Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

RUB-Applied Competence Cluster werden eröffnet: Know-how-Transfer in Sachen Terahertz- und Plasma-Technologien

12.02.2010
Spitzenforschung in die Praxis
Das Know-how ihrer Forscher auf den Feldern Terahertz- und Plasmatechnologie zügig in marktfähige Produkte umzusetzen ist Ziel der Applied Competence Cluster (ACC) der Ruhr-Universität. Am 22. Februar 2010 werden sie feierlich eröffnet (9 bis 17 Uhr im Center of Plasma Science and Technology CPST, Raum ICN 03/95). Die ACCs, die für zwei Jahre vom Bundesforschungsministerium MIWFT gefördert werden, sind wichtiger Bestandteil des Zukunftskonzepts der RUB. Die Medien sind zur Eröffnung herzlich eingeladen.

ACC im Internet

Ausführliche Informationen über die neuen ACC stehen im Internet unter http://www.ruhr-uni-bochum.de/acc/

Im Zeichen des Austauschs

Der Eröffnungstag steht ganz im Zeichen des Austauschs: Terahertz- und Plasma-Spezialisten der Ruhr-Universität stellen ihre Forschungsgebiete vor und gewähren Einblick in ihre Labore, verschiedene Hersteller präsentieren ihre Produkte und stehen für detaillierte Fragen zur Verfügung. Zum Thema Terahertztechnologie - zuletzt durch ihre Anwendung in Form von "Nackt-Scannern" auf Flughäfen und zur Aufdeckung von Produktpiraterie in der Pharmaindustrie viel diskutiert - sprechen Prof. Dr. Martina Havenith-Newen (RUB) und Prof. Dr. Charles Schmuttenmaer (Yale). Das Gebiet der Plasmatechnologie ist in Bochum ein etabliertes Forschungsfeld. Insbesondere auf den Gebieten der Medizintechnik und Beschichtungstechnologie sind wesentliche Errungenschaften mit industriellen Kooperationspartnern erreicht worden. Diese und weitere Themen aus der Plasmatechnik erläutern Prof. Dr. Peter Awakowicz und Prof. Dr. Achim von Keudell (RUB).

Innovationskraft von Unternehmen der Region stärken

Ziel der ACC für Plasma- und Terahertz-Technik ist der schnelle und unkomplizierte Technologietransfer aus der Universität heraus, um die Innovationskraft kleiner und mittlerer Unternehmen der Region zu stärken. Die ACC bündeln ("clustern") das Spezialwissen und die Erfahrung ("competence") ihres jeweiligen Themenbereiches und forcieren die praktische ("applied") Umsetzung. Dabei schöpfen sie aus dem Wissenspool der verbundenen Research Departments "Plasmas with Complex Interactions" und "Interfacial Systems Chemistry" sowie weiterer Organisationen an der RUB. Sie identifizieren marktfähige Technologien, Methoden und vielversprechende Forschungsergebnisse, transportieren diese in die Wirtschaft und suchen nach Lösungen für Fragestellungen aus der Industrie.

Weitere Informationen

ACC Plasma Technology: Dr.-Ing. Egmont Semmler, Geschäftsführer, Tel. 0234/32-23061, E-Mail: egmont.semmler@rub.de

ACC Terahertz: Dr. Jens Soetebier, Geschäftsführer, Tel. 0234/32-27267, E-Mail: jens.soetebier@rub.de

Redaktion: Meike Drießen

Dr. Josef König | idw
Weitere Informationen:
http://www.ruhr-uni-bochum.de/acc/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Das Reifungsmuster des Hippokampus steuert die menschliche Gedächtnisentwicklung
23.07.2018 | Max-Planck-Institut für Bildungsforschung

nachricht Lehrerbildung für die digitale Welt
17.07.2018 | Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wie Magnetismus entsteht: Elektronen stärker verbunden als gedacht

Wieso sind manche Metalle magnetisch? Diese einfache Frage ist wissenschaftlich gar nicht so leicht fundiert zu beantworten. Das zeigt eine aktuelle Arbeit von Wissenschaftlern des Forschungszentrums Jülich und der Universität Halle. Den Forschern ist es zum ersten Mal gelungen, in einem magnetischen Material, in diesem Fall Kobalt, die Wechselwirkung zwischen einzelnen Elektronen sichtbar zu machen, die letztlich zur Ausbildung der magnetischen Eigenschaften führt. Damit sind erstmals genaue Einblicke in den elektronischen Ursprung des Magnetismus möglich, die vorher nur auf theoretischem Weg zugänglich waren.

Für ihre Untersuchung nutzten die Forscher ein spezielles Elektronenmikroskop, das das Forschungszentrum Jülich am Elettra-Speicherring im italienischen Triest...

Im Focus: Erstmals gemessen: Wie lange dauert ein Quantensprung?

Mit Hilfe ausgeklügelter Experimente und Berechnungen der TU Wien ist es erstmals gelungen, die Dauer des berühmten photoelektrischen Effekts zu messen.

Es war eines der entscheidenden Experimente für die Quantenphysik: Wenn Licht auf bestimmte Materialien fällt, werden Elektronen aus der Oberfläche...

Im Focus: Scientists present new observations to understand the phase transition in quantum chromodynamics

The building blocks of matter in our universe were formed in the first 10 microseconds of its existence, according to the currently accepted scientific picture. After the Big Bang about 13.7 billion years ago, matter consisted mainly of quarks and gluons, two types of elementary particles whose interactions are governed by quantum chromodynamics (QCD), the theory of strong interaction. In the early universe, these particles moved (nearly) freely in a quark-gluon plasma.

This is a joint press release of University Muenster and Heidelberg as well as the GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt.

Then, in a phase transition, they combined and formed hadrons, among them the building blocks of atomic nuclei, protons and neutrons. In the current issue of...

Im Focus: Der Truck der Zukunft

Lastkraftwagen (Lkw) sind für den Gütertransport auch in den kommenden Jahrzehnten unverzichtbar. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Technischen Universität München (TUM) und ihre Partner haben ein Konzept für den Truck der Zukunft erarbeitet. Dazu zählen die europaweite Zulassung für Lang-Lkw, der Diesel-Hybrid-Antrieb und eine multifunktionale Fahrerkabine.

Laut der Prognose des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur wird der Lkw-Güterverkehr bis 2030 im Vergleich zu 2010 um 39 Prozent steigen....

Im Focus: Extrem klein und schnell: Laser zündet heißes Plasma

Feuert man Lichtpulse aus einer extrem starken Laseranlage auf Materialproben, reißt das elektrische Feld des Lichts die Elektronen von den Atomkernen ab. Für Sekundenbruchteile entsteht ein Plasma. Dabei koppeln die Elektronen mit dem Laserlicht und erreichen beinahe Lichtgeschwindigkeit. Beim Herausfliegen aus der Materialprobe ziehen sie die Atomrümpfe (Ionen) hinter sich her. Um diesen komplexen Beschleunigungsprozess experimentell untersuchen zu können, haben Forscher aus dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) eine neuartige Diagnostik für innovative laserbasierte Teilchenbeschleuniger entwickelt. Ihre Ergebnisse erscheinen jetzt in der Fachzeitschrift „Physical Review X“.

„Unser Ziel ist ein ultrakompakter Beschleuniger für die Ionentherapie, also die Krebsbestrahlung mit geladenen Teilchen“, so der Physiker Dr. Thomas Kluge vom...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

4. BF21-Jahrestagung „Car Data – Telematik – Mobilität – Fahrerassistenzsysteme – Autonomes Fahren – eCall – Connected Car“

21.09.2018 | Veranstaltungen

Forum Additive Fertigung: So gelingt der Einstieg in den 3D-Druck

21.09.2018 | Veranstaltungen

12. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

20.09.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Tiefseebergbau: Forschung zu Risiken und ökologischen Folgen geht weiter

21.09.2018 | Geowissenschaften

4. BF21-Jahrestagung „Car Data – Telematik – Mobilität – Fahrerassistenzsysteme – Autonomes Fahren – eCall – Connected Car“

21.09.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Optimierungspotenziale bei Kaminöfen

21.09.2018 | Energie und Elektrotechnik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics