Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Forschung, Studium, Weiterbildung – wie entwickelt sich die Hochschule bis 2017?

09.08.2012
In vier Kernaufgaben und sieben Querschnittsaufgaben definiert die Hochschule OWL, wie sie sich in den kommenden Jahren bis 2017 positionieren will.

Der Hochschulentwicklungsplan ist eine Gemeinschaftsarbeit des Präsidiums, des Senats, des Hochschulrates und der Fachbereiche. Er hält die Maßnahmen und Entwicklungsziele für die strategische Entwicklung der Hochschule fest und ist Ausgangspunkt für die Zielvereinbarungen mit den Fachbereichen.

Lehre und Studium, Forschung und Entwicklung, Wissens- und Technologietransfer sowie Wissenschaftliche Weiterbildung – dies sind die vier Kernaufgaben, denen sich die Hochschule OWL mit besonderem Einsatz stellen will. Neben ihnen wird die Hochschule insbesondere in sieben Querschnittsbereichen eine Weiterentwicklung voranbringen.

Die Querschnittsaufgaben sollen in alle Aspekte der Kernaufgaben hineinwirken und eine effiziente Umsetzung dieser sicherstellen. Dazu gehören Gleichstellung, Internationalisierung, Mediale Infrastruktur, Personal- und Organisationsentwicklung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Qualitätssicherung und Verwaltung.

„Die Erarbeitung dieses umfangreichen Programms ist ein Gemeinschaftswerk“, erklärt Dr. Oliver Herrmann, Präsident der Hochschule OWL. Die zentralen Ziele, an denen auch Hochschulrat und Senat mitgewirkt haben, werden durch einen zweiten Teil ergänzt, in dem die neun Fachbereiche ihre Prioritäten formulieren. „Exzellente Lehre und Forschungsstärke sind die wesentlichen Markenzeichen der Hochschule OWL. Damit das so bleibt und wir diese Bereiche weiter stärken können, müssen alle zusammenwirken – mit einem Hochschulentwicklungsplan gibt es eine gute gemeinsame Grundlage“, so Herrmann weiter.

Im Hochschulentwicklungsplan sind Leitsätze für die einzelnen Aufgaben formuliert, die dann durch Ziele und konkrete Maßnahmen untermauert werden. Hier finden sich beispielsweise Formulierungen wie „Lebenslanges Lernen und wissenschaftliche Weiterbildung werden als zentraler Bestandteil in Lehrveranstaltungen verankert“ oder „Um die Sichtbarkeit der Hochschule zu erhöhen und die wissenschaftliche Reputation zu steigern, etablieren die Forschungsinstitute Institut Industrial IT (inIT) und Institut für Lebensmitteltechnologie (ILT.NRW) jeweils mindestens einen Kongress oder eine Tagung pro Jahr.“

Die verschiedenen Aspekte der Qualitätsentwicklung und -sicherung greifen an der Hochschule OWL ineinander: So sind beispielsweise die Erkenntnisse aus der Studierendenbefragung und der Erstsemesterbefragung in die Entwicklungsziele im Bereich Lehre und Studium eingeflossen.

Eine Zusammenfassung des Hochschulentwicklungsplans erhalten Sie unter: http://j.mp/HEP_HS-OWL

Julia Wunderlich | idw
Weitere Informationen:
http://j.mp/HEP_HS-OWL
http://www.hs-owl.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Lehrerbildung für die digitale Welt
17.07.2018 | Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd

nachricht Innovationen in der beruflichen Weiterbildung stärken
26.06.2018 | Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Im Focus: Was passiert, wenn wir das Atomgitter eines Magneten plötzlich aufheizen?

„Wir haben jetzt ein klares Bild davon, wie das heiße Atomgitter und die kalten magnetischen Spins eines ferrimagnetischen Nichtleiters miteinander ins Gleichgewicht gelangen“, sagt Ilie Radu, Wissenschaftler am Max-Born-Institut in Berlin. Das internationale Forscherteam fand heraus, dass eine Energieübertragung sehr schnell stattfindet und zu einem neuartigen Zustand der Materie führt, in dem die Spins zwar heiß sind, aber noch nicht ihr gesamtes magnetisches Moment verringert haben. Dieser „Spinüberdruck“ wird durch wesentlich langsamere Prozesse abgebaut, die eine Abgabe von Drehimpuls an das Gitter ermöglichen. Die Forschungsergebnisse sind jetzt in "Science Advances" erschienen.

Magnete faszinieren die Menschheit bereits seit mehreren tausend Jahren und sind im Zeitalter der digitalen Datenspeicherung von großer praktischer Bedeutung....

Im Focus: Erste Beweise für Quelle extragalaktischer Teilchen

Zum ersten Mal ist es gelungen, die kosmische Herkunft höchstenergetischer Neutrinos zu bestimmen. Eine Forschungsgruppe um IceCube-Wissenschaftlerin Elisa Resconi, Sprecherin des Sonderforschungsbereichs SFB1258 an der Technischen Universität München (TUM), liefert ein wichtiges Indiz in der Beweiskette, dass die vom Neutrino-Teleskop IceCube am Südpol detektierten Teilchen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Galaxie in vier Milliarden Lichtjahren Entfernung stammen.

Um andere Ursprünge mit Gewissheit auszuschließen, untersuchte das Team um die Neutrino-Physikerin Elisa Resconi von der TU München und den Astronom und...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Stadtklima verbessern, Energiemix optimieren, sauberes Trinkwasser bereitstellen

19.07.2018 | Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Automatisiertes Befüllen von Regalen im Einzelhandel

19.07.2018 | Verkehr Logistik

Mobilfunkstrahlung kann die Gedächtnisleistung bei Jugendlichen beeinträchtigen

19.07.2018 | Studien Analysen

Mit dem Nano-U-Boot gezielt gegen Kopfschmerzen und Tumore

19.07.2018 | Medizin Gesundheit

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics