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Artenspezifische Fischbewertung

10.05.2005


Es wurden artenspezifische DNA-Marker entwickelt, die ganz genau frühzeitige Eistadien verschiedener Fischarten aufspüren. Dieses Verfahren kann sich europaweit auf die Maßnahmen zur Bestandsabschätzung auswirken und zum Kampf gegen Betrug eingesetzt werden.



Im Rahmen des MARINEGGS-Projektes konzentrierte man sich hauptsächlich auf die Verbesserung der fischereiunabhängigen Fischlaichverfahren und das Aufdecken wirtschaftlichen Betruges. Artenspezifische nukleare und mitochondriale Marker wurden entsprechend der verschiedenen Fischgruppen ausgewählt. Zu einigen dieser Gruppen gehören in den europäischen Gewässern vorkommende Makrelen, Dorsche, Schellfische, Weißlinge und Seehechte.



Für die Aufdeckung von Betrugsfällen wurden Protokolle eingesetzt, welche die optische Identifizierung und exakte DNA-Gewinnung, artenspezifische Untersuchungen sowie den Einsatz von Amplimern, die mit Fragmenten und Sequenzen arbeiten, ermöglichen. Das Ziel sind eindeutige genetische Ergebnisse, die eine fehlerfreie Identifizierung der Zielspezies erlauben.

Die Ergebnisse wurden bereits auf einem internationalen Symposium bekannt gegeben und werden noch weiter durch Artikel und Interviews in regionalen Zeitungen veröffentlicht. Zu den langfristigen Vorteilen gehören die zukunftsfähige Verwaltung und Qualitätskontrolle der betroffenen Arten. Dieser Fakt ist sicherlich auch für die Wissenschaftler und Leiter der europäischen Fischereiindustrie sowie für die Kunden von Bedeutung.

Dr. Eva Garcia-Vazquez | ctm
Weitere Informationen:
http://www.uniovi.es/

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