Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Eppendorf® präsentiert Einweg-Bioreaktor für die Mikrobiologie

27.03.2013
Mit dem neuen BioBLU® 0.3f stellt Eppendorf® erstmalig einen voll instrumentierten Einweg-Bioreaktor speziell für mikrobielle Anwendungen vor.

Ebenso wie der bereits im vergangenen Jahr präsentierte BioBLU 0.3c für die Kultivierung tierischer und humaner Zellen, wurde auch der BioBLU 0.3f ganz gezielt für die Nutzung mit dem kompakten Mini- Bioreaktorsystem DASbox® entwickelt. Eppendorf‘s DASbox ermöglicht den parallelen Betrieb von 4, 8 und mehr Mini-Bioreaktoren und eignet sich hervorragend für statistische Versuchsplanung, Screenings in der Bioprozessentwicklung und als Scale-Down Modell.





Mit dem neuen BioBLU 0.3f eröffnet Eppendorf nun auch Anwendern der klassischen mikrobiellen Biotechnologie die zeit- und damit kosteneffektive Nutzung von Einweg- Bioreaktortechnologie, beispielsweise in der pharmazeutischen Produktentwicklung.

Der voll instrumentierte BioBLU 0.3f Einweg-Bioreaktor mit einem Arbeitsvolumen von 65-250 mL, erfüllt alle Anforderungen an die Bioreaktortechnologie für den mikrobiellen Einsatz. Als Festwand-Einweg-Bioreaktor mit zwei Rushton-Impellern erreicht er vergleichbare Sauerstoffeinträge wie industriell etablierte Glas- und Edelstahlbioreaktoren. Alle kritischen Prozessparameter wie Temperatur, pH und Gelöst-Sauerstoff können über Sensoren nach Industrie-Standard überwacht und geregelt werden. Integrierte Dip-Tubes ermöglichen die kontrollierte Zugabe von Flüssigkeiten, Probennahme sowie massendurchflussgeregelte Begasung.

Der speziell entwickelte magnetgekoppelte Rührerantrieb ermöglicht den sicheren Betrieb mit bis zu 2000 rpm und unterstützt so die in der Mikrobiologie üblichen hohen Rührgeschwindigkeiten. Er ist nur ein Beispiel für die uneingeschränkte Steriltechnik dieses Einweg-Bioreaktors. Die innovative, flüssigkeitsfreie Peltier- Technologie gewährleistet die präzise Temperaturkontrolle der Kultur auch bei starker biologischer Wärmeentwicklung moderner Hochzelldichte-Prozesse.

Die angewendeten Eppendorf-Technologien sind ein weiterer Meilenstein im Überführen der Ansprüche klassischer Bioreaktortechnologie in die Einweg-Technologie. Alle direkt flüssigkeitsberührenden Materialien des BioBLU 0.3f sind „USP Class VI“ zertifiziert und entsprechen den Anforderungen der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA).

Die Neuentwicklung des Einweg-Bioreaktors BioBLU 0.3f für die Mikrobiologie unterstreicht ein weiteres Mal die starken Synergien von Eppendorf, New Brunswick und der Anfang 2012 eingegliederten DASGIP im Bereich Bioprocessing.

Erst die herausragende Expertise in der Polymerverarbeitung im Hause Eppendorf gepaart mit der innovativen Entwicklerkraft der DASGIP-Ingenieure im Bioreaktordesign ermöglicht den Ausbau des Eppendorf-Einweg-Bioreaktor-Portfolios für die Mikrobiologie.

„Wir freuen uns, neue Wege in der Einweg-Bioreaktortechnologie zu gehen“, kommentiert hierzu Dr. Matthias Arnold, Geschäftsführer bei der DASGIP Information and Process Technology GmbH. „Die physikalischen Anforderungen an Einweg-Systeme für mikrobielle Anwendungen sind deutlich höher als in der Zellkultur, dem klassischen Einsatzgebiet von Einweg-Bioreaktoren. Gemeinsam mit den Polymer-Experten bei Eppendorf ist es uns gelungen, diese Hürden zu meistern und Material, Design und Funktionalität in höchster Qualität aufeinander abzustimmen.“

Über Eppendorf:

Eppendorf ist ein führendes Unternehmen der Life Sciences und entwickelt und vertreibt Instrumente, Verbrauchsartikel und Services für Liquid-, Sample- und Cell- Handling zum Einsatz in Laboren weltweit. Das Produktangebot umfasst Pipetten und Pipettierautomaten, Dispenser, Zentrifugen und Mischer, Spektrometer, Geräte zur DNA-Vervielfältigung sowie Ultra-Tiefkühlgeräte, Fermenter, Bioreaktoren und umfassende Bioprozess-Software Lösungen, CO2-Inkubatoren, Schüttler und Systeme zur Zellmanipulation. Verbrauchsartikel wie Pipettenspitzen, Gefäße, Mikrotiterplatten und Einweg-Bioreaktoren ergänzen das Sortiment an Premiumprodukten von höchster Qualität. Die Erzeugnisse von Eppendorf werden in akademischen oder industriellen Forschungslaboren, z.B. in Unternehmen der Pharma- und Biotech- sowie Chemie- und Lebensmittelindustrie, eingesetzt. Aber auch in klinischen oder umweltanalytischen Laboratorien, in der Forensik und in industriellen Laboren der Prozessanalyse, Produktion und Qualitätssicherung werden die Produkte von Eppendorf verwendet. Eppendorf wurde 1945 mit Hauptsitz in Hamburg gegründet und beschäftigt heute weltweit ca. 2.700 Mitarbeiter. Der Konzern besitzt Tochtergesellschaften in 25 Ländern und ist über Vertriebspartner in allen seinen wichtigen Märkten vertreten.

Kontakt:
Claudia M. Hüther-Franken,
Eppendorf AG Bioprocess Center Europe,
Tel: +49 2461 980 -471, huether.c@eppendorf.de

Christiane Schlottbom | Eppendorf AG
Weitere Informationen:
http://www.eppendorf.com
http://www.eppendorf.com/dasgip

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Biowissenschaften Chemie:

nachricht Der sechste Sinn der Tiere: Ein Frühwarnsystem für Erdbeben?
03.07.2020 | Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

nachricht Wirkstoffe aus Kieler Meeresalgen als Mittel gegen Infektionen und Hautkrebs entdeckt
03.07.2020 | GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Biowissenschaften Chemie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Ein neuer Weg zur superschnellen Bewegung von Flussschläuchen in Supraleitern entdeckt

Ein internationales Team von Wissenschaftern aus Österreich, Deutschland und der Ukraine hat ein neues supraleitendes System gefunden, in dem sich magnetische Flussquanten mit Geschwindigkeiten von 10-15 km/s bewegen können. Dies erschließt Untersuchungen der reichen Physik nichtlinearer kollektiver Systeme und macht einen Nb-C-Supraleiter zu einem idealen Materialkandidaten für Einzelphotonen-Detektoren. Die Ergebnisse sind in Nature Communications veröffentlicht.

Supraleitung ist ein physikalisches Phänomen, das bei niedrigen Temperaturen in vielen Materialien auftritt und das sich durch einen verschwindenden...

Im Focus: Elektronen auf der Überholspur

Solarzellen auf Basis von Perowskitverbindungen könnten bald die Stromgewinnung aus Sonnenlicht noch effizienter und günstiger machen. Bereits heute übersteigt die Labor-Effizienz dieser Perowskit-Solarzellen die der bekannten Silizium-Solarzellen. Ein internationales Team um Stefan Weber vom Max-Planck-Institut für Polymerforschung (MPI-P) in Mainz hat mikroskopische Strukturen in Perowskit-Kristallen gefunden, die den Ladungstransport in der Solarzelle lenken können. Eine geschickte Ausrichtung dieser „Elektronen-Autobahnen“ könnte Perowskit-Solarzellen noch leistungsfähiger machen.

Solarzellen wandeln das Licht der Sonne in elektrischen Strom um. Dabei wird die Energie des Lichts von den Elektronen des Materials im Inneren der Zelle...

Im Focus: Electrons in the fast lane

Solar cells based on perovskite compounds could soon make electricity generation from sunlight even more efficient and cheaper. The laboratory efficiency of these perovskite solar cells already exceeds that of the well-known silicon solar cells. An international team led by Stefan Weber from the Max Planck Institute for Polymer Research (MPI-P) in Mainz has found microscopic structures in perovskite crystals that can guide the charge transport in the solar cell. Clever alignment of these "electron highways" could make perovskite solar cells even more powerful.

Solar cells convert sunlight into electricity. During this process, the electrons of the material inside the cell absorb the energy of the light....

Im Focus: Das leichteste elektromagnetische Abschirmmaterial der Welt

Empa-Forschern ist es gelungen, Aerogele für die Mikroelektronik nutzbar zu machen: Aerogele auf Basis von Zellulose-Nanofasern können elektromagnetische Strahlung in weiten Frequenzbereichen wirksam abschirmen – und sind bezüglich Gewicht konkurrenzlos.

Elektromotoren und elektronische Geräte erzeugen elektromagnetische Felder, die bisweilen abgeschirmt werden müssen, um benachbarte Elektronikbauteile oder die...

Im Focus: The lightest electromagnetic shielding material in the world

Empa researchers have succeeded in applying aerogels to microelectronics: Aerogels based on cellulose nanofibers can effectively shield electromagnetic radiation over a wide frequency range – and they are unrivalled in terms of weight.

Electric motors and electronic devices generate electromagnetic fields that sometimes have to be shielded in order not to affect neighboring electronic...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Internationale Konferenz QuApps zeigt Status Quo der Quantentechnologie

02.07.2020 | Veranstaltungen

Virtuelles Meeting mit dem BMBF: Medizintechnik trifft IT auf der DMEA sparks 2020

17.06.2020 | Veranstaltungen

Digital auf allen Kanälen: Lernplattformen, Learning Design, Künstliche Intelligenz in der betrieblichen Weiterbildung, Chatbots im B2B

17.06.2020 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Der sechste Sinn der Tiere: Ein Frühwarnsystem für Erdbeben?

03.07.2020 | Biowissenschaften Chemie

Effizient, günstig und ästhetisch: 
Forscherteam baut Elektroden aus Laubblättern

03.07.2020 | Energie und Elektrotechnik

Ein neuer Weg zur superschnellen Bewegung von Flussschläuchen in Supraleitern entdeckt

03.07.2020 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics