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Labor für Unterwasser- und Weltraumroboter eröffnet in Bremen

27.02.2006


Staatssekretär Thomas Rachel: "Standort mit Tradition und Zukunft"



Ob im Haushalt, in Fabriken oder im Weltraum - Roboter können dem Menschen so ziemlich überall nützlich sein. Ein wichtiges neues Labor für die Entwicklung der intelligenten Maschinen gibt es jetzt in Bremen: Dort eröffnete am Montag das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) einen weiteren Standort. Bremen ist damit nach Saarbrücken und Kaiserslautern das dritte Standbein des renommierten Forschungszentrums. Schwerpunkt des neuen Labors wird die Robotik sein.



"Das neue Labor ergänzt die Forschungslandschaft in Bremen hervorragend - und baut zugleich auf bereits vorhandenen Stärken auf", sagte Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bei der feierlichen Eröffnung. "Zunächst werden sich die Forscher auf Unterwasserrobotik, Logistik und Weltraumrobotik konzentrieren", sagte Rachel. In diesen Bereichen seien Bremer Wissenschaftler bereits führend. "Das sind beste Voraussetzungen für den Erfolg."

Zunächst ist das neue Labor An-Institut der Universität Bremen. Nach zwei Jahren soll es wissenschaftlich evaluiert werden. Bei positivem Ergebnis wird Bremen dann ab dem Jahr 2008 ein regulärer DFKI-Standort sein. Das Land Bremen wird die Basisfinanzierung des Labors in den Jahren 2006 und 2007 zunächst allein tragen. Das BMBF hat für die Zeit ab dem Jahr 2008 für die Projektförderung 1,3 Millionen Euro jährlich zugesagt.

Ansprechpartner für weitere Informationen ist:

Prof. Dr. Frank Kirchner
Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz
Standortsprecher Bremen
Tel.: +49 (0) 421 218 - 87 46
E-Mail: kirchner@informatik.uni-bremen.de

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Weitere Informationen:
http://www.bmbf.de

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