Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Deutschland und die Schweiz vertiefen Zusammenarbeit in der beruflichen Bildung

26.06.2014

Eine vertiefte Zusammenarbeit auf dem Gebiet von Forschung und Entwicklung zur beruflichen Bildung, ein regelmäßiger Informations- und Erfahrungsaustausch sowie eine verstärkte wechselseitige Unterstützung beispielsweise bei der Ausbildung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses: Dies sind die Schwerpunkte einer neuen Kooperationsvereinbarung, die Vertreterinnen und Vertreter des Eidgenössischen Hochschulinstituts für Berufsbildung (EHB) aus der Schweiz und des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) unterzeichnet haben.

„Die Berufsbildungssysteme Deutschlands und der Schweiz sind gekennzeichnet von der gemeinsamen Überzeugung der Bedeutung einer praxisnahen, betriebsintegrierten dualen Berufsausbildung“, betont BIBB-Präsident Prof. Dr. Friedrich Hubert Esser.

„Vor diesem Hintergrund ist es wichtig für uns zu erfahren, wie unsere Nachbarn auf ähnlich gelagerte Herausforderungen wie den demografischen Wandel oder die zunehmende Akademisierung der Berufswelt reagieren und wie sie dem wachsenden internationalen Interesse an dualer Berufsausbildung entsprechen. Durch die vertiefte Zusammenarbeit wollen wir noch mehr voneinander lernen.“

„Von einer vertieften, länderübergreifenden Zusammenarbeit profitieren beide Partner“, ist auch Prof. Dr. Carmen Baumeler, Nationale Leiterin Forschung und Entwicklung des EHB, überzeugt.

„In der Schweiz hat die dual-triale Berufsbildung Tradition. Daraus ergibt sich eine enge Verbindung der drei Lernorte Betriebe, überbetriebliche Kurse und Berufsfachschulen. Wenn die Berufsbildung langfristig ihre Stellung in der Bildungslandschaft stärken will, muss sie von anderen Ländern mit Berufsbildung lernen. Eine Annäherung beziehungsweise eine Abstimmung der Systeme kann zum Beispiel für Lernende, Lehrpersonen, aber auch für Firmen mit einer länderübergreifenden Produktion von Vorteil sein.“

Die Vertragsunterzeichnung erfolgte im Vorfeld eines zweitägigen Kontaktseminars der deutschsprachigen Berufsbildungsinstitute, an dem Mitte Juni Vertreterinnen und Vertreter aus Deutschland, der Schweiz und Österreich teilgenommen haben.

Eine vergleichbar enge Zusammenarbeit wie mit dem EHB verbindet das BIBB auch seit vielen Jahren mit dem österreichischen Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft (ibw) sowie dem österreichischen Institut für Berufsbildungsforschung (öibf).

Im Mittelpunkt der wissenschaftlichen Konferenz in Bonn standen aktuelle Entwicklungen und Forschungsschwerpunkte zur Berufsbildung in den jeweiligen Ländern, Fragen zur Arbeitsmarktintegration und zur Internationalisierung der beruflichen Bildung sowie Erfahrungen im Bereich Durchlässigkeit, Validierung und Anerkennung von formal und nicht formal erworbenen Kompetenzen oder von im Ausland erworbenen Berufsqualifikationen.

Weitere Informationen im Internetangebot des BIBB unter http://www.bibb.de/de/55575.htm.

Ansprechpartner im BIBB:
Andreas Pieper, Telefon: 0228 107-2801, E-Mail: pieper@bibb.de

Ansprechpartner im EHB:
Thomas Brändli, Telefon: +41 31 910-3736, E-Mail: Thomas.Braendli@ehb-schweiz.ch

Andreas Pieper | BIBB und EHB erneuern Kooperationsvereinbarung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Eye-Tracking-Labor: Erfassung und Analyse von Blickbewegungen hilft, Lernverhalten zu verbessern
04.12.2018 | Technische Universität Kaiserslautern

nachricht Wie Mensch und Maschine mit komplexen Situationen umgehen
19.11.2018 | Max-Planck-Institut für Bildungsforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Neue Methode verpasst Mikroskop einen Auflösungsschub

Verspiegelte Objektträger ermöglichen jetzt deutlich schärfere Bilder / 20fach bessere Auflösung als ein gewöhnliches Lichtmikroskop - Zwei Forschungsteams der Universität Würzburg haben dem Hochleistungs-Lichtmikroskop einen Auflösungsschub verpasst. Dazu bedampften sie den Glasträger, auf dem das beobachtete Objekt liegt, mit maßgeschneiderten biokompatiblen Nanoschichten, die einen „Spiegeleffekt“ bewirken. Mit dieser einfachen Methode konnten sie die Bildauflösung signifikant erhöhen und einzelne Molekülkomplexe auflösen, die sich mit einem normalen Lichtmikroskop nicht abbilden lassen. Die Studie wurde in der NATURE Zeitschrift „Light: Science and Applications“ veröffentlicht.

Die Schärfe von Lichtmikroskopen ist aus physikalischen Gründen begrenzt: Strukturen, die näher beieinander liegen als 0,2 tausendstel Millimeter, verschwimmen...

Im Focus: Supercomputer ohne Abwärme

Konstanzer Physiker eröffnen die Möglichkeit, Supraleiter zur Informationsübertragung einzusetzen

Konventionell betrachtet sind Magnetismus und der widerstandsfreie Fluss elektrischen Stroms („Supraleitung“) konkurrierende Phänomene, die nicht zusammen in...

Im Focus: Drei Nervenzellen reichen, um eine Fliege zu steuern

Uns wirft so schnell nichts um. Eine Fruchtfliege kann dagegen schon ein kleiner Windstoß vom Kurs abbringen. Drei große Nervenzellen in jeder Hälfte des Fliegenhirns reichen jedoch aus, um die Fliege mit Hilfe visueller Signale wieder auf Kurs zu bringen.

Bewegen wir uns vorwärts, zieht die Umwelt in die entgegengesetzte Richtung an unseren Augen vorbei. Drehen wir uns, verschiebt sich das Bild der Umwelt im...

Im Focus: Researchers develop method to transfer entire 2D circuits to any smooth surface

What if a sensor sensing a thing could be part of the thing itself? Rice University engineers believe they have a two-dimensional solution to do just that.

Rice engineers led by materials scientists Pulickel Ajayan and Jun Lou have developed a method to make atom-flat sensors that seamlessly integrate with devices...

Im Focus: Drei Komponenten auf einem Chip

Wissenschaftlern der Universität Stuttgart und des Karlsruher Institutes für Technologie (KIT gelingt wichtige Weiterentwicklung auf dem Weg zum Quantencomputer

Quantencomputer sollen bestimmte Rechenprobleme einmal sehr viel schneller lösen können als ein klassischer Computer. Einer der vielversprechendsten Ansätze...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Eine Norm für die Reinheitsbestimmung aller Medizinprodukte

10.12.2018 | Veranstaltungen

Fachforum über intelligente Datenanalyse

10.12.2018 | Veranstaltungen

Plastics Economy Investor Forum: Treffpunkt für Innovationen

10.12.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Klein und vielseitig: Schlüsselorganismen im marinen Stickstoffkreislauf nutzen Cyanat und Harnstoff

10.12.2018 | Studien Analysen

Ungesundes Sitzen vermeiden: Stuhl erkennt Sitzposition und motiviert zur Änderung der Körperhaltung

10.12.2018 | Energie und Elektrotechnik

Eine Norm für die Reinheitsbestimmung aller Medizinprodukte

10.12.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics