Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Deutsche Telekom, Network Projects & Services managt Wissen mit Software von ontoprise

19.02.2004


Der SemanticMiner wird bei der Telekom-Tochter eingesetzt, um verteiltes Wissen schnell und intuitiv zugänglich zu machen.


Die ontoprise GmbH, führender Anbieter von semantischen Technologien und Lösungen, liefert der Deutsche Telekom, Network Projects & Services GmbH die Technologie, um das im Unternehmen vorhandene Know-how abzubilden und allen Mitarbeitern zur Verfügung zu stellen.

Verteiltes Wissen im Unternehmen zu bündeln und allen Nutzern verfügbar zu machen, ist gerade für solche Unternehmen eine große Herausforderung, die entscheidend auf das Know-how ihrer Mitarbeiter angewiesen sind.


Die Deutsche Telekom, Network Projects & Services GmbH ist ein solches wissensbasiertes Unternehmen. Der zur Telekom Division T-Com gehörende Netzwerkspezialist plant und realisiert High-End-Projekte im Telekommunikationssektor, darunter LAN-und WAN-Lösungen für Unternehmen und Kommunikations-Netze für Festnetz- und Mobilfunk-Carrier.

Um Know-how und Kompetenz noch effizienter in Kundenprojekten einsetzen zu können, hat die Deutsche Telekom, Network Projects & Services GmbH im Jahr 2003 eine Wissensmanagementinitiative gestartet, um das im Unternehmen vorhandene Wissen so zu erfassen, dass die Mitarbeiter in allen Niederlassungen rasch darauf zugreifen können.

Verteiltes Know-how zusammenführen

Die ontoprise GmbH aus Karlsruhe, einer der weltweit führenden Anbieter von semantischen Technologien und Lösungen, wurde hierfür im letzten Jahr mit der Durchführung eines Pilotprojektes beauftragt. ontoprise hat in dem erfolgreich durchgeführten Projekt den SemanticMiner eingesetzt, um das in einer Referenzdatenbank und in Dokumenten vorhandene Wissen abzubilden und auf die dort enthaltenen Informationen intuitiv zugreifen zu können. Mit dem System, das im März live geschaltet wird, sind die Anwender nun in der Lage, Referenzdaten kontextsensitiv nach relevanten Informationen zu durchforsten. Der Suchprozess wird dabei über eine Ontologie moderiert, das heißt, der Nutzer wird intuitiv zu den für ihn relevanten Informationen geführt und muss sich nicht einer bestehenden Suchlogik unterordnen.

Nachfolgeprojekt macht Wissen verfügbar

Im März wird zudem die zweite Phase des Projektes gestartet. Das aktuell in der Implementierung befindliche LiveLink-Dokumenten-Managementsystem wird dabei ebenso an den SemanticMiner angebunden wie das gesamte Intranet und verschiedene Datenbanken. Ziel ist es, das komplette im Unternehmen vorhandene Know-how zu erfassen und in so genannten Wissensbibliotheken den Nutzern über die moderierte Suche zugänglich zu machen. Dazu werden zum Beispiel wichtige Dokumente künftig mit einem ontologischen Stempel versehen, mit dem sie automatisch innerhalb des Wissensmodells eingeordnet werden können. Ein Nutzer kann dann schnell auf die Elemente der Wissensbibliotheken zugreifen, wobei die Suche automatisch auch auf Synonyme ausgedehnt wird. Die moderierte Suche bietet dem Nutzer eine große Flexibilität, da er seinem Kontext entsprechend einen beliebigen Einstiegspunkt zur Suche wählen kann. Dabei spielt es keine Rolle, ob er nach Informationen zu einer bestimmten Technologie sucht, ob er nach dem Aufgabenbereich einer bestimmten Unterorganisation seines Unternehmens sucht oder nach den Tätigkeiten einer bestimmten Niederlassung, die mit vergleichbaren Projekten bereits Erfahrung gesammelt hat.

Unternehmensprofil

Die ontoprise GmbH (www.ontoprise.de) ist der führende Anbieter semantischer Technologien und Lösungen, welche Unternehmen dabei helfen, schnell und kostengünstig Anwendungen zu integrieren, Entwicklungsprozesse zu beschleunigen und Wissensprozesse zu optimieren. Mit den Lösungen der ontoprise werden Geschäfts- und Wissensprozesse optimiert und automatisiert. Mit seinen Produkten ermöglicht ontoprise die einfache Integration des kompletten Unternehmenswissens aus heterogenen Datenquellen, den intelligenten Zugriff durch Menschen, Maschinen und Prozesse und die einfache Abbildung komplexer Zusammenhänge. Die Produkte OntoBroker, OntoEdit und SemanticMiner befinden sich im Produktionseinsatz bei namhaften Kunden. Gegründet wurde die ontoprise GmbH 1999 als Spin-Off der Universität Karlsruhe. Das Unternehmen verfügt über ein ausgeprägtes Netzwerk von Kunden, Partnern und Forschungs­einrichtungen und bündelt so auf einzigartige Weise Know-how im Bereich semantischer Technologien.

Weitere Informationen:

ontoprise GmbH
Amalienbadstr. 36, 76227 Karlsruhe
Tel.: 0721 - 509809-0, Fax: -11
Lutz C. Thielmann
E-Mail: presse@ontoprise.de

Lutz C. Thielmann | Ontoprise GmbH
Weitere Informationen:
http://www.ontoprise.de
http://www.cebit.de

Weitere Berichte zu: Know-how Network Projects SemanticMiner Wissensprozess

Weitere Nachrichten aus der Kategorie CeBIT 2004:

nachricht FwD begeisterte CeBIT-Besucher
19.04.2004 | Funkwerk Dabendorf GmbH

nachricht D-Link unter die Top 50 der wichtigsten Cebit Aussteller gewählt
31.03.2004 | D-Link

Alle Nachrichten aus der Kategorie: CeBIT 2004 >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Im Focus: Was passiert, wenn wir das Atomgitter eines Magneten plötzlich aufheizen?

„Wir haben jetzt ein klares Bild davon, wie das heiße Atomgitter und die kalten magnetischen Spins eines ferrimagnetischen Nichtleiters miteinander ins Gleichgewicht gelangen“, sagt Ilie Radu, Wissenschaftler am Max-Born-Institut in Berlin. Das internationale Forscherteam fand heraus, dass eine Energieübertragung sehr schnell stattfindet und zu einem neuartigen Zustand der Materie führt, in dem die Spins zwar heiß sind, aber noch nicht ihr gesamtes magnetisches Moment verringert haben. Dieser „Spinüberdruck“ wird durch wesentlich langsamere Prozesse abgebaut, die eine Abgabe von Drehimpuls an das Gitter ermöglichen. Die Forschungsergebnisse sind jetzt in "Science Advances" erschienen.

Magnete faszinieren die Menschheit bereits seit mehreren tausend Jahren und sind im Zeitalter der digitalen Datenspeicherung von großer praktischer Bedeutung....

Im Focus: Erste Beweise für Quelle extragalaktischer Teilchen

Zum ersten Mal ist es gelungen, die kosmische Herkunft höchstenergetischer Neutrinos zu bestimmen. Eine Forschungsgruppe um IceCube-Wissenschaftlerin Elisa Resconi, Sprecherin des Sonderforschungsbereichs SFB1258 an der Technischen Universität München (TUM), liefert ein wichtiges Indiz in der Beweiskette, dass die vom Neutrino-Teleskop IceCube am Südpol detektierten Teilchen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Galaxie in vier Milliarden Lichtjahren Entfernung stammen.

Um andere Ursprünge mit Gewissheit auszuschließen, untersuchte das Team um die Neutrino-Physikerin Elisa Resconi von der TU München und den Astronom und...

Im Focus: First evidence on the source of extragalactic particles

For the first time ever, scientists have determined the cosmic origin of highest-energy neutrinos. A research group led by IceCube scientist Elisa Resconi, spokesperson of the Collaborative Research Center SFB1258 at the Technical University of Munich (TUM), provides an important piece of evidence that the particles detected by the IceCube neutrino telescope at the South Pole originate from a galaxy four billion light-years away from Earth.

To rule out other origins with certainty, the team led by neutrino physicist Elisa Resconi from the Technical University of Munich and multi-wavelength...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

Interdisziplinäre Konferenz: Diabetesforscher und Bioingenieure diskutieren Forschungskonzepte

13.07.2018 | Veranstaltungen

Conference on Laser Polishing – LaP: Feintuning für Oberflächen

12.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Optische Kontrolle von Herzfrequenz oder Insulinsekretion durch lichtschaltbaren Wirkstoff

17.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Umweltressourcen nachhaltig nutzen

17.07.2018 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Textilien 4.0: Smarte Kleidung und Wearables als Innovation

17.07.2018 | Innovative Produkte

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics