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Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung

16.10.2008
Stratmann: "Start ist hervorragend gelungen"

Das Land Niedersachsen wird die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft in den nächsten sechs Jahren mit insgesamt 73 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) fördern.

Seit November 2007 können niedersächsische Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Berufsakademien und Einrichtungen der Erwachsenenbildung im Programm "Innovationen und wissensbasierte Gesellschaft" Förderung für Projekte mit regionalen Unternehmen beantragen.

Der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Lutz Stratmann, und Christopher Todd, Vertreter der Generaldirektion Regionalpolitik der Europäischen Kommission, zogen am heutigen Tag auf einer Veranstaltung in Oldenburg eine erste Bilanz.

"Das Resümee, das wir nach einjähriger Laufzeit ziehen können, ist hervorragend", erklärte Stratmann. "Der Start des Programms ist gelungen." Mehr als 200 Anträge sind im "Zielgebiet Regionale Wettbewerbsfähigkeit", in den Regionen Weser-Ems, Hannover und Braunschweig inzwischen gestellt worden. Mehr als 100 davon wurden in einem intensiven Begutachtungsverfahren als förderwürdig eingestuft. Insgesamt werden so über 16 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) bewilligt. Die notwendige Kofinanzierung wird aus Landesmitteln oder auch aus privaten Mitteln erbracht.

Als herausragend bezeichnete Wissenschaftsminister Stratmann die Innovationsverbünde, in denen Hochschulen und Unternehmen gemeinsam Forschung weiterentwickeln. Drei neue Verbünde zu den Themen Hörforschung (Koordinator Universität Oldenburg), Weiße (industrielle) Biotechnologie (Universität Hannover) und innovative Technologien für Logistikanwendungen (Koordinator Universität Hannover) konnten bewilligt werden.

Spitzenreiter sind Projekte, die Hochschulen zusammen mit regionalen Unternehmen durchführen. In 42 dieser Forschungsprojekte arbeiten die Partner zusammen, um gemeinsam neue Lösungen zu erproben und den Grundstein für eine weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit zu legen. In diesem Feld sind besonders die niedersächsischen Fachhochschulen aktiv, die fast 20 Anträge gestellt haben. Auch die wissenschaftliche Weiterbildung in Betrieben wurde gut nachgefragt: In insgesamt 16 förderwürdigen Projekten wird der regionale wissenschaftliche Weiterbildungsbedarf von Unternehmen in unterschiedlichen Themenfeldern - vom Energiemanagement über die interkulturelle Weiterbildung bis hin zur Kulturwirtschaft und der Betontechnologie - gedeckt.

"Niedersachsen setzt die Mittel aus dem Europäischen Fonds konsequent für mehr Innovation, Forschung und Entwicklung ein, die den Unternehmen zugute kommt. Ich bin sicher, dass das Programm in den nächsten Jahren dazu beitragen wird, Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung in der Region weiter voranzubringen", erklärte der Vertreter der Europäischen Kommission, Christopher Todd.

Meike Ziegenmeier | idw
Weitere Informationen:
http://www.mwk.niedersachsen.de

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