Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Wissenschaftsstiftung caesar evaluiert

01.06.2004


Aufbau geht zügig voran – Empfehlungen des Wissenschaftsrates werden umgesetzt



Der Bund und das Land Nordrhein-Westfalen wollen beim Aufbau ihrer Wissenschaftsstiftung caesar in Bonn die Empfehlungen des Wissenschaftsrates umsetzen. Dabei werde an dem positiv begutachteten Konzept der Stiftung konsequent festgehalten, teilten die beteiligten Ministerien am Freitag in Bonn mit. Nach den Empfehlungen des Wissenschaftsrates wird der Stiftungsrat von caesar unter dem Vorsitz des Bundes und unter Beteiligung von Land und Stadt Bonn in seiner Sitzung am 22. Juni 2004 eine Struktur- und Findungskommission einsetzen.



Aufgabe der Kommission ist die weitere Sicherung der Aufbauarbeit von caesar. Dazu zählen die Fokussierung der Forschungsschwerpunkte, die Stärkung der internationalen Sichtbarkeit von caesar und eine verbesserte Kooperation mit europäischen und internationalen Forschungseinrichtungen. Mit den Maßnahmen sollen die von den Forscherinnen und Forschern der Stiftung erzielten Ergebnisse zügig in Produkte und Patente umgesetzt werden können. Die Experten des Wissenschaftsrates bescheinigten den Arbeitsgruppen der Forschungsstiftung zugleich gute bis sehr gute Leistungen und bestätigten damit die hohe Qualifikation und das Engagement der caesar-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter.

Die Begutachtung durch den Wissenschaftsrat erfolgte während der ersten Aufbaustufe von caesar. Zu dem Zeitpunkt war der Umzug von der provisorischen Unterbringung in den Neubau gerade abgeschlossen. Für den weiteren Ausbau von derzeit rund 200 Mitarbeitern bis zur Endgröße von etwa 350 Mitarbeitern soll nun eine weitere Stufe des sorgfältig strukturierten Planungsprozesses eingeleitet werden.

Mit der Gründung von caesar verfolgen die Stifter Bund und Land Nordrhein-Westfalen das Ziel, in einer außeruniversitären Forschungseinrichtung modellhafte Strukturen zu erproben, die die Forschung und die Umsetzung ihrer Ergebnisse noch stärker fördern. Bund und Land gründeten Caesar im Jahr 1995 mit einem Stiftungskapital von rund 384 Millionen Euro. Hierzu tragen der Bund 350 Millionen Euro und das Land 34 Millionen Euro bei. Die Stiftung ist damit das größte wissenschaftliche Vorhaben im Rahmen des Bonn-Berlin-Ausgleichs.

| BMBF
Weitere Informationen:
http://www.caesar.de/

Weitere Berichte zu: Forschungseinrichtung Wissenschaftsrat

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Lehrerbildung für die digitale Welt
17.07.2018 | Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd

nachricht Innovationen in der beruflichen Weiterbildung stärken
26.06.2018 | Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Im Focus: Was passiert, wenn wir das Atomgitter eines Magneten plötzlich aufheizen?

„Wir haben jetzt ein klares Bild davon, wie das heiße Atomgitter und die kalten magnetischen Spins eines ferrimagnetischen Nichtleiters miteinander ins Gleichgewicht gelangen“, sagt Ilie Radu, Wissenschaftler am Max-Born-Institut in Berlin. Das internationale Forscherteam fand heraus, dass eine Energieübertragung sehr schnell stattfindet und zu einem neuartigen Zustand der Materie führt, in dem die Spins zwar heiß sind, aber noch nicht ihr gesamtes magnetisches Moment verringert haben. Dieser „Spinüberdruck“ wird durch wesentlich langsamere Prozesse abgebaut, die eine Abgabe von Drehimpuls an das Gitter ermöglichen. Die Forschungsergebnisse sind jetzt in "Science Advances" erschienen.

Magnete faszinieren die Menschheit bereits seit mehreren tausend Jahren und sind im Zeitalter der digitalen Datenspeicherung von großer praktischer Bedeutung....

Im Focus: Erste Beweise für Quelle extragalaktischer Teilchen

Zum ersten Mal ist es gelungen, die kosmische Herkunft höchstenergetischer Neutrinos zu bestimmen. Eine Forschungsgruppe um IceCube-Wissenschaftlerin Elisa Resconi, Sprecherin des Sonderforschungsbereichs SFB1258 an der Technischen Universität München (TUM), liefert ein wichtiges Indiz in der Beweiskette, dass die vom Neutrino-Teleskop IceCube am Südpol detektierten Teilchen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Galaxie in vier Milliarden Lichtjahren Entfernung stammen.

Um andere Ursprünge mit Gewissheit auszuschließen, untersuchte das Team um die Neutrino-Physikerin Elisa Resconi von der TU München und den Astronom und...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Stadtklima verbessern, Energiemix optimieren, sauberes Trinkwasser bereitstellen

19.07.2018 | Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Europaweit erste Patientin mit neuem Hybridgerät zur Strahlentherapie behandelt

19.07.2018 | Medizintechnik

Waldrand oder mittendrin: Das Erbgut von Mausmakis unterscheidet sich je nach Lebensraum

19.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Automatisiertes Befüllen von Regalen im Einzelhandel

19.07.2018 | Verkehr Logistik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics