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Die Ausarbeitung der Verbindungen zwischen den Genen und der Fleischqualität

06.01.2006


Eine der Hauptprioritäten der jeweiligen EU-Behörden ist die Sicherstellung, dass die Fleischprodukte, die in die Nahrungskette gelangen, von höchster Qualität sind.



Im Rahmen des EU-finanzierten PORDICTOR-Projekts konzentrierte man sich auf den genetischen Aspekt der Fleischqualität und machte es sich zur Aufgabe, spezifische genetische Prädiktoren in Verbindung mit der Fleischqualität zu bestimmen. Das Gesamtziel lag in der Auswahl spezieller genetischer Expressionsprofile während der pränatalen Entwicklung. Diese Art der Untersuchung richtet sich darauf, phänotypische Merkmale mit den genotypischen Variationen verschiedener Rassen zu verbinden.

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»Fleischqualität »Gen »Populationen


Der Projektpartner, das FBN-Dummerstorf, isolierte insgesamt zwölf genetische Loci aus den ursprünglich 52 ausgewählten. Insgesamt wurden zehn genetische Marker identifiziert, die alle in unterschiedlich hohem Maß mit den Merkmalen der Schweinefleischqualität innerhalb der Populationen verbunden sind. Die Wissenschaftler am FBN-Dummerstorf lieferten weitere Einblicke zu diesen Markern und wählten außerdem einige davon als Kandidaten zur weiteren Forschung aus.

Eines der für weitere Untersuchungen meist versprechenden Gene war ELKS, das mit der Farbe und der Magermasse innerhalb der Populationen in Verbindung steht. MYOP war ein weitere Gen, das in die engere Auswahl gelangte und in erster Linie mit dem pH-Gleichgewicht und der Tiefe/dem Gewicht der Lende verbunden ist. Schließlich wurde noch CA3 ausgewählt, das mit der Leitfähigkeit und dem Fettgehalt im Muskel in Verbindung steht. Eine Reihe anderer Gene wie PDGFRA, HGMA2 und ANK1 erzielten nicht die erwarteten Ergebnisse innerhalb der Populationen.

Insgesamt wird erwartet, dass die Verfolgung dieses Forschungszweigs solide Verbindungen zwischen den genetischen Eigenschaften und den Fleischqualitätsmerkmalen herstellt und die Forscher somit weitere Entscheidungen in Bezug auf die Populationszucht treffen können. In Anbetracht der Auswirkungen einer solchen Forschung auf die Landwirtschaft in Europa könnte PORDICTOR also auf lange Sicht bedeutende Folgen für die europäische Lebensmittelindustrie haben.

Klaus Wimmers | ctm
Weitere Informationen:
http://www.fbn-dummerstorf.de

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