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Innovationen der Uni Magdeburg

16.03.2004


Was ist eine elektronische Linse? Und wie findet man Daten im Internet besser?



Auf der diesjährigen CeBIT, der weltgrößten Messe für Computer und Informationstechnik, ist die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg mit vier Forschungsprojekten vertreten. Vom 18. bis 24. März 2004 präsentieren die Magdeburger Wissenschaftler ihr Know how in Hannover, Halle 11, Stand D27.

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Die "elektronische Linse" zur digitalen Korrektur von Fehlern in aufgenommenen oder projizierten Bildern arbeitet auf der Basis künstlicher neuronaler Netze. Das patentierte Verfahren eignet sich für ein breites Anwendungsfeld, angefangen von der optischen Messtechnik bis hin zum Multimediabereich u. a. bei digitalen Videoprojektoren sowie in der Fernseh- und Monitordisplaytechnik.

"DIAsDEM" (Datenintegration von Altlasten und semistrukturierten Dokumenten mit Mining Verfahren) ermöglicht es, Daten im Internet besser aufzufinden. Das Projekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanziert. Die Magdeburger Forscher kooperieren mit der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

Das System timeFIX ist eine Software zur Zeit- und Ressourcenplanung für kleine und mittelständische Betriebe. Es besteht aus den Modulen Softterminal, Zeiterfassung, Betriebsdatenerfassung, Arbeitsplanung, Kapazitätsplanung/Terminplanung sowie Prämierung. Die Vorteile liegen auf der Hand: schnellere, kostengünstigere Geschäftsprozesse, hohe Termintreue gegenüber dem Kunden, Senkung der Auftragsdurchlaufzeiten, Vermeidung von Kapazitätsengpässen, Erhöhung der Mitarbeitermotivation, Optimierung der Auftragssteuerung sowie des Personaleinsatzes, Objektivierung der Nachkalkulation.

Das Technologietransferzentrum Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg entwickelte und administriert als Schnittstelle von Wissenschaft und Wirtschaft datenbankbasierte Projekte, deren Informationen mit Hilfe herkömmlicher Webbrowser, z.B. Internetexplorer oder Netscape plattformunabhängig abgerufen werden können. Diese Informationen dienen in erster Linie dazu, Problem- und Lösungsansätze sowie Ansprechpartner in bestimmten Einrichtungen zu finden. Dazu gehören u.a. die Forschungsdatenbank Sachsen-Anhalt, der Forschungskatalog Magdeburg und das Messeportal Sachsen-Anhalt.

Waltraud Riess | idw
Weitere Informationen:
http://www.messen-sachsen-anhalt.de

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