Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neue Clusterportraits bei Kooperation international: Pôle Mer Bretagne und Tokio

26.02.2010
Die Clusterportraits Pôle Mer Bretagne und Tokio erweitern ab sofort das Informationsangebot über leistungsstarke internationale Cluster auf dem Clusterportal von Kooperation international.

Die beiden Berichte liefern fundierte Informationen zu dem wichtigsten französischen Standort für Meeresforschung und dem Kerngebiet der japanischen Wirtschaft. Damit stehen nun bereits 18 ausführliche Clusterportraits aus 14 Ländern zur Verfügung.

Der Cluster Pôle Mer Bretagne erstreckt sich über die gesamte westfranzösische Region Bretagne und ist Frankreichs bedeutendster Standort für Maritime Forschung. In der relativ bevölkerungsarmen Region entwickeln etwa 2900 Unternehmen mit rund 50.000 Mitarbeitern maritime Technologien. Dabei profitiert die Industrie von 48 Forschungseinrichtungen, die jährlich mehr als 2000 Studenten im Bereich maritimer Wissenschaften ausbilden. Damit finden im Clustergebiet 50% der gesamten maritimen Schwerpunktforschung Frankreichs statt. Durch gezielte Unterstützung des Staates und privatwirtschaftliche Investitionen ist der Cluster weltweit führend im Bereich der maritimen Sicherheit und der nachhaltigen maritimen Technologien geworden. Mehr über den international stark verknüpften Cluster Pôle Mer Bretagne, der u.a. eng mit dem Maritimen Cluster in Schleswig-Holstein zusammenarbeitet, finden Sie im Clusterportrait Pôle Mer Bretagne bei Kooperation international.

Der Ballungsraum Tokio umfasst das größte zusammenhängende urbane Gebiet der Erde. Der "Megaplex" erstreckt sich über etwa 13.500 km² und schließt 27 Städte mit über 200.000 Einwohnern ein. In der Kanto-Region, wie der Großraum Tokio auch genannt wird, sind 38% aller japanischen Unternehmen angesiedelt und 61% aller japanischen Forscher sind im Cluster tätig. Mit zahlreichen, renommierten Forschungsinstituten verfügt der Cluster über außergewöhnlich gute Voraussetzungen für die Kooperationen zwischen Industrie und Wissenschaft. Seitdem der Technologietransfer aktiv von der japanischen Regierung gefördert wird, hat sich die Kooperation zwischen den Akteuren in den Stärkefeldern der Region, der Biotechnologie, der IT-Industrie und dem Maschinenbau, noch verstärkt. Weitere Informationen über die Clusterstrukturen in einem der wichtigsten Wirtschaftsstandorte der Welt finden Sie im Clusterportrait Tokio / Kanto-Region bei Kooperation international.

Über das Clusterportal von Kooperation international
Das Clusterportal von Kooperation international bietet mit den Clusterportraits bedarfsorientierte, fundierte Informationen. Diese sollen Cluster und Netze in Deutschland bei der Entwicklung von Strategiebildungsprozessen und der Etablierung von Kooperationen unterstützen und ein Benchmarking mit den weltweit Besten ermöglichen. Die Clusterportraits entstehen als dynamische Produkte im Rahmen eines internationalen Clustermonitorings und werden laufend durch aktuelle Nachrichten, Termine und Dokumente ergänzt.
Fachlicher Ansprechpartner:
Philipp Clemens
VDI Technologiezentrum GmbH
Abteilung Grundsatzfragen von Forschung,
Technologie und Innovation
VDI-Platz 1
40468 Düsseldorf
Telefon: +49 211 6214 -362
Telefax: +49 211 6214 -168
E-Mail: clemens@vdi.de
Über die Initiative Kooperation international
Kooperation international bietet umfassendes Wissen zur internationalen Zusammenarbeit in Forschung und Bildung und ist Kommunikationsplattform für Informations- und Kooperationssuchende aus dem In- und Ausland. Das Internetportal trägt ferner dazu bei, die internationale Zusammenarbeit zwischen Forschungs- und Bildungseinrichtungen sowie forschenden Unternehmen zu stimulieren. Darüber hinaus stellt Kooperation international ein Instrument der Vernetzung deutscher Regierungsstellen, Wissenschafts-, Mittler- und Wirtschaftsorganisationen dar.

Gemeinsame Betreiber des Portals sind die VDI Technologiezentrum GmbH und das Internationale Büro des BMBF.

Kontakt:
Internationales Büro des BMBF beim
Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.
Heinrich-Konen-Str. 1
53227 Bonn
Telefon: +49 228 3821-468
Telefax: +49 228 3821-444
Dr. Hans-Peter Niller
E-Mail: Hans-Peter.Niller@dlr.de
VDI Technologiezentrum GmbH
Abteilung Grundsatzfragen von Forschung,
Technologie und Innovation
VDI-Platz 1
40468 Düsseldorf
Telefon: +49 211 6214 -494
Telefax: +49 211 6214 -168
Dr. Andreas Ratajczak
E-Mail: ratajczak@vdi.de

Dr. Andreas Ratajczak | idw
Weitere Informationen:
http://www.kooperation-international.de

Weitere Berichte zu: Cluster Clusterportal Clusterportrait Technologiezentrum

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Lehrerbildung für die digitale Welt
17.07.2018 | Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd

nachricht Innovationen in der beruflichen Weiterbildung stärken
26.06.2018 | Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Im Focus: Was passiert, wenn wir das Atomgitter eines Magneten plötzlich aufheizen?

„Wir haben jetzt ein klares Bild davon, wie das heiße Atomgitter und die kalten magnetischen Spins eines ferrimagnetischen Nichtleiters miteinander ins Gleichgewicht gelangen“, sagt Ilie Radu, Wissenschaftler am Max-Born-Institut in Berlin. Das internationale Forscherteam fand heraus, dass eine Energieübertragung sehr schnell stattfindet und zu einem neuartigen Zustand der Materie führt, in dem die Spins zwar heiß sind, aber noch nicht ihr gesamtes magnetisches Moment verringert haben. Dieser „Spinüberdruck“ wird durch wesentlich langsamere Prozesse abgebaut, die eine Abgabe von Drehimpuls an das Gitter ermöglichen. Die Forschungsergebnisse sind jetzt in "Science Advances" erschienen.

Magnete faszinieren die Menschheit bereits seit mehreren tausend Jahren und sind im Zeitalter der digitalen Datenspeicherung von großer praktischer Bedeutung....

Im Focus: Erste Beweise für Quelle extragalaktischer Teilchen

Zum ersten Mal ist es gelungen, die kosmische Herkunft höchstenergetischer Neutrinos zu bestimmen. Eine Forschungsgruppe um IceCube-Wissenschaftlerin Elisa Resconi, Sprecherin des Sonderforschungsbereichs SFB1258 an der Technischen Universität München (TUM), liefert ein wichtiges Indiz in der Beweiskette, dass die vom Neutrino-Teleskop IceCube am Südpol detektierten Teilchen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Galaxie in vier Milliarden Lichtjahren Entfernung stammen.

Um andere Ursprünge mit Gewissheit auszuschließen, untersuchte das Team um die Neutrino-Physikerin Elisa Resconi von der TU München und den Astronom und...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Stadtklima verbessern, Energiemix optimieren, sauberes Trinkwasser bereitstellen

19.07.2018 | Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Europaweit erste Patientin mit neuem Hybridgerät zur Strahlentherapie behandelt

19.07.2018 | Medizintechnik

Waldrand oder mittendrin: Das Erbgut von Mausmakis unterscheidet sich je nach Lebensraum

19.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Automatisiertes Befüllen von Regalen im Einzelhandel

19.07.2018 | Verkehr Logistik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics