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Future Parc 2006 - Zukunftsszenarien zum Greifen nah!

06.02.2006


  • E-clothes aus der digitalen Kollektion namhafter Designer
  • E-blocker gegen Handy-Strahlung
  • Tag des Supercomputing am 11. März 2006
  • CeBIT ist Partner des Informatikjahres 2006: Stand und Talks im future parc

Wer wissen möchte, welche zentralen Themen die Arbeits- und Lebenswelten von morgen bestimmen werden, dem bietet der ’future parc’ auf der CeBIT vom 09. bis 15. März 2006 in Halle 9 einen umfassenden Überblick über die Vorläufer der neuen Generation von ICT-Produkten, die schon in wenigen Jahren unseren Alltag verändern werden. Hochschulen, Großforschungseinrichtungen wie bespielsweise die Fraunhofer Gesellschaft, Universitäten, Fachhochschulen sowie Spin-Off- und Start-Up-Unternehmen geben hier den Besuchern mit ihren Forschungsergebnissen Einblicke in die Herausforderungen von morgen. Der ’future parc’ steht unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Annette Schavan.


’e-clothes’ aus digitalen Kollektionen namhafter Designer

Im Kommunikationsforum ’future talk’ informieren eindrucksvolle Vorträge und Podiumsdiskussionen über Zukunftsszenarien aus unterschiedlichen Lebensbereichen, die die Durchdringung digitaler Technologien rund um unseren Alltag anhand von Beispielen aus Wohnen (e-home), Kleiden (smart-wear), Medizin (e-health) und Lernen (e-learning) illustieren. Einen besonderen Themenschwerpunkt in diesem Jahr bildet die ’smart wear’. Dazu gehören ’e-clothes’ und Beispiele aus den digitalen Kollektionen von Pierre Cardin, Cinque, Mephisto, Milestone, rosner und Loden Frey mit textilen Bedienungsfeldern für integrierte mp3-Player und andere Bluetooth-Module. Diese Kleidungsstücke werden im Herbst 2006 erstmals in den Kaufhäusern erhältlich sein und bis zum Jahr 2010 für den Verbraucher zur Selbstverständlichkeit werden. Der Fachbereich Design der Fachhochschule Hannover präsentiert in einer täglichen Modenschau auf der CeBIT in Halle 9 die Outfit-Visionen für 2020.


Neue Materialien an der Schwelle zur Marktreife im ’future market’

Des Weiteren werden vollkommen neue Materialien vorgestellt, wie beispielsweise der sogenannte ’e-blocker’, dem neuen Abschirmgewebe gegen Handystrahlung. Dieser besteht aus mit Silber ummantelten Garnen. Aufgrund des hohen Silberanteils und durch ein patentiertes Herstellungsverfahren wird die elektromagnetische Direktstrahlung eines Mobiltelefons durch den Einsatz von ’e-blocker’ in Innentaschen weitgehend reflektiert. Er ist waschbar und reinigungsbeständig. Die Wirksamkeit verringert sich dadurch nicht.

Zu sehen ist außerdem ein Vorwerck-Teppich, der seinen Reinigungs-Roboter über RFID-Technologie steuert. An der Schwelle zur Marktreife werden diese Spitzentechnologien praxisnah im ’future market’ dargestellt. Angebote zum Anfasssen und Ausprobieren - Zukunftsszenarien zum Greifen nah.

Tag des Supercomputing im ’future talk’ am 11. März 2006

Besucher der CeBIT haben am 11. März 2006 die Möglichkeit, Anwendungen der sechs größten Höchstleistungsrechner in Deutschland kennen zu lernen. Hierzu halten Vertreter dieser Zentren allgemeinverständliche halbstündige Vorträge mit Demonstrationen zu verschiedenen aktuellen Forschungsthemen. Liveschaltungen erlauben einen Einblick in ausgewählte Rechenzentren und ermöglichen es, den Supercomputern bei der Arbeit zuzusehen. Supercomputing hat für die Forschung in vielen Natur- und Ingenieurwissenschaften eine überragende Bedeutung gewonnen. Für die tägliche Wettervorhersage werden Supercomputer benötigt. Ohne sie wäre auch die Entschlüsselung des menschlichen Genoms nicht möglich gewesen. Außerdem dienen sie dazu, Faltungen von Proteinen zu simulieren.

Das Informatikjahr auf der CeBIT im Programm des ’future talk’

Die CeBIT ist Partner des Informatikjahres - Wissenschaftsjahr 2006.

Das bereits siebte Wissenschaftsjahr wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gemeinsam mit der Initiative Wissenschaft im Dialog und der Gesellschaft für Informatik sowie zahlreichen Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur durchgeführt. Das Informatikjahr auf der CeBIT findet sich darüber hinaus im Programm des ’future talk’ und auf großen Ausstellungsflächen in Halle 9 wieder. Zum Auftakt begrüßen Bundeskanzlerin Angela Merkel und der Präsident des Bundesverbands Informationswirtschaft Telekommunikation und neue Medien (BITKOM), Willi Berchtold, die Gäste der CeBIT und die Partner des Informatikjahres. Weitere Informationen unter www.informatikjahr.de.

’IRC Future Match’ verbindet Trendsetter

Die Partnerbörse ’IRC future match’ bietet während der gesamten CeBIT die gezielte Vermittlung individueller Kontakte zu Partnern und Kunden der größten europäischen Technologietransfer-Organisation - dem Netzwerk der Innovation Relay Centres (IRC). Um geeignete Partner für die internationale Zusammenarbeit zu finden, können innovative Unternehmen und Forschungseinrichtungen im Vorfeld der CeBIT ihre Technologieprofile unter www.futurematch.cebit.de in einen Online-Katalog ins Internet stellen und aus diesem ihre Wunsch-Gesprächspartner auswählen. Die IRCs koordinieren alle Terminwünsche und erstellen individuelle Zeitpläne für die Teilnehmer. Das Projekt wird unterstützt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur.

Katharina Siebert | Deutsche Messe AG
Weitere Informationen:
http://www.futurematch.cebit.de
http://www.informatikjahr.de.
http://www.cebit.de

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