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Einfacher - schneller - besser: Intelligente Produktlösungen von der Analytik bis zum Implantat

12.10.2005


/ 2-in-1 Proteinanalytik, vereinfachte Probenvorbereitung und DNA-Multiplex-Analyse im Taschenformat
/ Drug Eluting Bypass - Preisgekrönte Innovation der Universität Würzburg

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»Analytik »Biotechnologie »Science

/ Dienstleister, Gründerzentren und Netzwerke mit ihrem Angebot - von regional bis international


Biotechnologische Produktionsverfahren erfordern zahlreiche Probennahmen, Wirkstoffkandidaten werden mit hohem Durchsatz analysiert - gut, wenn sich dann Methoden in einem Gerät kombinieren lassen, Zeit sparend oder automatisch ablaufen.


So kombiniert der Protein-Analyzer von viaMetrixx zwei Trennverfahren in nur einer Apparatur und automatisiert Elektrophorese mit allen nachfolgenden Detektionsschritten wie Blotten, Färben, Waschen, etc. Auch das Präparationssystem für Proteine von OMX - alle Arbeitsschritte in einem Gefäß - ist enorm Zeit und Material sparend. Einfache Handhabung, weniger Prozessschritte bei hoher Sensitivität und ohne teure Apparatur verspricht die Multiplex-Analyse von Friz Biochem. Mit diesem "all inclusive"-Biochip sind DNA-Analysen ohne Fluoreszenz-markierung am PC darstellbar.

Dies sind nur drei Beispiele von insgesamt 19 bayerischen Unternehmen, wissenschaftlichen Instituten und Netzwerken, die sich auf dem Gemeinschaftsstand der Bayern Innovativ GmbH in Hannover präsentieren. Das Portfolio der Aussteller konzentriert sich in diesem Jahr auf Analytik und Diagnostik; aber auch Dienstleistungen wie die Herstellung synthetischer Gene, Hybridisierungen und Array-Experimente oder Bioinformatik-Service sind vertreten.

Innovative Produktideen aus der Forschung auf den Markt zu bringen hat sich das Stabsreferat Intellectual Property Management (IPM) der Universität Würzburg zur Aufgabe gemacht. Ein Beispiel hierfür ist der "Drug Eluting Bypass", den Dr. Axel Larena-Avellaneda von der Uni Würzburg in Zusammenarbeit mit der Firma bionic surfaces aus Würzburg und PD Dr. Sebastian Debus aus Hamburg-Harburg entwickelt hat. Diese zum Patent angemeldete Gefäßprothese besitzt eine spezielle Beschichtung, welche zum einen verhindert, dass der Stent erneut durch Gerinnsel oder Gewebe-Einwüchse verstopft. Zusätzlich kann die Beschichtung verschiedene Medikamente beinhalten, die nach und nach freigesetzt werden und somit weitere Erkrankungen wie z. B. Entzündungen verhindern können. (3. Preis beim Erfinderwettbewerb Invenio, gefördert vom Bayerischen Wissenschaftsministerium; Alexis-Carrel-Preis der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie).

Dienstleistungsangebot bayerischer Bioregionen und Forschungseinrichtungen

Die Unterstützung und Beratung von Biotech-Start-Ups in der Gründungs- und Aufbauphase sind wichtige Voraussetzungen zur kommerziellen Umsetzung von Forschungsergebnissen im Bereich Life Sciences. Die Koordinationsstellen der bayerischen Biotech-Regionen BioM AG (Martinsried), BioPark Regensburg GmbH und BioMedTec Franken e.V. sowie die Innovations- und Gründerzentren für Biotechnologie (IZB) in Planegg-Martinsried und Weihenstephan präsentieren hierzu ihr Dienstleistungsangebot. BayGene im Genzentrum der LMU München informiert über Genomforschung in Würzburg, Erlangen, Regensburg und München; die Fraunhofer Patentstelle für die Deutsche Forschung Bayern Patent berät Hochschulen im Erfindungsfall.

Netzwerk "Life Science Bavaria"

Aufgrund der Dynamik in der biotechnologischen Forschung und des weiten Spektrums an Anwendungen gilt es die Vernetzung zwischen einzelnen Partnern auch auf überregionaler Ebene strukturell zu begleiten. In Zusammenarbeit mit den Bioregionen Bayerns, der BioM AG in Martinsried, der BioPark Regensburg GmbH und der BioMedTec Franken e.V. wurde mit Unterstützung des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Technologie das Netzwerk "Life Science Bavaria" aufgebaut.

Es informiert über aktuelle Entwicklungen und sich abzeichnende Trends im Bereich Biotechnologie, kommuniziert diese an Interessenten und ermöglicht neue Konstellationen der Zusammenarbeit auf nationaler und internationaler Ebene. Dabei werden Kooperationen im besonderen Maße durch thematisch fokussierte Foren angebahnt, wie z. B. "Drug Development" am 24. November 2005 in Würzburg, und die internationale Zusammenarbeit über die Mitwirkung von Clustern ausgebaut.

Mit der Image-Broschüre über den Biotechnologie-Standort Bayern, dem vierteljährlichen Newsletter "Life Science Bavaria" und dem Online-Portal www.lifescience-bavaria.de besteht eine umfassende Informationsplattform.

Bayern Innovativ GmbH

Die Bayern Innovativ GmbH wurde 1995 von der Bayerischen Staatsregierung initiiert und gemeinsam von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft als Gesellschaft für Innovation und Wissenstransfer mit Sitz in Nürnberg gegründet. Leitgedanke ist das Zusammenführen von verschiedenen Kompetenzen - auch außerhalb der herkömmlichen Prozesskette, über Technologien und Branchen hinweg - um neuartige Entwicklungen mit hohem Innovationsgrad zu initiieren.

Im Rahmen des gesamten Innovationsprozesses wird dann auch die Präsentation neu entwickelter Produkte und Verfahren unterstützt, um deren Markteintritt zu erleichtern. Die Teilnahme an Gemeinschaftsständen auf internationalen High-Tech-Messen bietet hierzu eine besonders geeignete Plattform, um neue Technologien und aktuelle Entwicklungs- und Dienstleistungskompetenz darzustellen und neue Kooperationen und Aufträge zu erschließen.

Kontakt:

Dr. Matthias Konrad, Projektleiter "Life Science Bavaria"
Tel. 0911-20671-148
konrad@bayern-innovativ.de

Dr. Petra Blumenroth, Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 0911- 20671-116
blumenroth@bayern-innovativ.de

Dr. Petra Blumenroth | idw
Weitere Informationen:
http://www.bayern-innovativ.de/biotechnica2005
http://www.bayern-innovativ.de
http://www.lifescience-bavaria.de

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