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Rekordzahl US-Studierender in Deutschland

17.11.2005


Deutschland ist unter den Top 10 der Zielländer für mobile US-Studierende



Der diesjährige Jahresbericht von Open Doors - veröffentlicht vom Institute of International Education (IIE) - zeigt ein gutes Ergebnis für Deutschlands Hochschulen: Mit einer Rekordzahl von 5.985 US-Studierenden rangiert Deutschland im akademischen Jahr 2004/2005 unter den Top 10 der Zielländer für international mobile US-Studierende.

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Studieren in Europa hat insgesamt einen Zuwachs von 5,9% erfahren. Großbritannien (32.237 Studierende) behält seine Führungsposition, gefolgt von weiteren wichtigen Zielländern wie Italien, Spanien und Frankreich sowie Deutschland auf dem siebten Platz.

Die Anzahl der amerikanischen Studierenden im Ausland ist 2003/2004 um 9,6% auf eine Gesamtzahl von 191.321 angestiegen. Obwohl die europäischen Länder noch immer die führenden Zielorte sind, hat es in China (seit 2002/2003 um 90%) und Indien (um 65%) den dramatischsten Anstieg an Einschreibungen von US-Studierenden gegeben.

Der Bericht, der am 16. November veröffentlicht wurde, zeigt auch, dass die Zahl der deutschen Studierenden, die an amerikanischen Hochschulen eingeschrieben sind, leicht abgenommen hat - dies entspricht dem Trend der allgemeinen Abnahme an internationalen Einschreibungen an US-Universitäten. Der Grad der Minderung hat sich allerdings abgeschwächt.

Ungeachtet des Rückgangs von 1% auf 8.640 hat Deutschland seine Position als Entsendeland für international mobile Studierende von Platz 11 auf Platz 9 (im letzten Jahr) verbessert. Damit war Deutschland erfolgreicher als jedes andere europäische Land, Großbritannien (8.236, -2%) und Frankreich (6.555, -4%) eingeschlossen. Indien blieb mit 80.466 Studierenden in den USA (+1%) das führende Entsendeland, gefolgt von China (62.523, +1%). Kanada nimmt jetzt mit 28.140 Studierenden den 5. Platz ein - das ist ein Anstieg von 4% im Vergleich zum Vorjahr.

Ulrich Grothus, Leiter des New Yorker DAAD-Büros, kommentiert: "Es ist gut zu sehen, dass immer mehr amerikanische Studierende Deutschland als Zielland für ihr Studium auswählen. Der DAAD ist stolz darauf, verschiedene neue Initiativen zu fördern, die diesen Trend unterstützen. Viele deutsche Universitätskonsortien sind nun auch in der Lage, US-Studierende direkt über ihre Verbindungsbüros in New York City zu erreichen. Der DAAD versucht, nicht-traditionelle Auslandstudien-Märkte zu erreichen, wie z.B. in natur- und ingenieurwissenschaftlichen Feldern für undergraduates mit Programmen wie z.B. RISE - Research Internships in Science and Engineering. Und zusätzlich gibt es noch die neuen jungen DAAD Botschafter: nordamerikanische undergraduates, die kürzlich in Deutschland studiert haben, und nun - unterstützt vom DAAD - an ihren Heimatuniversitäten für das Studium in Deutschland werben. Wir sind zuversichtlich, dass Programme wie diese dazu beitragen werden, die Studierendenmobilität zwischen Deutschland und den USA weiter anwachsen zu lassen - in beide Richtungen."

Kontakt:
Ulrich Grothus, Leiter der DAAD-Außenstelle New York
Email: daadny@daad.org
Tel.: (001) 212 - 758 32 23 - 212

Julia Kesselburg | idw
Weitere Informationen:
http://www.daad.de/
http://opendoors.iienetwork.org/

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