßen neuen europäischen Standard SEPA

15.02.2008
Überweisungen in Europa werden schneller und günstiger. Drei von fünf deutschen Managern sehen darin die größten Vorteile des neuen europäischen Zahlungsverkehrsstandards SEPA (Single Euro Payments Area).

Dies ergab eine Studie der PPI AG in Zusammenarbeit mit ibi research. Durch den am 28. Januar 2008 eingeführten Standard werden im europäischen Durchschnitt sinkende Gebühren für europäische Geldflüsse erwartet. Zudem erfolgen transnationale Überweisungen jetzt genauso schnell wie innerdeutsche Zahlungen.

63 Prozent der Studienteilnehmer nannten die verlässliche Buchung der Zahlungen innerhalb von drei Werktagen als einen der wichtigsten Vorteile des neuen Standards. Bislang konnten internationale Geldflüsse unter ungünstigen Umständen mehrere Wochen in Anspruch nehmen. Die Neuerung ermöglicht europaweit agierenden Unternehmen zukünftig eine bessere Liquiditätsplanung.

Beinahe ebenso wichtig ist die mit der SEPA-Einführung verbundene Gebührensenkung im europäischen Vergleich. Sie ist für 60 Prozent der Manager sehr wichtig. Insbesondere für europäische Überweisungen von Beträgen ab 50.000 Euro werden Gebührensenkungen erwartet. Firmenkunden können diese Großbetragszahlungen in Zukunft genauso handhaben wie die Überweisung geringerer Summen. Eine organisatorische Entlastung, die 46 Prozent der Befragten als großen Vorteil sehen. Überraschend ist allerdings, dass zwei Wochen nach der Einführung von SEPA am 28. Januar bisher noch sehr wenige Kunden die SEPA-Überweisung nutzen.

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SEPA vereinfacht allerdings nicht nur das Überweisungswesen. Zu den wichtigsten Neuerungen zählt ein europaweites Lastschriftverfahren, wie es innerhalb Deutschlands schon lange üblich ist. 43 Prozent der Studienteilnehmer sehen dies als bedeutende Entwicklung für den Zahlungsverkehr ihres Unternehmens. Die Umsetzung des Lastschriftverfahrens ist allerdings noch nicht abgeschlossen. Die technischen Voraussetzungen sind zwar durch die SEPA-Einführung gegeben.

In den einzelnen EU-Staaten müssen jedoch noch Gesetze geschaffen oder angepasst werden, um eine Abbuchung vom Konto zu ermöglichen. So ist in Deutschland z. B. noch unklar, ob die heutigen Einzugsberechtigungen für Lastschriften auch auf SEPA-Lastschriften übertragbar sind oder ob auf die Unternehmen hohe Aufwände für die neuen SEPA-Mandate zukommen. Erst wenn alle rechlichen Fragen geklärt sind und die nationale Gesetzgebung abgeschlossen ist, werden die Banken die SEPA-Lastschrift auch ihren Kunden anbieten können.

PPI Aktiengesellschaft
Die PPI Aktiengesellschaft ist seit über 20 Jahren an den Standorten Hamburg, Kiel und Frankfurt erfolgreich für die Finanzbranche tätig. 2006 erwirtschaftete das Unternehmen mit seinen 200 Mitarbeitern über 26 Millionen Euro Umsatz in den drei Geschäftsfeldern Consulting, Software Factory und Electronic-Banking-Produkte. Im E-Banking liegt der Schwerpunkt auf sicheren und wirtschaftlichen Standardprodukten für die Kommunikation zwischen Firmenkunden beziehungsweise Privatkunden und ihrer Bank. In der Software-Entwicklung stellt PPI durch professionelle und verlässliche Vorgehensweise eine hohe Qualität der Ergebnisse und absolute Budgettreue sicher. Das Consulting-Angebot erstreckt sich von der strategischen über die bankfachliche bis zur IT-Beratung.
Pressekontakt
Andreas Gutjahr
Faktenkontor GmbH
Tel: +49 (0)40 22703-5470
Fax: +49 (0)40 22703-1470
andreas.gutjahr@faktenkontor.de

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Weitere Informationen:
http://www.cebit.de

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