Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Die ERASMUS-Erfolgsgeschichte geht weiter - über 31.000 Geförderte aus Deutschland

25.03.2010
Im Hochschuljahr 2008/2009 konnten 23.407 Studierende aus Deutschland mit dem ERASMUS-Programm der Europäischen Union in 30 anderen europäischen Ländern einen Teil ihres Studiums absolvieren. Dazu kommen 4.487 Studierende, die mit ERASMUS ein Auslandspraktikum durchgeführt haben. Mit insgesamt rund 28.000 geförderten Studierenden (etwa 1.700 mehr als im Vorjahr) erreicht das Programm in Deutschland einen neuen Höchststand.

Deutschland nimmt mit dieser Zahl im europäischen Vergleich Platz zwei hinter Frankreich und vor Spanien ein. Zudem konnten mit ERASMUS 2.696 deutsche Dozenten an einer ausländischen Hochschule unterrichten und 421 Hochschulvertreter eine Weiterbildungsmaßnahme im Ausland durchführen. Dies ergab eine Auswertung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), der in Deutschland im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung die Aufgabe einer Nationalen Agentur für ERASMUS wahrnimmt.

ERASMUS ist das wohl weltweit bekannteste Mobilitätsprogramm der Europäischen Union und im Hochschuljahr 2007/2008 in eine neue Programmphase (2007-2013) getreten. ERASMUS ermöglicht Studierenden ein Auslandsstudium und nun auch Auslandspraktika von drei bis zwölf Monaten in 31 Teilnahmeländern (27 EU-Länder sowie Island, Liechtenstein, Norwegen und Türkei). In Deutschland haben sich 2008/09 rund 290 Hochschulen und 15 Hochschulkonsortien mit zum Teil beachtlichen Austauschzahlen daran beteiligt. Die meisten deutschen Studierenden, die mit ERASMUS ein Teilstudium im Ausland absolvierten, kamen von der Ludwig-Maximilians-Universität München (662 Geförderte), der Universität Mainz (580) und der Universität Leipzig (554).

Die gefragtesten Zielländer der deutschen ERASMUS-Studierenden waren beim Auslandsstudium Spanien (4.752 oder 20,3 Prozent), Frankreich (4.207 oder 17,8 Prozent) und Großbritannien (2.927 oder 12,5 Prozent). Die Praktikanten zog es vor allem nach Großbritannien (922 oder 20,5 Prozent), Spanien (914 oder 20,4 Prozent) und Frankreich (611 oder 13,6 Prozent). Am mobilsten zeigten sich Studierende der Sozial-, Wirtschafts-, und Rechtswissenschaften (9.676 oder 41,3 Prozent) beim Auslandsstudium und beim Auslandspraktikum (963 oder 21,5 Prozent).

Mit den neuen Rekordzahlen trägt ERASMUS nachdrücklich zu einer Stärkung der Mobilität von Studierenden, Dozenten und anderem Hochschulpersonal im Europäischen Hochschulraum bei. Bei einem Budget von rund 48 Millionen Euro konnte der DAAD 2008/2009 zudem den monatlichen Mobilitätszuschuss für die deutschen Studierenden auf durchschnittlich 210 Euro beim Auslandsstudium und 363 Euro beim Auslandspraktikum erhöhen.

Kontakt
Dr. Siegbert Wuttig,
Nationale Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit im DAAD
Tel.: 0228 - 882 - 349
E-Mail: wuttig(at)daad.de
Francis Hugenroth
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 0228 - 882 - 454
Fax: 0228 - 882 - 659
E-Mail: presse(at)daad.de

Francis Hugenroth | Deutscher Akademischer Austausch
Weitere Informationen:
http://www.kooperation-international.de/countries/themes/nc/info/detail/data/21609/

Weitere Berichte zu: Auslandspraktikum Auslandsstudium DAAD

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Das Schulbuch wird digital
21.08.2019 | Universität Siegen

nachricht Forschungsunterstützung durch Ghostwriter
21.08.2019 | Dr. Franke / Thoxan

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Neuer Werkstoff für den Bootsbau

Um die Entwicklung eines Leichtbaukonzepts für Sportboote und Yachten geht es in einem Forschungsprojekt der Technischen Hochschule Mittelhessen. Prof. Dr. Stephan Marzi vom Gießener Institut für Mechanik und Materialforschung arbeitet dabei mit dem Bootsbauer Krake Catamarane aus dem thüringischen Apolda zusammen. Internationale Kooperationspartner sind Prof. Anders Biel von der schwedischen Universität Karlstad und die Firma Lamera aus Göteborg. Den Projektbeitrag der THM fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand mit 190.000 Euro.

Im modernen Bootsbau verwenden die Hersteller als Grundmaterial vorwiegend Duroplasten wie zum Beispiel glasfaserverstärkten Kunststoff. Das Material ist...

Im Focus: Novel Material for Shipbuilding

A new research project at the TH Mittelhessen focusses on the development of a novel light weight design concept for leisure boats and yachts. Professor Stephan Marzi from the THM Institute of Mechanics and Materials collaborates with Krake Catamarane, which is a shipyard located in Apolda, Thuringia.

The project is set up in an international cooperation with Professor Anders Biel from Karlstad University in Sweden and the Swedish company Lamera from...

Im Focus: Controlling superconducting regions within an exotic metal

Superconductivity has fascinated scientists for many years since it offers the potential to revolutionize current technologies. Materials only become superconductors - meaning that electrons can travel in them with no resistance - at very low temperatures. These days, this unique zero resistance superconductivity is commonly found in a number of technologies, such as magnetic resonance imaging (MRI).

Future technologies, however, will harness the total synchrony of electronic behavior in superconductors - a property called the phase. There is currently a...

Im Focus: Ultraschneller Blick in die Photochemie der Atmosphäre

Physiker des Labors für Attosekundenphysik haben erkundet, was mit Molekülen an den Oberflächen von nanoskopischen Aerosolen passiert, wenn sie unter Lichteinfluss geraten.

Kleinste Phänomene im Nanokosmos bestimmen unser Leben. Vieles, was wir in der Natur beobachten, beginnt als elementare Reaktion von Atomen oder Molekülen auf...

Im Focus: Wie entstehen die stärksten Magnete des Universums?

Wie kommt es, dass manche Neutronensterne zu den stärksten Magneten im Universum werden? Eine mögliche Antwort auf die Frage nach der Entstehung dieser sogenannten Magnetare hat ein deutsch-britisches Team von Astrophysikern gefunden. Die Forscher aus Heidelberg, Garching und Oxford konnten mit umfangreichen Computersimulationen nachvollziehen, wie sich bei der Verschmelzung von zwei Sternen starke Magnetfelder bilden. Explodieren solche Sterne in einer Supernova, könnten daraus Magnetare entstehen.

Wie entstehen die stärksten Magnete des Universums?

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Dezember 2019

14.10.2019 | Veranstaltungen

10. Weltkonferenz der Ecosystem Services Partnership an der Leibniz Universität Hannover

14.10.2019 | Veranstaltungen

Bildung.Regional.Digital: Tagung bietet Rüstzeug für den digitalen Unterricht von heute und morgen

10.10.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Technologiemodul senkt Ausschussrate von Mikrolinsen auf ein Minimum

14.10.2019 | Informationstechnologie

Diagnostik für alle

14.10.2019 | Biowissenschaften Chemie

Bayreuther Forscher entdecken stabiles hochenergetisches Material

14.10.2019 | Materialwissenschaften

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics