Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Bundesweit größtes Transferbündnis: 23 Hochschulen sind Gründungsmitglieder

29.11.2006
Forschung aus NRW: Hochschulen stellen mit "InnovationsAllianz" Wissenstransfer auf neue Basis

23 nordrhein-westfälische Universitäten und Fachhochschulen haben am heutigen Mittwoch in Düsseldorf die "InnovationsAllianz" gegründet. Mit dem Verbund, dessen Gründungsvertrag heute im Landtag unterzeichnet wurde, wollen die NRW-Hochschulen den Wissens- und Technologietransfer verstärken und professionalisieren. Die InnovationsAllianz, die im Februar 2007 ihre Arbeit aufnehmen wird und dann das bundesweit größte Transferbündnis ist, wird sowohl als Ansprechpartner für die Wirtschaft fungieren als auch die Hochschulen bei deren Suche nach Kooperationspartnern unterstützen.

"Die Verbesserung des Wissenstransfers aus den Hochschulen und damit die Stärkung der Innovationskraft der nordrhein-westfälischen Wirtschaft ist ein zentraler Baustein unserer Innovationsstrategie", sagte Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart. "Die Wettbewerbsfähigkeit Nordrhein-Westfalens hängt entscheidend davon ab, ob es Wissenschaft und Wirtschaft gelingt, Forschungsergebnisse in innovative Produkte und Dienstleistungen zu übersetzen." Eines der Ziele der InnovationsAllianz sei es, die Drittmitteleinnahmen der Hochschulen erheblich zu steigern.

Die InnovationsAllianz wird u.a. mit ihrem Internet-Auftritt die Angebote der Hochschulen übersichtlich und leicht zugänglich machen. Sucht ein Unternehmen die Zusammenarbeit mit Experten aus der Wissenschaft, hilft die InnovationsAllianz bei der gezielten Kontaktvermittlung. Die Universitäten und Fachhochschulen wollen so Anzahl und Volumen ihrer Forschungskooperationen mit Unternehmen deutlich erhöhen.

... mehr zu:
»Innovationsallianz

Das Gütesiegel "Forschung aus NRW" soll dabei hohe Qualität beim Wissens-transfer garantieren. Außerdem soll die InnovationsAllianz die Mitglieder beim Aufbau privatrechtlicher Transfergesellschaften beraten und die Interessen der NRW-Hochschulen auf nationaler und europäischer Ebene vertreten.

Prof. Klaus Niederdrenk, Rektor der - bundesweit drittmittelstärksten - Fachhochschule Münster, sagte während der Unterzeichnung des Gründungsvertrages: "Die Fachhochschulen des Landes NRW sehen sich in der Pflicht, die Innovationsfähigkeit im Land auszubauen. Sie wollen dies durch eine Stärkung der Transfer-tätigkeiten an den Hochschulstandorten erreichen. Dies gelingt am besten durch eine partnerschaftlich getragene Innovationsallianz der NRW-Hochschulen."

Prof. Matthias Winiger, Rektor der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, sagte: "Die Innovationsallianz bietet uns als Forschungsuniversität eine
erfolgsträchtige Basis bei der zukünftigen Ausgestaltung unserer
Konzepte für den Wissenstransfer. Wir möchten den Unternehmen
verdeutlichen, dass es sich für sie lohnt, in universitäre Forschung zu
investieren."
Das Innovationsministerium unterstützt die Allianz mit jährlich 160.000 Euro. Die beteiligten Hochschulen steuern über Mitgliedsbeiträge weitere 120.000 Euro pro Jahr sowie Personal- und Sachmittel bei. Der Vorstand der InnovationsAllianz setzt sich aus Vertretern der Universitäten und der Fachhochschulen sowie der Transfergesellschaften der beteiligten Hochschulen zusammen.

Die an der InnovatonsAllianz beteiligten Hochschulen sind:

o Fachhochschule Aachen,
o RWTH Aachen,
o Fachhochschule Bielefeld,
o Universität Bielefeld,
o Fachhochschule Bochum,
o Evangelische Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe/Bochum
o Universität Bonn,
o Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg,
o Fachhochschule Dortmund,
o Universität Dortmund,
o Universität Duisburg-Essen,
o Fachhochschule Düsseldorf,
o Fachhochschule Gelsenkirchen,
o Fachhochschule Köln,
o Rheinische Fachhochschule Köln,
o Katholische Fachhochschule Nordrhein-Westfalen
o Fachhochschule Lippe und Höxter,
o Fachhochschule Niederrhein,
o Fachhochschule Münster
o Universität Münster,
o Universität Paderborn,
o Universität Siegen,
o Fachhochschule Südwestfalen,
Die InnovationsAllianz bindet erfolgreiche regionale Initiativen ein, u.a.:
o POWeR-Universitäten (Patentoffensive Westfalen-Ruhr): Universitäten Biele-feld, Dortmund, Münster und Paderborn;

o transferallianz aachen: RWTH Aachen, Fachhochschule Aachen.

André Zimmermann | idw
Weitere Informationen:
http://www.innovation.nrw.de

Weitere Berichte zu: Innovationsallianz

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Das Reifungsmuster des Hippokampus steuert die menschliche Gedächtnisentwicklung
23.07.2018 | Max-Planck-Institut für Bildungsforschung

nachricht Lehrerbildung für die digitale Welt
17.07.2018 | Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wie Magnetismus entsteht: Elektronen stärker verbunden als gedacht

Wieso sind manche Metalle magnetisch? Diese einfache Frage ist wissenschaftlich gar nicht so leicht fundiert zu beantworten. Das zeigt eine aktuelle Arbeit von Wissenschaftlern des Forschungszentrums Jülich und der Universität Halle. Den Forschern ist es zum ersten Mal gelungen, in einem magnetischen Material, in diesem Fall Kobalt, die Wechselwirkung zwischen einzelnen Elektronen sichtbar zu machen, die letztlich zur Ausbildung der magnetischen Eigenschaften führt. Damit sind erstmals genaue Einblicke in den elektronischen Ursprung des Magnetismus möglich, die vorher nur auf theoretischem Weg zugänglich waren.

Für ihre Untersuchung nutzten die Forscher ein spezielles Elektronenmikroskop, das das Forschungszentrum Jülich am Elettra-Speicherring im italienischen Triest...

Im Focus: Erstmals gemessen: Wie lange dauert ein Quantensprung?

Mit Hilfe ausgeklügelter Experimente und Berechnungen der TU Wien ist es erstmals gelungen, die Dauer des berühmten photoelektrischen Effekts zu messen.

Es war eines der entscheidenden Experimente für die Quantenphysik: Wenn Licht auf bestimmte Materialien fällt, werden Elektronen aus der Oberfläche...

Im Focus: Scientists present new observations to understand the phase transition in quantum chromodynamics

The building blocks of matter in our universe were formed in the first 10 microseconds of its existence, according to the currently accepted scientific picture. After the Big Bang about 13.7 billion years ago, matter consisted mainly of quarks and gluons, two types of elementary particles whose interactions are governed by quantum chromodynamics (QCD), the theory of strong interaction. In the early universe, these particles moved (nearly) freely in a quark-gluon plasma.

This is a joint press release of University Muenster and Heidelberg as well as the GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt.

Then, in a phase transition, they combined and formed hadrons, among them the building blocks of atomic nuclei, protons and neutrons. In the current issue of...

Im Focus: Der Truck der Zukunft

Lastkraftwagen (Lkw) sind für den Gütertransport auch in den kommenden Jahrzehnten unverzichtbar. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Technischen Universität München (TUM) und ihre Partner haben ein Konzept für den Truck der Zukunft erarbeitet. Dazu zählen die europaweite Zulassung für Lang-Lkw, der Diesel-Hybrid-Antrieb und eine multifunktionale Fahrerkabine.

Laut der Prognose des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur wird der Lkw-Güterverkehr bis 2030 im Vergleich zu 2010 um 39 Prozent steigen....

Im Focus: Extrem klein und schnell: Laser zündet heißes Plasma

Feuert man Lichtpulse aus einer extrem starken Laseranlage auf Materialproben, reißt das elektrische Feld des Lichts die Elektronen von den Atomkernen ab. Für Sekundenbruchteile entsteht ein Plasma. Dabei koppeln die Elektronen mit dem Laserlicht und erreichen beinahe Lichtgeschwindigkeit. Beim Herausfliegen aus der Materialprobe ziehen sie die Atomrümpfe (Ionen) hinter sich her. Um diesen komplexen Beschleunigungsprozess experimentell untersuchen zu können, haben Forscher aus dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) eine neuartige Diagnostik für innovative laserbasierte Teilchenbeschleuniger entwickelt. Ihre Ergebnisse erscheinen jetzt in der Fachzeitschrift „Physical Review X“.

„Unser Ziel ist ein ultrakompakter Beschleuniger für die Ionentherapie, also die Krebsbestrahlung mit geladenen Teilchen“, so der Physiker Dr. Thomas Kluge vom...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

4. BF21-Jahrestagung „Car Data – Telematik – Mobilität – Fahrerassistenzsysteme – Autonomes Fahren – eCall – Connected Car“

21.09.2018 | Veranstaltungen

Forum Additive Fertigung: So gelingt der Einstieg in den 3D-Druck

21.09.2018 | Veranstaltungen

12. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

20.09.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Ein neues Mittel gegen Zöliakie

24.09.2018 | Biowissenschaften Chemie

Entscheidung über Attraktivität fällt in Millisekunden

24.09.2018 | Studien Analysen

Künstliche Intelligenz im Fokus – Schulungsangebot zum maschinellen Lernen für Industrie und Forschung startet

24.09.2018 | Seminare Workshops

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics