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Umsetzung von Marketingmaßnahmen Mittel-, Ost- und Südosteuropa

30.04.2010
aktuelle Bekanntmachung des BMBF

Durch gezielte Marketingaktivitäten sollen gemeinsam mit universitären und außeruniversitären Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen, Forschungs- und Entwicklungs (FuE)-Netzwerken und forschungsintensiven Unternehmen die Stärken des Standorts Deutschland im Bereich Forschung und Entwicklung in der Zielregion Mittel-, Ost- und Südosteuropa vermarktet werden.

Der Ideenwettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) erfolgt im Rahmen der Initiative "Werbung für den Innovationsstandort Deutschland".

Diese Bekanntmachung richtet sich an thematische FuE-Netzwerke mit Schwerpunkten in Themenbereichen der Hightech-Strategie der Bundesregierung, die für gezielte Marketingmaßnahmen zur Erschließung strategischer Forschungspartnerschaften, zur Akquise von FuE-Aufträgen, zur Einbindung internationaler Experten in Kooperationen und gemeinsame Konsortien oder zur Vorbereitung der Markterschließung eine Förderung durch das BMBF beantragen.

Partner aus deutschen universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Unternehmen sollen sich in diesen Netzwerken zusammenschließen und gemeinsam ihre Forschungsaktivitäten im jeweiligen Fachgebiet international vermarkten.

Die Aktivitäten dieser Maßnahme werden in die übergeordnete Initiative "Research in Germany - Land of Ideas" eingebunden, mit der für den FuE-Standort Deutschland in seiner Gesamtheit geworben wird. Deutschland hat in Europa und im weltweiten Vergleich eine herausragende Position in Wissenschaft, Forschung und Entwicklung. Deutsche Unternehmen sind Vorreiter in innovativen Produkten und "Made in Germany" bürgt international für Qualität.

Dennoch entstehen neunzig Prozent des weltweiten Wissens außerhalb Deutschlands. Für Innovationen und hochwertige Arbeitsplätze in Deutschland ist es erforderlich, dieses weltweit vorhandene Wissen besser für den Standort Deutschland verfügbar zu machen. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, muss Deutschland auf wichtigen ausgewählten Forschungsgebieten zu einem Knotenpunkt in der weltweiten Wissensproduktion und deren Umsetzung werden. Vor diesem Hintergrund sieht die Bundesregierung unter der Federführung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in einer verstärkten Internationalisierung des Forschungs- und Entwicklungsstandorts Deutschland ein wichtiges Ziel.

Als langfristiges Ziel soll der Bekanntheitsgrad sowie die Attraktivität des FuE-Standorts Deutschland gesteigert werden, um zu einer ersten Adresse für die besten Forscher und für FuE-Investitionen aus aller Welt zu werden und Deutschland zu einem führenden internationalen FuE-Dienstleistungszentrum auszubauen.

Vorlagefrist ist der 21.06.2010.

Mit der Umsetzung des BMBF-Programms "Umsetzung von Marketingmaßnahmen in der Zielregion Mittel-, Ost- und Südosteuropa" ist beauftragt:

Internationales Büro des BMBF beim
Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR)
Heinrich-Konen-Straße 1
D-53227 Bonn
Internet: http://www.internationales-buero.de
Das Internationale Büro unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bei der Gestaltung der internationalen Zusammenarbeit in Forschung, Bildung und technologischer Entwicklung. Es erschließt Kooperationsmöglichkeiten weltweit und baut internationale Netzwerke auf. Das Internationale Büro ist eine Organisationseinheit im Projektträger beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (PT-DLR). Der PT-DLR ist mit zirka 750 Mitarbeitern der größte Projektträger in Deutschland. Er hat sich auf Dienstleistungen in den Bereichen Forschungs- und Bildungsförderung sowie Projektmanagement spezialisiert.
Weitere Informationen:
http://www.bmbf.de/foerderungen/14674.php - Bekanntmachungstext
http://www.internationales-buero.de - Homepage des Internationalen Büros des BMBF
http://www.kooperation-international.de - Portal für internationale Zusammenarbeit in Forschung und Bildung

http://www.research-in-germany.de - Portal zur Werbung für den Innovationsstandort Deutschland

Dr. Hans-Peter Niller | idw
Weitere Informationen:
http://www.pt-dlr.de/

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