Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Brennstoffzellentechnik - IT-Power für den Fall der Fälle

13.02.2006


Rittal stellt auf der CeBIT 2006 zukunftsweisendes Stromversorgungs- konzept mit Brennstoffzellentechnologie zur Sicherung der IT-Perfor- mance vor.


Zuverlässige Stromversorgung ist ein Kernelement der IT-Sicherheit, denn hier geht es um sensible Anwen- dungen, die auf dauerhaften Betrieb angewiesen sind. Eine längere Trennung vom Stromnetz kann hier fatale, vor allem kostspielige Fol- gen haben. In der Brennstoffzellentechnik, einer der interessantesten Zukunftstechnologien, die Strom zur Energieversorgung produziert, zeigt sich Rittal auf der CeBIT 2006 wieder einmal als Innovations- führer. Die bei Rittal seit längerem verfügbaren Brennstoffzellen- Lösungen für den Outdoor-Bereich und Informationsterminals werden jetzt mit einem neuen Konzept ergänzt. Der Spezialist für IT-Infra- struktur stellt zur CeBIT erstmals eine Notstromversorgung durch Brennstoffzellen in Rechenzentren vor und eröffnet neue Möglichkei- ten, hochverfügbar eine deutlich verbesserte IT-Sicherheit zu erzie- len.

Brennstoffzelle - Redundanz und Notstromversorgung


Auf Basis eines TS 8 Serverracks bietet der Prototyp eine sichere, physische Infrastrukturlösung, die abgestimmt auf den tatsächlichen Bedarf der USV ist. Zur CeBIT wird dieses Konzept mit einer Leistung von 30 kW, erweiterbar auf 60 kW, vorgestellt. Generell sind zwei An- wendungen denkbar: Im Einsatz neben Batterien oder Generator erlaubt die Brennstoffzelle eine zusätzliche Absicherung von extrem wichtigen Anwendungen oder Daten. Als Notstromversorgung eröffnet diese Techno- logie die Möglichkeit, den Dieselgenerator abzulösen und den Einsatz von batteriegebundenen Backup-Systemen in Rechenzentren deutlich zu reduzieren.

Klare Vorteile der Brennstoffzelle

Gegenüber Dieselgeneratoren bietet die Brennstoffzelle eine deutlich höhere Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit. Konventionelle Notstromge- neratoren sind bekanntlich abhängig von der Umgebungstemperatur. Sie sind sperrig, schwer und müssen in kurzen Abständen aufwändig auf Funktion getestet werden. Dagegen funktionieren Brennstoffzellen auch in einer großen Temperaturspanne im Gehäuse einwandfrei, was die Be- triebskosten reduziert. Gleichzeitig haben sie eine wesentlich länge- re Lebensdauer als Batte-rien und bringen somit einen deutlich gerin- geren Wartungsaufwand mit sich. Dazu kommt der Faktor Umweltverträg- lichkeit bei Betrieb und Entsorgung: Die Brennstoffe sind leicht ver- fügbar, Brennstoffzellen laufen leise und emissionsfrei, als einzige Abfallprodukte entstehen bei der Stromerzeugung Wärme und Wasser. So- mit entfallen gesonderte Entsor-gungskosten und Haftungsrisiken.

Gerade in kritischen Hochverfügbarkeitsanwendungen in der IT, wo si- cherer, unterbrechungsfreier Betrieb durch Notstromversorgungen ge- währleistet sein muss, wird deshalb die Brennstoffzellen-Technologie in Zukunft eine überzeugende Alternative darstellen. Rittal ist Trendsetter, wenn es um die Entwicklung neuer Technologien geht und bietet mit seiner Kompetenz im Klimabereich zusätzlich ein ideales Produktprogramm zur Klimatisierung der Brennstoffzelle in der IT-Um- gebung.

Hans-Robert Koch | Rittal GmbH & Co. KG
Weitere Informationen:
http://www.rittal.de
http://www.faszination-zukunft.com
http://www.rimatrix5.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie CeBIT 2006:

nachricht Eine elektronische Umarmung
16.03.2006 | Bauhaus-Universität Weimar

nachricht Zum Abschluss der CeBIT 2006 Hannover: Trends und Themen der CeBIT 2006
16.03.2006 | Deutsche Messe AG, Hannover

Alle Nachrichten aus der Kategorie: CeBIT 2006 >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wie Graphen-Nanostrukturen magnetisch werden

Graphen, eine zweidimensionale Struktur aus Kohlenstoff, ist ein Material mit hervorragenden mechanischen, elektronischen und optischen Eigenschaften. Doch für magnetische Anwendungen schien es bislang nicht nutzbar. Forschern der Empa ist es gemeinsam mit internationalen Partnern nun gelungen, ein in den 1970er Jahren vorhergesagtes Molekül zu synthetisieren, welches beweist, dass Graphen-Nanostrukturen in ganz bestimmten Formen magnetische Eigenschaften aufweisen, die künftige spintronische Anwendungen erlauben könnten. Die Ergebnisse sind eben im renommierten Fachmagazin Nature Nanotechnology erschienen.

Graphen-Nanostrukturen (auch Nanographene genannt) können, je nach Form und Ausrichtung der Ränder, ganz unterschiedliche Eigenschaften besitzen - zum Beispiel...

Im Focus: How to induce magnetism in graphene

Graphene, a two-dimensional structure made of carbon, is a material with excellent mechanical, electronic and optical properties. However, it did not seem suitable for magnetic applications. Together with international partners, Empa researchers have now succeeded in synthesizing a unique nanographene predicted in the 1970s, which conclusively demonstrates that carbon in very specific forms has magnetic properties that could permit future spintronic applications. The results have just been published in the renowned journal Nature Nanotechnology.

Depending on the shape and orientation of their edges, graphene nanostructures (also known as nanographenes) can have very different properties – for example,...

Im Focus: Geminiden - Die Wünsch-dir-was-Sternschnuppen vor Weihnachten

Gemeinsame Pressemitteilung der Vereinigung der Sternfreunde (VdS) und des Hauses der Astronomie in Heidelberg - Die Geminiden, die Mitte Dezember zu sehen sind, sind der "zuverlässigste" der großen Sternschnuppen-Ströme mit bis zu 120 Sternschnuppen pro Stunde. Leider stört in diesem Jahr der Mond zur besten Beobachtungszeit.

Sie wurden nach dem Sternbild Zwillinge benannt: Die „Geminiden“ sorgen Mitte Dezember immer für ein schönes Sternschnuppenschauspiel. In diesem Jahr sind die...

Im Focus: Electronic map reveals 'rules of the road' in superconductor

Band structure map exposes iron selenide's enigmatic electronic signature

Using a clever technique that causes unruly crystals of iron selenide to snap into alignment, Rice University physicists have drawn a detailed map that reveals...

Im Focus: Das 136 Millionen Atom-Modell: Wissenschaftler simulieren Photosynthese

Die Umwandlung von Sonnenlicht in chemische Energie ist für das Leben unerlässlich. In einer der größten Simulationen eines Biosystems weltweit haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler diesen komplexen Prozess an einem Bestandteil eines Bakteriums nachgeahmt – am Computer, Atom um Atom. Die Arbeit, die jetzt in der renommierten Fachzeitschrift „Cell“ veröffentlicht wurde, ist ein wichtiger Schritt zum besseren Verständnis der Photosynthese in einigen biologischen Strukturen. An der internationalen Forschungskooperation unter Leitung der University of Illinois war auch ein Team der Jacobs University Bremen beteiligt.

Das Projekt geht zurück auf eine Initiative des inzwischen verstorbenen, deutsch-US-amerikanischen Physikprofessors Klaus Schulten von der University of...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

QURATOR 2020 – weltweit erste Konferenz für Kuratierungstechnologien

04.12.2019 | Veranstaltungen

Die Zukunft der Arbeit

03.12.2019 | Veranstaltungen

Intelligente Transportbehälter als Basis für neue Services der Intralogistik

03.12.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Was Vogelgrippe in menschlichen Zellen behindert

10.12.2019 | Biowissenschaften Chemie

Schäden im Leichtbau erkennen durch Ultraschallsensoren

10.12.2019 | Materialwissenschaften

Forscher untersuchen Rolle der Zellmembran bei der Entstehung chronischer Krankheiten

10.12.2019 | Medizin Gesundheit

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics