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Humanoide Roboter und virtuelle Kraftwerke

03.03.2006


Der Jüngere - ARMAR III


Die Universität Karlsruhe präsentiert sich auf der CeBIT

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Vom 9. bis 15. März findet in Hannover die CeBIT 2006, die weltgrößte Messe für Büro-, Informations- und Telekommunikationstechnik, statt. Die Universität ist dort unter anderem mit zwei Vorträgen vertreten:

"Flexible Verkehrssteuerung an Straßenkreuzungen durch Verwendung agentengestützter Fahrerassistenzsysteme" am Freitag, 10. März, 14 Uhr, Halle 11, Stand B30, Referent: Heiko Schepperle, Institut für Programmstrukturen und Datenorganisation (IPD)


und

"Humanoide Roboter in Alltagsumgebungen" am Montag, 13. März, 11:40 Uhr, Halle 9, Stand A40, Referent: Professor Dr. Rüdiger Dillmann, Sonderforschungsbereich 588 "Humanoide Roboter"

Darüber hinaus präsentiert der durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Sonderforschungsbereich 588 "Humanoide Roboter - Lernende und kooperierende multimodale Roboter" seine beiden Prototypen ARMAR-II und ARMAR-III. Erstmalig der Öffentlichkeit vorgestellt wird als völlige Neuentwicklung ARMAR-III. Beide Systeme verfügen über menschenähnliche Oberkörper mit jeweils zwei Siebenachsarmen, Fünffingerhänden, einem Sensorkopf sowie flexiblen Hals- bzw. Torsoelementen. Die Oberkörper nutzen mobile Plattformen als Fortbewegungssysteme, wobei ARMAR-II als älteres Modell auf einem Differentialantrieb aufsetzt. ARMAR-III besitzt einen Antrieb, der in alle Richtungen fahren und sich gleichzeitig drehen kann. Die Robotersysteme führen am Messestand ihre Fähigkeiten, mit dem Menschen zu interagieren, vor. Wie der Roboter mit den Menschen kommunizieren kann, zeigen die Robotersysteme exemplarisch an Demonstrationen aus den Bereichen Spracherkennung, Sprachausgabe, Dialogführung, visuelle und akustische Benutzerverfolgung. Sie können gezeigte Gesten und Objekte erkennen sowie direkt mit dem Menschen in Kontakt treten, zum Beispiel bei der Übergabe von Gegenständen oder dem Führen des Roboters an der Hand.

Die momentan in der Grundlagenforschung untersuchten Roboterkonzepte und -komponenten werden vielleicht einmal älteren Menschen helfen, das Leben länger selbstständig zu meistern, oder in Bereichen eingesetzt werden, die für Menschen zu gefährlich, zu unangenehm oder gesundheitsschädlich sind. (Halle 9, Arenal A60).

Auch das im Rahmen des Forschungsschwerpunkts Internetökonomie durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt "Selbstorganisation und Spontaneität in liberalisierten und harmonisierten Märkten" (SESAM) wird seine Ergebnisse auf der CeBIT 2006 vorstellen. Das Ziel von SESAM im Rahmen des universitären Forschungsschwerpunktes eOrganisation ist der Aufbau einer integrierten vernetzten Plattform zur Simulation und Analyse des sich selbst organisierenden Marktes in einem visionären, Ressourcen schonenden Energiesystem. "Derzeit steht die Entwicklung eines Prototyps im Mittelpunkt unseres durch seine Interdisziplinarität absolut einzigartigen Projektes," erklärt Frau Professorin Dr. Martina Zitterbart, Sprecherin des SESAM-Projektes und Dekanin der Fakultät für Informatik, den aktuellen Stand der Forschung. Erstmals öffentlich werden die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus zehn Lehrstühlen der Informatik und der Wirtschaftswissenschaften auf der CeBIT ihr visionäres Energiesystem am Beispiel eines miniaturisierten virtuellen Kraftwerks präsentieren. (Halle 9, Stand B40)

"Karlsruher Integriertes InformationsManagement" (KIM) ist ein weiteres Projekt der Universität Karlsruhe auf der CeBIT. Es hat zum Ziel, die Exzellenz in der Lehre zu erhöhen. In der ersten Phase des Projekts fördert KIM die Infrastruktur und Dienste zur Unterstützung von Exzellenz an der Universität. KIM stellt auf dem Partnerstand "Microsoft Citizen Ship Corner" aus. Bei einem Rundgang zu Informationstechnologie und Bildung für die Mitglieder des Bundestages hält Axel Maurer, Projektmanager von KIM, eine Kurzpräsentation. Dabei stellt er die Exzellenzinitiative vor und zeigt, wie sich die Organisation der IT an der Universität verändert und welche Rolle KIM bei dieser Organisationsveränderung spielt. (Halle 4, Stand A38)

Die Universität Karlsruhe (TH) auf der CeBIT - eine Übersicht:

VORTRÄGE

"Flexible Verkehrssteuerung an Straßenkreuzungen durch Verwendung agentengestützter Fahrerassistenzsysteme" am Freitag, 10. März, 14:00 Uhr,
Referent: Heiko Schepperle, Institut für Programmstrukturen und Datenorganisation (IPD)
Halle 11, Stand B30

"Humanoide Roboter in Alltagsumgebungen" am Montag, 13. März, 11:40 Uhr,
Referent: Prof. Dr. Rüdiger Dillmann, Sonderforschungsbereich 588 "Humanoide Roboter" Halle 9, Stand A40

STÄNDE

"Virtuelle Kraftwerke - Selbstorganisierte Märkte der Zukunft, Internetökonomie auf der CeBIT", Internetökonomie-Teilprojekt SESAM (Selbstorganisation und Spontaneität in liberalisierten und harmonisierten Märkten) Halle 9, Stand B40

"Interaktive humanoide Serviceroboter", Sonderforschungsbereich 588 "Humanoide Roboter - Lernende und kooperierende multimodale Roboter" Halle 9, Stand A60

"Microsoft Citizen Ship Corner", KIM (Karlsruher Integriertes Informations-Management) stellt auf dem Partnerstand von Microsoft aus - Halle 4, Stand A38

Weitere Informationen:
Klaus Rümmele
Presse und Kommunikation
Universität Karlsruhe (TH)
Telefon: 0721/608-8153
ruemmele@verwaltung.uni-karlsruhe.de

Dr. Elisabeth Zuber-Knost | Uni Karlsruhe (TH)
Weitere Informationen:
http://www.uni-karlsruhe.de/Uni/

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