Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Computer, die hören, sprechen, laufen, verstehen - Mensch-Technik-Interaktion auf der CeBIT 2006

02.03.2006


Projekte, bei denen die Interaktion mit dem Menschen zu Hause, unterwegs, im privaten wie im öffentlichen Umfeld im Vordergrund steht: Auf dem Sonderstand zur Mensch-Technik-Interaktion (MTI) zeigt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) auf der CeBIT 2006 (9. - 15.03.) - unter erheblicher Beteilgung des DFKI - über 40 Exponate eingebunden in das Informatikjahr. Präsentiert werden Demonstratoren und Forschungsprototypen auf insgesamt 1.200 qm Ausstellungsfläche im Zentrum des Future Parcs in Halle 9 (Stand A44, A6, B57).



Mit der Demonstration multimodaler, sprachverstehender, multilingualer und mobiler Systeme ist das DFKI an der Sonderausstellung des BMBF beteiligt:



"SmartWeb" ermöglicht den intuitiven Zugang zum Semantischen Web durch multimodalen Dialog über ein mobiles Endgerät (MDA III/IV, -Pro, Smartphone o.ä.). Eine intelligente Suche liefert konkrete Antworten anstelle langer Trefferlisten zu Mannschaftsbegegnungen, Spielen oder Spielern im Kontext der Fußball-Weltmeisterschaft

Beim Demonstrator "VirtualHuman - Anthropomorphe Interaktionsagenten" lädt ein virtueller Moderator menschliche Kandidaten dazu ein, den Titel des besten Bundestrainers zu gewinnen. In zwei Quizrunden der Fußballshow "ZAMB - 82 Millionen Bundestrainer" können die Teilnehmer unterstützt von virtuellen Fußball-Experten ihre Fußball-Kompetenz unter Beweis stellen und ihr Traumteam für die WM 2006 zusammenstellen.

Das "COMPASS2008"-System bietet verschiedene Dienste, die den Touristen und Besuchern aus aller Welt ihren Aufenthalt in Beijing erleichtern. Während der Olympischen Spiele 2008 werden Informationen über die Stadt, das Wetter, die Wettkämpfe und andere Veranstaltungen mobil abrufbar sein. Kombiniert werden Übersetzungstechnologie, Sprachein- und -ausgabe, ortssensitive Dienste und eine offene, semantisch strukturierte Architektur so, dass die Benutzer jederzeit und von jedem Ort die besten Informationen in ihrer eigenen Sprache finden können.

Der "M3i Mobile ShopAssist" ermöglicht den Abruf vergleichender Informationen zu konkurrierenden Produkten über PDA. Nutzer können dabei per Sprache oder Stift mit ihrem mobilen Endgerät kommunizieren oder dem System ein Objekt "zeigen", und Fragen dazu stellen. Das ontologiebasierte Web-Portal "Language Technology World" demonstriert mit seiner semantischen Struktur die heute mögliche Vernetzung von Wissen und dessen Dynamik auf dem komplexen und sich schnell entwickelnden Gebiet der Sprachtechnologie. Beide Teilprojekte wurden realisiert im BMBF-Projekt COLLATE - Computational Linguistics and Language Technology for Real Life Applications.

"AMI - Augmented Multi-party Interaction" arbeitet an Technologien, mit denen Treffen mehrerer Teilnehmer gespeichert, analysiert und aufbereitet werden können. Die gesammelten Daten eines Meetings können mit einem Internet-Browser nach bestimmten Inhalten durchsucht werden. AMI-Technologien werden live demonstriert: Besucher können an einem Meeting im instrumentierten mobilen Besprechungsraum teilnehmen.

Der achtbeinige "SCORPION" aus dem neuen DFKI-Labor Bremen ist ein für den semiautonomen Einsatz in schwer zugänglichem Gelände konzipierter Laufroboter. Damit erobert er Terrain, das anderen Robotern bisher weitgehend unzugänglich blieb.

Die BMBF Sonderausstellung Mensch-Technik-Interaktion auf der CeBIT 2006, Halle 9 (A44, A60, B57): Beeindruckende Innovationen aus der deutschen Forschung und im Herzen der ganzen Fläche das DFKI. Soviel sieht man selten und von vielem hat man schon gehört. Informationen zu dieser Ausstellung auf 1.200 qm, Flyer zum Download, Kontake finden Sie z.B. unter: http://www.dfki.de/cebit2006/mti

Future Talk, CeBIT 2006, Halle 9, A40
Informieren Sie sich auch über den Future Talk, das Veranstaltungsforum des Future Parcs, CeBIT 2006 (Halle 9, A40). Das gesamte Programm des Future Talks, CeBIT 2006 können Sie downloaden unter: http://www.dfki.de/cebit2006/futureparc/

Das DFKI finden Sie auf der CeBIT in der Halle 9 auf den Ständen: B45, A44, A60
Weitere Informationen zum DFKI auf der CeBIT 2006 finden Sie unter: http://www.dfki.de/cebit2006/

DFKI-Pressekontakt: Reinhard Karger, M.A.
Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) GmbH
Stuhlsatzenhausweg 3, Geb. D 3.2
D-66123 Saarbrücken
Tel.: +49 681-302 5253, Fax: +49 681-302 5341
email: reinhard.karger@dfki.de

Reinhard Karger M.A. | idw
Weitere Informationen:
http://www.dfki.de/

Weitere Berichte zu: BMBF DFKI Future Mensch-Technik-Interaktion Talk

Weitere Nachrichten aus der Kategorie CeBIT 2006:

nachricht Zum Abschluss der CeBIT 2006 Hannover: Trends und Themen der CeBIT 2006
16.03.2006 | Deutsche Messe AG, Hannover

nachricht Eine elektronische Umarmung
16.03.2006 | Bauhaus-Universität Weimar

Alle Nachrichten aus der Kategorie: CeBIT 2006 >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Im Focus: Was passiert, wenn wir das Atomgitter eines Magneten plötzlich aufheizen?

„Wir haben jetzt ein klares Bild davon, wie das heiße Atomgitter und die kalten magnetischen Spins eines ferrimagnetischen Nichtleiters miteinander ins Gleichgewicht gelangen“, sagt Ilie Radu, Wissenschaftler am Max-Born-Institut in Berlin. Das internationale Forscherteam fand heraus, dass eine Energieübertragung sehr schnell stattfindet und zu einem neuartigen Zustand der Materie führt, in dem die Spins zwar heiß sind, aber noch nicht ihr gesamtes magnetisches Moment verringert haben. Dieser „Spinüberdruck“ wird durch wesentlich langsamere Prozesse abgebaut, die eine Abgabe von Drehimpuls an das Gitter ermöglichen. Die Forschungsergebnisse sind jetzt in "Science Advances" erschienen.

Magnete faszinieren die Menschheit bereits seit mehreren tausend Jahren und sind im Zeitalter der digitalen Datenspeicherung von großer praktischer Bedeutung....

Im Focus: Erste Beweise für Quelle extragalaktischer Teilchen

Zum ersten Mal ist es gelungen, die kosmische Herkunft höchstenergetischer Neutrinos zu bestimmen. Eine Forschungsgruppe um IceCube-Wissenschaftlerin Elisa Resconi, Sprecherin des Sonderforschungsbereichs SFB1258 an der Technischen Universität München (TUM), liefert ein wichtiges Indiz in der Beweiskette, dass die vom Neutrino-Teleskop IceCube am Südpol detektierten Teilchen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Galaxie in vier Milliarden Lichtjahren Entfernung stammen.

Um andere Ursprünge mit Gewissheit auszuschließen, untersuchte das Team um die Neutrino-Physikerin Elisa Resconi von der TU München und den Astronom und...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

Interdisziplinäre Konferenz: Diabetesforscher und Bioingenieure diskutieren Forschungskonzepte

13.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Vernetzte Beleuchtung: Weg mit dem blinden Fleck

18.07.2018 | Energie und Elektrotechnik

BIAS erhält Bremens größten 3D-Drucker für metallische Luffahrtkomponenten

18.07.2018 | Verfahrenstechnologie

Verminderte Hirnleistung bei schwachem Herz

18.07.2018 | Medizin Gesundheit

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics