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Jahresbilanz 2006: 2,9 Millionen Euro für Forschung und Lehre

26.10.2007
Die Gesellschaft von Freunden und Förderern der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf e.V. (GFF) und die von ihr verwalteten Stiftungen stellten 2006 für die Förderung von Forschung und Lehre knapp 2,9 Millionen Euro zur Verfügung.

Das gab GFF-Vizepräsident Dr. Hans-Dietrich Winkhaus anlässlich der Jahresveranstaltung der Freundesgesellschaft heute im Industrie-Club bekannt. Die ausgezahlten Fördermittel erhöhten sich damit gegenüber dem Vorjahr um fast 60 Prozent. Erfreulich war nach Mitteilung von Winkhaus auch die Entwicklung des Vereins- und Stiftungsvermögens. Es wuchs im Berichtsjahr um rund 12 Prozent auf ca. 28,1 Millionen Euro.

Der GFF wurden 2006 wiederum zwei neue Stiftungen anvertraut. Es handelt sich zum einen um die Paul- und Marianne-Pap-Stiftung mit einem Gründungskapital von ca. 1,3 Millionen Euro. Der Zweck der Stiftung ist die Unterstützung der Universitäts-Kinderklinik. Die andere neue Stiftung ist die "Stiftung Leesemann", die mit einem Anfangskapital von 100.000 Euro ausgestattet wurde und sich die Förderung der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen und der Medizinischen Fakultät zum Ziel gesetzt hat. Die Finanzbasis einiger anderer Stiftungen konnte durch teilweise erhebliche neue Zuwendungen gestärkt werden.

Auch im Jahr 2007 - so Dr. Winkhaus - habe sich die positive Entwicklung fortgesetzt. Das hat die GFF beispielsweise in die Lage versetzt, ein Stipendienprogramm für hochbegabte Studierende der Heinrich-Heine-Universität aufzulegen. Die Stipendien sind mit monatlich 250 Euro dotiert und haben eine Laufzeit von zwei Jahren. Die ersten fünf Stipendien werden noch 2007 ausgeschrieben. Ab 2008 werden dann jährlich weitere fünf Stipendien vergeben, so dass ab dann stets zehn Stipendiaten gleichzeitig gefördert werden.

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Im Rahmen der Jahresveranstaltung wurden auch mehrere wissenschaftliche Preise verliehen. Den mit 10.000 Euro ausgestatteten "Preis der Gesellschaft von Freunden und Förderern der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf" erhielten die Historikerin Dr. Margrit Schulte-Beerbühl und der Politikwissenschaftler Dr. Stefan Marschall, beide Heinrich-Heine-Universität. Der mit 12.500 Euro dotierte "Reinhard-Heynen- und Emmi-Heynen-Preis" wurde an den Düsseldorfer Strafrechtler Professor Dr. Helmut Frister vergeben. Den Forschungspreis der Dr.-Günther- und Imme-Wille-Stiftung (10.000 Euro) konnte Dr. Wiltrud Christine Radau, Bonn, für ihre juristische Dissertationsschrift entgegennehmen.

Rolf Willhardt | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-duesseldorf.de/

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