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Biozide schützen vor Materialschäden

11.09.2001


Wirkstoffe biologisch abbaubar Werte erhalten und Umwelt schützen

Mikroorganismen wie Hefen, Pilze, Bakterien und Viren stellen weltweit eine große Gefahr für die menschliche Gesundheit dar. Weniger bekannt ist, dass Mikroben Materialschädigungen und Korrosionsvorgänge verursachen und so jedes Jahr Sachwerte in Milliardenhöhe vernichten. Biozide können dies verhindern und sind deshalb aus modernen Fertigungsprozessen, industriellen Zwischenprodukten und Verbraucherprodukten nicht mehr wegzudenken. Umweltfreundliche Lacke auf Wasserbasis sind ein Beispiel hierfür: Um die Umwelt zu schützen verlangen Verbraucher heute Lacke, die Wasser statt organische Lösungsmittel enthalten. Damit entstehen in diesen Produkten jedoch ideale Bedingungen für das Wachstum von Mikroorganismen, denn Wasser ist das Lebenselixier von Bakterien und Pilzen.

Der Wunsch nach umweltverträglichen Bioziden und zugleich hochwirksamen Wirkstoffen muss kein Widerspruch sein: Die meisten Biozide der BASF sind biologisch abbaubar, eliminierbar oder werden zu unschädlichen Endprodukten mineralisiert.

Wirkstoff Bronopol in Kombination besonders effizient Bronopol ist einer der wichtigsten BASF-Wirkstoffe. Es lässt sich ausgezeichnet mit vielen anderen bioziden Wirkstoffen kombinieren, z.B. mit bestimmten Isothiazolonen, quartären Ammoniumsalzen und Dibromdicyanobutan.

Der Einsatz der Wirkstoffe zusammen mit Bronopol ist dann effizienter als die Verwendung der Einzelkomponenten alleine. Dies erlaubt den Kunden eine höhere Flexibilität in der Wahl der Wirkstoffe, ist kostengünstig und reduziert die notwendigen Einsatzmengen. Zudem ist Bronopol sehr gut dazu geeignet, Bakterien zu bekämpfen, die gegenüber anderen Wirkstoffen wie z.B. Isothiazolonen eine gewisse Unempfindlichkeit entwickelt haben.

All dies macht Bronopol zu einem effizienten Wirkstoff, in dessen Herstellung die BASF langfristig auf Basis einer bewährten Produktionstechnologie investieren wird.

Durch Registrierung unterstützt Die wichtigsten BASF-Produkte, wie Bronopol, Glutaraldehyd, Phenoxyethanol, Phenoxypropanol, Glyoxal, Dazomet und Hexahydrotriazin werden durch Registrierungen unterstützt. BASF wird alle wirtschaftlich vertretbaren Maßnahmen ergreifen, um für diese und weitere Wirkstoffe den Anforderungen der Europäischen Biozid Produkte Richtlinie gerecht zu werden. Dieses Vorgehen der BASF verstärkt ihr langfristiges Engagement in diesem Arbeitsgebiet und richtet sich konsequent nach am Leitbild nachhaltiger zukunftsorientierter Entwicklung.

BASF ist ein führender Hersteller von bioziden Wirkstoffen, die unter den Markennamen Protectol® und Myacide® vermarktet werden. Das Arbeitsgebiet Biozide ist Teil der BASF-Geschäftseinheit "Performance Chemicals for Detergents and Formulators". Als Kerngeschäft wird es weltweit gestärkt und aktiv ausgebaut. Dabei nutzt die BASF auch die Synergien mit anderen Produktlinien, beispielsweise für die Papierindunstrie oder Tenside für die Wasch- und Reinigungsmittelindustrie. Die BASF bietet ihren Kunden ein leistungsfähiges Sortiment, das hochveredelte Chemikalien, Kunststoffe, Farbstoffe und Pigmente, Dispersionen, Fahrzeug- und Industrielacke, Pflanzenschutzmittel sowie Feinchemikalien umfasst und bis zu Erdöl und Erdgas reicht. Die ausgeprägte Verbundstrategie ist eine besondere Stärke der BASF. Mit einem Umsatz von rund 36 Milliarden Euro und 103.000 Mitarbeitern im Jahr 2000 ist die BASF eines der weltweit führenden Chemieunternehmen.

Dierk Herzer | Pressemitteilungen
Weitere Informationen:
http://www.basf.com/detergents-formulators

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