Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Strategische Allianz mit dem Moscow Institute of Physics and Technology vereinbart

01.06.2006


Internationale Vernetzung mit den besten Forschungseinrichtungen weltweit und hoch qualifizierter wissenschaftlicher Nachwuchs aus der ganzen Welt - das sind Voraussetzungen für exzellente Forschung und herausragende internationale Positionierung. Um beides in Zukunft sicherzustellen, ist das Forschungszentrum Jülich eine erste strategische Allianz mit dem Moscow Institute of Physics and Technology eingegangen. Vertreter beider Institutionen unterzeichneten jetzt in Moskau einen entsprechenden Vertrag.


Der Vertrag beinhaltet die strategische Allianz und gemeinsame Forschung. Derzeit werden Themen in den Forschungsbereichen Lebenswissenschaften, Weiche Materie, Festkörperforschung, Kernphysik und Umweltforschung festgelegt. Vorgesehen ist außerdem eine ständige Nachwuchsgewinnung in Form eines stufenweise aufgebauten Joint Educational Programms, in dem Student und Diplomanden ebenso wie Doktoranden und Postdocs berücksichtigt werden. In der Kooperation sind auf Jülicher Seite die Institute für Neurowissenschaften und Biophysik, Festkörperforschung, Kernphysik sowie Chemie und Dynamik der Geosphäre beteiligt; in Moskau sind zehn Fakultäten bzw. Departments des MIPT involviert. Die Vereinbarung ist für weitere Partner und Forschungsthemen offen.

Das Moskauer Institut für Physik und Technologie - besser bekannt unter dem Kürzel "Phystech" - ist mit Abstand die beste technische Universität Russlands. Ihre Exzellenz wird einerseits durch eine Hochschullandschaftsanalyse Russlands bestätigt, andererseits durch die Anerkennung der Absolventen dieser Hochschule bei den führenden Forschungseinrichtungen weltweit. Einige Institute des Forschungszentrums Jülich haben bereits beste Erfahrungen mit den Wissenschaftlern und Doktoranden aus dem MIPT gesammelt und kooperieren seit Jahren mit dieser Hochschule und ihren Partnerorganisationen, den akademischen Instituten der Russischen Akademie der Wissenschaften (RAS). MIPT-Absolventen sind häufig an den großen amerikanischen Universitäten wie Harvard, Princeton oder Yale anzutreffen. Am Massachusetts Institute of Technology (MIT) sind in den letzten Jahren schätzungsweise 250 bis 300 MIPT-Absolventen aufgenommen worden. Mit dem vorgeschlagenen Programm für eine frühere und gezielte Spezialisierung der MIPT-Studenten wird auch das Forschungszentrum Jülich seinen Platz in diesem Wettbewerb sichern.


Ansprechpartner:

Peter Schäfer, Stellvertretender Leiter Öffentlichkeitsarbeit, Forschungszentrum Jülich, 52425 Jülich, Tel. 02461 61-8028, Fax 02461 61-4666, E-Mail: p.schaefer@fz-juelich.de

Dr. Angela Lindner, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit, Forschungszentrum Jülich, 52425 Jülich Tel. 02461 61-4661, Fax 02461 61-4666, E-Mail: a.lindner@fz-juelich.de

Peter Schäfer | Forschungszentrum Jülich
Weitere Informationen:
http://www.fz-juelich.de

Weitere Berichte zu: Festkörperforschung Kernphysik Technology

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Inklusion in Kitas - Forscherteam der Universität Paderborn entwickelt Lehrprogramm
25.02.2019 | Universität Paderborn

nachricht Wie kann digitales Lernen gelingen? Lern-Prototypen werden auf der didacta vorgestellt
15.02.2019 | Universität Osnabrück

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Neues Gen mit möglicher Rolle bei Metastasierung identifiziert

Gen nach römischer Göttin Minerva benannt, da Immunzellen im Kopf der Fruchtfliege stecken bleiben

Weisen Tumore eine bestimmte Kombination von Zuckern – das sogenannte T-Antigen – auf, breiten sie sich mit größerer Wahrscheinlichkeit im Körper aus und töten...

Im Focus: New gene potentially involved in metastasis identified

Gene named after Roman goddess Minerva as immune cells get stuck in the fruit fly’s head

Cancers that display a specific combination of sugars, called T-antigen, are more likely to spread through the body and kill a patient. However, what regulates...

Im Focus: Saxony5 und Industrie 4.0 Modellfabrik präsentieren sich auf Hannover Messe

Vom 1. bis 4. April 2019 ist die HTW Dresden mit der Industrie 4.0 Modellfabrik und dem Projekt Saxony5 auf der Hannover Messe vertreten. Am Gemeinschaftstand der sächsischen Hochschulen für angewandte Forschung (HAW) „Forschung für die Zukunft“ stellen die Dresdner Forscher aktuelle Projekte zum kollaborativen Arbeiten und deren Anwendungen in der Industrie vor.

Virtuell können die Besucher von Hannover aus auf dem Tablet ihre Züge gegen den kollaborativen Roboter YuMi, der in der Modellfabrik in Dresden steht, setzen....

Im Focus: Hochdruckwasserstrahlen zum flächigen Materialabtrag von hochfesten Werkstoffen erprobt

Beim Fräsen hochfester Werkstoffe wie Oxidkeramik oder Sondermetalle – und besonders bei der Schruppbearbeitung – verschleißen Werkzeuge schnell. Für Unternehmen ist die Bearbeitung dieser Werkstoffe deshalb mit hohen Kosten verbunden. Im Projekt »HydroMill« hat das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen mit seinen Projektpartnern nun gezeigt, dass sich der Hochdruckwasserstrahl zum flächigen Materialabtrag von hochfesten Werkstoffen eignet. War der Einsatz von Wasserstrahlen bislang auf die Schneidbearbeitung beschränkt, zeigen die Projektergebnisse, wie sich hochfeste Werkstoffe kosten- und ressourcenschonender als bisher flächig abtragen lassen.

Diese neue und zur konventionellen Schruppbearbeitung alternative Anwendung der Wasserstrahlbearbeitung untersuchten die Aachener Ingenieure gemeinsam mit...

Im Focus: Die Zähmung der Lichtschraube

Wissenschaftler vom DESY und MPSD erzeugen in Festkörpern hohe-Harmonische Lichtpulse mit geregeltem Polarisationszustand, indem sie sich die Kristallsymmetrie und attosekundenschnelle Elektronendynamik zunutze machen. Die neu etablierte Technik könnte faszinierende Anwendungen in der ultraschnellen Petahertz-Elektronik und in spektroskopischen Untersuchungen neuartiger Quantenmaterialien finden.

Der nichtlineare Prozess der Erzeugung hoher Harmonischer (HHG) in Gasen ist einer der Grundsteine der Attosekundenwissenschaft (eine Attosekunde ist ein...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Industrie 4.0 - Herausforderungen & Wege in der Ingenieurausbildung

26.03.2019 | Veranstaltungen

Größte nationale Tagung 2019 für Nuklearmedizin in Bremen

21.03.2019 | Veranstaltungen

6. Magdeburger Brand- und Explosionsschutztage vom 25. bis 26.3. 2019

21.03.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Künstliche Intelligenz forscht mit

26.03.2019 | Informationstechnologie

Neues Gen mit möglicher Rolle bei Metastasierung identifiziert

26.03.2019 | Biowissenschaften Chemie

Im nicht mehr ewigen Eis – Rostocker Forscher untersuchen Leben in der Antarktis

26.03.2019 | Geowissenschaften

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics