Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Erneuerbare Energien, CO2-Reduzierung und Elektromobilität stehen im Fokus der EU-Förderung

05.07.2012
Europäischer Fonds für regionale Entwicklung

Von 2007 bis 2014 fördert die Europäische Union mit insgesamt 150 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) Projekte zum Wissensaustausch und Technologietransfer in Niedersachsen.

Ziel ist es, die Kooperation zwischen Wissenschaft und niedersächsischer Wirtschaft zu stärken. Auf der heutigen Veranstaltung „Bilanz und Ausblick der Förderung aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ im Energie-Forschungszentrum Niedersachsen (EFZN) der TU Clausthal in Goslar wurden erste Ergebnisse und Projekte der Förderperiode vorgestellt. Bisher konnten 330 Forschungsvorhaben mit insgesamt rund 70 Millionen Euro aus EFRE und rund 30 Millionen Euro vom Land gestartet werden. Mehr als 70 weitere Förderanträge sind zur Zeit im Begutachtungsverfahren.

„Wir fördern den Austausch und die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft, denn ohne diese fruchtbare Kooperation wären Innovationen nicht möglich. Das können Existenzgründungen aus dem Hochschulbereich sein, unternehmensorientierte Weiterbildungen oder die Kooperation von Hochschulen und Einrichtungen der Erwachsenenbildung“, betont die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Professor Dr. Johanna Wanka und benennt die Batterieforschung in Goslar als ein gutes Beispiel. „Sie ist eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg der Elektromobilität“, so Ministerin Wanka, die gleichzeitig begrüßt, dass Erneuerbare Energien, CO2-Reduzierung, Elektromobilität und Ressourceneffizienz in der kommenden Förderperiode noch stärker im Fokus der EU-Förderung stehen werden. „Das ist eine große Chance für unser Energieland. Niedersachsen wird von der EU-Förderung weiterhin profitieren können.“

Das Energie-Forschungszentrum Niedersachsen hat unter anderem eine EU-Förderung für das Verbundprojekt „Schnellladung von Elektrofahrzeugen“ in Höhe von rund 511.000 Euro (Gesamtvolumen rund 1,2 Millionen Euro) und weitere 990.000 Euro für ein Batterietestzentrum (Gesamtvolumen rund 2 Millionen Euro) erhalten. Mit vier Millionen Euro wird das Clausthaler Zentrum für Materialtechnik (CZM) der TU Clausthal gefördert, dessen Bauphase im Mai begonnen hat. „Ohne die Fördergelder aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung hätte das CZM nicht realisiert werden können. Die EFRE-Mittel bilden die finanzielle Basis für die strategische Vernetzung der TU Clausthal in der Region“, sagt der Clausthaler Universitätspräsident Professor Dr. Thomas Hanschke.

Eine ausführliche Beschreibung der Projekte finden Sie auf der Internetseite des EFZN unter: http://www.efzn.de/forschung/projekte/

Petra Wundenberg | idw
Weitere Informationen:
http://www.efzn.de/forschung/projekte/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht „School to go“ – neue Lernplattform geht heute online - 20.03.2020, 16:00 Uhr
20.03.2020 | Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, DFKI

nachricht Digitale Bildungsangebote auf einen Blick
03.03.2020 | Technologiestiftung Berlin

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: When ions rattle their cage

Electrolytes play a key role in many areas: They are crucial for the storage of energy in our body as well as in batteries. In order to release energy, ions - charged atoms - must move in a liquid such as water. Until now the precise mechanism by which they move through the atoms and molecules of the electrolyte has, however, remained largely unknown. Scientists at the Max Planck Institute for Polymer Research have now shown that the electrical resistance of an electrolyte, which is determined by the motion of ions, can be traced back to microscopic vibrations of these dissolved ions.

In chemistry, common table salt is also known as sodium chloride. If this salt is dissolved in water, sodium and chloride atoms dissolve as positively or...

Im Focus: Den Regen für Hydrovoltaik nutzen

Wassertropfen, die auf Oberflächen fallen oder über sie gleiten, können Spuren elektrischer Ladung hinterlassen, so dass sich die Tropfen selbst aufladen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung (MPI-P) in Mainz haben dieses Phänomen, das uns auch in unserem Alltag begleitet, nun detailliert untersucht. Sie entwickelten eine Methode zur Quantifizierung der Ladungserzeugung und entwickelten zusätzlich ein theoretisches Modell zum besseren Verständnis. Nach Ansicht der Wissenschaftler könnte der beobachtete Effekt eine Möglichkeit zur Energieerzeugung und ein wichtiger Baustein zum Verständnis der Reibungselektrizität sein.

Wassertropfen, die über nicht leitende Oberflächen gleiten, sind überall in unserem Leben zu finden: Vom Tropfen einer Kaffeemaschine über eine Dusche bis hin...

Im Focus: Harnessing the rain for hydrovoltaics

Drops of water falling on or sliding over surfaces may leave behind traces of electrical charge, causing the drops to charge themselves. Scientists at the Max Planck Institute for Polymer Research (MPI-P) in Mainz have now begun a detailed investigation into this phenomenon that accompanies us in every-day life. They developed a method to quantify the charge generation and additionally created a theoretical model to aid understanding. According to the scientists, the observed effect could be a source of generated power and an important building block for understanding frictional electricity.

Water drops sliding over non-conducting surfaces can be found everywhere in our lives: From the dripping of a coffee machine, to a rinse in the shower, to an...

Im Focus: Quantenimaging: Unsichtbares sichtbar machen

Verschränkte Lichtteilchen lassen sich nutzen, um Bildgebungs- und Messverfahren zu verbessern. Ein Forscherteam am Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF in Jena hat eine Quantenimaging-Lösung entwickelt, die in extremen Spektralbereichen und mit weniger Licht genaueste Einblicke in Gewebeproben ermöglichen kann.

Optische Analyseverfahren wie Mikroskopie und Spektroskopie sind in sichtbaren Wellenlängenbereichen schon äußerst effizient. Doch im Infrarot- oder...

Im Focus: Sensationsfund: Spuren eines Regenwaldes in der Westantarktis

90 Millionen Jahre alter Waldboden belegt unerwartet warmes Südpol-Klima in der Kreidezeit

Ein internationales Forscherteam unter Leitung von Geowissenschaftlern des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI)...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Interdisziplinärer Austausch zum Design elektrochemischer Reaktoren

03.04.2020 | Veranstaltungen

13. »AKL – International Laser Technology Congress«: 4.–6. Mai 2022 in Aachen – Lasertechnik Live bereits früher!

02.04.2020 | Veranstaltungen

Europäischer Rheumatologenkongress EULAR 2020 wird zum Online-Kongress

30.03.2020 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Hygienische und virenfreie Oberflächen: Smartphones schnell und sicher mit Licht desinfizieren

06.04.2020 | Materialwissenschaften

Zuwachs bei stationären Batteriespeichern

06.04.2020 | Energie und Elektrotechnik

Erste SARS-CoV-2-Genome aus Österreich veröffentlicht

03.04.2020 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics