Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Public Sector Solutions, Produkte und Innovationen,
Teil 1

30.01.2008
CeBIT 2008, 4. bis 9. März

Webdienst kennt das menschliche Hirn

Wo guckt der Betrachter einer Internetseite zuerst hin? Was weckt sein Interesse? Welchen Weg geht der Lesefluss? Bislang ist die Aufmerksamkeit eines Lesers mit der Eye-Tracking-Methode bestimmt worden. Das Institut für Kognitionswissenschaften/Neurobiopsychologie der Universität Osnabrück stellt auf der CeBIT 2008 einen Webdienst vor, der diese Methode ablösen soll. 'Good Gaze'sagt die menschliche Aufmerksamkeit bei der Nutzung von Internetseiten voraus und stützt sich auf eine besonders effiziente Modellierung komplexer Gehirnprozesse, die auf neurowissenschaftlichen Studien basiert.

Innerhalb weniger Sekunden werden so die aufmerksamkeitsstärksten und -schwächsten Bereiche einer Webseite, Werbeanzeige oder Benutzeroberfläche bestimmt. Die Vorteile gegenüber der Eye-Tracking-Methode liegen auf der Hand: Statt vielleicht mehrere Wochen auf die Ergebnisse einer Studie zu warten, lassen sich Analysen direkt in den Designprozess integrieren und ermöglichen eine stetige Performance-Evaluation bereits in den ersten Entwurfsphasen einer Werbekampagne oder einer Benutzeroberfläche.

Universität Osnabrück, Inst. für Kognitionswissenschaften
Halle 9, Stand B22
Ansprechpartner für die Presse: Johannes Steger
Tel.: +49 (0)541/969-3385, Fax: +49 (0)541/969-2596
E-Mail: info@goodgaze.com, Internet: www.goodgaze.com
Intelligenter Arbeitsplatz denkt mit
'Nepomuk'denkt mit: So heißt die Open-Source-Softwarelösung für Personal-Information-Management auf Basis von Semantic-Web-Technologie, die das Forschungszentrum L3S als CeBIT-Neuheit präsentiert. Unter Nutzung moderner Semantic-Web- und Information-Retrieval-Technologie wird der persönliche Arbeitsplatz am PC in einen intelligenten Arbeitsplatz für den professionellen und den privaten Nutzer verwandelt, in einen sogenannten 'Semantic Desktop".

Hierzu werden automatisch Informationen aus Dokumenten aller Art wie etwa E-Mails, Briefe und Berichte extrahiert und semantisch miteinander verknüpft, wodurch eine umfangreiche Wissensbasis entsteht. Diese Basis wiederum soll die Suche nach persönlichen Informationen über die Grenzen von Anwendungen hinweg erheblich vereinfachen. Außerdem wird eine Vernetzung mit den persönlichen Arbeitsplätzen von Kollegen unterstützt - das ermöglicht eine verbesserte Zusammenarbeit.

Universität Hannover Forschungszentrum L3S
Halle 9, Stand B22
Ansprechpartner für die Presse: Dr. Uwe Thaden
Tel.: +49 (0)511/76217713, Fax: +49 (0)511/76217779
E-Mail: thaden@L3S.de, Internet: http://L3S.de
Software hat den Betrachter voll im Blick
Alles im Blick: Mittels Eye Tracking erkennt der Computer - vorausgesetzt er ist mit der entsprechenden Hard- und Software ausgestattet - wo der Blick des Nutzers hängen bleibt oder auch, was ihn gar nicht interessiert. Die Toleranz, wie viel sich der Betrachter bewegen darf und in welchem Winkel eine Messung noch stattfinden kann, ist ganz unterschiedlich. Mit der neuen Technologie des CeBIT-Ausstellers Tobii Technology GmbH kann nahezu jeder PC mit der Eye-Tracking-Methode arbeiten. Die Software fügt sich nahtlos in die PC-Umgebung ein und erlaubt dem Nutzer einen hohen Bewegungsgrad.

So gehen keine Daten verloren, und eine akkurate Messung des Blicks sowie der Kopfbewegung oder der Pupillengröße kann erfolgen. Die Methode wird nicht nur in medizinischen oder neurologischen Bereichen und bei Spielen eingesetzt. Sie dient auch dem Marketing oder der Automobilindustrie.

Tobii Technology GmbH
Halle 9, Stand B10
Ansprechpartner für die Presse: Nicolas Pezzarossa
Tel.: +49(0)69/2475034-0, Fax: +49 (0)69/2475034-29
E-Mail: nicolas.pezzarossa@tobii.com, Internet: www.tobii.com

Anne-Kathrin Seibt | Deutsche Messe AG
Weitere Informationen:
http://www.cebit.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie CeBIT 2008:

nachricht Die neue CeBIT setzt Maßstäbe
10.03.2008 | Deutsche Messe AG Hannover

nachricht Zum Abschluss der CeBIT 2008: Trends und Themen
10.03.2008 | Deutsche Messe AG Hannover

Alle Nachrichten aus der Kategorie: CeBIT 2008 >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Eine Fernsteuerung für alles Kleine

Atome, Moleküle oder sogar lebende Zellen lassen sich mit Lichtstrahlen manipulieren. An der TU Wien entwickelte man eine Methode, die solche „optischen Pinzetten“ revolutionieren soll.

Sie erinnern ein bisschen an den „Traktorstrahl“ aus Star Trek: Spezielle Lichtstrahlen werden heute dafür verwendet, Moleküle oder kleine biologische Partikel...

Im Focus: Atome hüpfen nicht gerne Seil

Nanooptische Fallen sind ein vielversprechender Baustein für Quantentechnologien. Forscher aus Österreich und Deutschland haben nun ein wichtiges Hindernis für deren praktischen Einsatz aus dem Weg geräumt. Sie konnten zeigen, dass eine besondere Form von mechanischen Vibrationen gefangene Teilchen in kürzester Zeit aufheizt und aus der Falle stößt.

Mit der Kontrolle einzelner Atome können Quanteneigenschaften erforscht und für technologische Anwendungen nutzbar gemacht werden. Seit rund zehn Jahren...

Im Focus: Der direkte Weg zur Phosphorverbindung: Regensburger Chemiker entwickeln Katalysemethode

Wissenschaftler finden effizientere und umweltfreundlichere Methode, um Produkte ohne Zwischenstufen aus weißem Phosphor herzustellen.

Pflanzenschutzmittel, Dünger, Extraktions- oder Schmiermittel – Phosphorverbindungen sind aus vielen Mitteln für den Alltag und die Industrie nicht...

Im Focus: Atoms don't like jumping rope

Nanooptical traps are a promising building block for quantum technologies. Austrian and German scientists have now removed an important obstacle to their practical use. They were able to show that a special form of mechanical vibration heats trapped particles in a very short time and knocks them out of the trap.

By controlling individual atoms, quantum properties can be investigated and made usable for technological applications. For about ten years, physicists have...

Im Focus: Neu entwickeltes Glas ist biegsam

Eine internationale Forschungsgruppe mit Beteiligung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften hat ein Glasmaterial entwickelt, das sich bei Raumtemperatur bruchfrei verformen lässt. Das berichtet das Team aktuell in "Science". Das extrem harte und zugleich leichte Material verspricht ein großes Anwendungspotential – von Smartphone-Displays bis hin zum Maschinenbau.

Gläser sind ein wesentlicher Bestandteil der modernen Welt. Dabei handelt es sich im Alltag meist um sauerstoffhaltige Gläser, wie sie etwa für Fenster und...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Chemnitzer Linux-Tage 2020: „Mach es einfach!“

18.11.2019 | Veranstaltungen

Humanoide Roboter in Aktion erleben

18.11.2019 | Veranstaltungen

1. Internationale Konferenz zu Agrophotovoltaik im August 2020

15.11.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Supereffiziente Flügel heben ab

19.11.2019 | Materialwissenschaften

Energiesysteme neu denken - Lastmanagement mit Blockheizkraftwerk

19.11.2019 | Energie und Elektrotechnik

Eine Fernsteuerung für alles Kleine

19.11.2019 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics