Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neues GBP 40 Mio. teures Hochtechnologiezentrum signalisiert, dass sich Belfast weg von Schiffen zu Chips hin orientiert

25.05.2005


Ein neues, GBP 40 Mio. teures Forschungszentrum der Weltklasse wurde heute offiziell in Belfast an der Stelle eröffnet, an der einige der grössten Ozeanliner der Welt, darunter die Titanic, gebaut wurden.

Das Institute for Electronics, Communications and Information Technology (ECIT) der Queen’s University von Belfast liegt im Northern Ireland Science Park im Titanic Quarter - einstmals das Zentrum des weltweiten Schiffbaus.

Das neue 40,000 Quadratfuss grosse Gebäude von ECIT hat hochmoderne Laboratorien, Büros und Testeinrichtungen. Dort arbeiten 120 Akademiker, Verwaltungsangestellte, Forschungsstipendiaten, Studenten, die Forschungsarbeiten durchführen und leitende Forschungsmitarbeiter, darunter 40 hochqualifizierte Forscher aus Industrie und Wissenschaft, die vor kurzem aus der ganzen Welt angeworben wurden. Ausserdem hat TDK - die japanische Elektronikfirma - ein aus sechs Personen bestehendes Forschungs- und Entwicklungsteam im neuen Gebäude untergebracht.

Gegenwärtig beherbergt das Institut fünf Teams, deren Interessen Bereiche wie drahtlose Breitbandkommunikation, elektronische Datensicherheit, Video- und Bildverarbeitung, Telekommunikationssoftware und Antennendesign für Mobilkommunikation umfassen. Die von den Teams durchgeführten Forschungsarbeiten haben bereits zu bedeutenden Fortschritten in Bereichen wie elektronische Sicherheit, Video-on-Demand und Hochgeschwindigkeitsverarbeitung von Bildern geführt.

Die Aktivitäten des Instituts werden von Industrievertretern aus Unternehmen wie BT, Infineon und Xilinx sowie leitenden Forschern von Universitäten aus der ganzen Welt beaufsichtigt. Dazu gehören die University of California at Berkeley, Stanford University, die Universität Aachen und die Universitäten Oxford, Manchester und Cambridge.

Das Institut wird von einem Direktor, Professor John McCanny FRS, einem weltbekannten Fachmann im Hinblick auf das Design komplexer Silikonchips für elektronische und Video-Kommunikationsanwendungen, geleitet. Nach Aussage von Professor McCanny strebt das Zentrum ein gesundes Gleichgewicht und reiches Angebot an zwischen "neuen Zielen" und strategischer / industrieller Forschung.

"Die Aufgabe von ECIT besteht darin, bedeutendes wirtschaftliches Wachstum durch neue Richtungsweisung und Innovationen in Schlüsselbereichen fortgeschrittener Technik durch die Integration von ergänzendem Forschungswissen zu schaffen."

"ECIT kombiniert fortgeschrittene Technologieforschung mit Mechanismen zur Schaffung und Pflege von Hochtechnologieunternehmen in frühen Stadien, die dann in andere Einrichtungen im Science Park umziehen", fügt Professor McCanny hinzu.

ECIT wird u.a. von der Queen’s University (GBP 26,4 Mio.), Invest Northern Ireland (GBP 8,4 Mio.) und Nordirlands Department of Employment and Learning, (GBP 5,2 Mio.) unterstützt.

Brian Arlow | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.ecit.qub.ac.uk

Weitere Berichte zu: GBP Science Titanic

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Innovationen in der beruflichen Weiterbildung stärken
26.06.2018 | Julius-Maximilians-Universität Würzburg

nachricht Spannende Experimente mit Astro-Alex im All
04.06.2018 | Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Was passiert, wenn wir das Atomgitter eines Magneten plötzlich aufheizen?

„Wir haben jetzt ein klares Bild davon, wie das heiße Atomgitter und die kalten magnetischen Spins eines ferrimagnetischen Nichtleiters miteinander ins Gleichgewicht gelangen“, sagt Ilie Radu, Wissenschaftler am Max-Born-Institut in Berlin. Das internationale Forscherteam fand heraus, dass eine Energieübertragung sehr schnell stattfindet und zu einem neuartigen Zustand der Materie führt, in dem die Spins zwar heiß sind, aber noch nicht ihr gesamtes magnetisches Moment verringert haben. Dieser „Spinüberdruck“ wird durch wesentlich langsamere Prozesse abgebaut, die eine Abgabe von Drehimpuls an das Gitter ermöglichen. Die Forschungsergebnisse sind jetzt in "Science Advances" erschienen.

Magnete faszinieren die Menschheit bereits seit mehreren tausend Jahren und sind im Zeitalter der digitalen Datenspeicherung von großer praktischer Bedeutung....

Im Focus: Erste Beweise für Quelle extragalaktischer Teilchen

Zum ersten Mal ist es gelungen, die kosmische Herkunft höchstenergetischer Neutrinos zu bestimmen. Eine Forschungsgruppe um IceCube-Wissenschaftlerin Elisa Resconi, Sprecherin des Sonderforschungsbereichs SFB1258 an der Technischen Universität München (TUM), liefert ein wichtiges Indiz in der Beweiskette, dass die vom Neutrino-Teleskop IceCube am Südpol detektierten Teilchen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Galaxie in vier Milliarden Lichtjahren Entfernung stammen.

Um andere Ursprünge mit Gewissheit auszuschließen, untersuchte das Team um die Neutrino-Physikerin Elisa Resconi von der TU München und den Astronom und...

Im Focus: First evidence on the source of extragalactic particles

For the first time ever, scientists have determined the cosmic origin of highest-energy neutrinos. A research group led by IceCube scientist Elisa Resconi, spokesperson of the Collaborative Research Center SFB1258 at the Technical University of Munich (TUM), provides an important piece of evidence that the particles detected by the IceCube neutrino telescope at the South Pole originate from a galaxy four billion light-years away from Earth.

To rule out other origins with certainty, the team led by neutrino physicist Elisa Resconi from the Technical University of Munich and multi-wavelength...

Im Focus: Magnetische Wirbel: Erstmals zwei magnetische Skyrmionenphasen in einem Material entdeckt

Erstmals entdeckte ein Forscherteam in einem Material zwei unabhängige Phasen mit magnetischen Wirbeln, sogenannten Skyrmionen. Die Physiker der Technischen Universitäten München und Dresden sowie von der Universität zu Köln können damit die Eigenschaften dieser für Grundlagenforschung und Anwendungen gleichermaßen interessanten Magnetstrukturen noch eingehender erforschen.

Strudel kennt jeder aus der Badewanne: Wenn das Wasser abgelassen wird, bilden sie sich kreisförmig um den Abfluss. Solche Wirbel sind im Allgemeinen sehr...

Im Focus: Neue Steuerung der Zellteilung entdeckt

Wenn eine Zelle sich teilt, werden sämtliche ihrer Bestandteile gleichmässig auf die Tochterzellen verteilt. UZH-Forschende haben nun ein Enzym identifiziert, das sicherstellt, dass auch Zellbestandteile ohne Membran korrekt aufgeteilt werden. Ihre Entdeckung eröffnet neue Möglichkeiten für die Behandlung von Krebs, neurodegenerative Krankheiten, Alterungsprozessen und Virusinfektionen.

Man kennt es aus der Küche: Werden Aceto balsamico und Olivenöl miteinander vermischt, trennen sich die beiden Flüssigkeiten. Runde Essigtropfen formen sich,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Interdisziplinäre Konferenz: Diabetesforscher und Bioingenieure diskutieren Forschungskonzepte

13.07.2018 | Veranstaltungen

Conference on Laser Polishing – LaP: Feintuning für Oberflächen

12.07.2018 | Veranstaltungen

Materialien für eine Nachhaltige Wasserwirtschaft – MachWas-Konferenz in Frankfurt am Main

11.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Mister Raney bekommt Konkurrenz - Ein neuer Katalysator auf Nickel-Basis nutzt Nano-Strukturen

16.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Was passiert, wenn wir das Atomgitter eines Magneten plötzlich aufheizen?

16.07.2018 | Physik Astronomie

Rostocker Forscher testen neue Generation von Offshore-Windenergie-Anlagen

16.07.2018 | Energie und Elektrotechnik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics