Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Studiengang Lebensmittelwirtschaft ist einmalig in der Bundesrepublik

01.06.2001


Zum Wintersemester 2001/2002 werden an der Hochschule Bremerhaven die ersten Studierenden für den Studiengang Lebensmittelwirtschaft aufgenommen. Er vereint die klassische Lebensmitteltechnologie mit der Betriebswirtschaft.


Zwei Jahre plante die Hochschule Bremerhaven im engen Schulterschluss mit der Wirtschaft den Wirtschaftsingenieur-Studiengang Lebensmittelwirtschaft. Der Studienbetrieb kann nun zum Wintersemester 2001/2002 aufgenommen werden. 40 Studienplätze stehen für interessierte Frauen und Männer zur Verfügung. Lebensmittelwirtschaft ist einmalig in der Bundesrepublik. Die senatorische Behörde hat eine befristete Zusage über die Dauer von sieben Jahren ausgesprochen. Die Hochschule Bremerhaven bekommt dabei Gelegenheit, im laufenden Studienbetrieb und unter Einbeziehung von Erfahrungen und neuen Erkenntnissen ein für den Standort Bremerhaven eigenständiges, attraktives Profil des Studienganges Lebensmittelwirtschaft zu entwickeln. Für die wissenschaftliche Begleitung des Studienganges soll ein überregional besetztes Expertengremium gebildet werden. Ein erster Evaluationsbericht ist nach Ablauf von drei Jahren, ein weiterer nach fünf Jahren zu erstellen. Wenn die Ergebnisse des Berichtes vorliegen, wird über die unbefristete Weiterführung des Studienganges entschieden.

Gravierende Umstrukturierungen in der Bäckereiwirtschaft und die zunehmende Beliebtheit von vorgefertigten Lebensmitteln (Convenience-Food) - im privaten Haushalt wie auch in den Restaurantbetrieben - machen ein besonderes Berufsbild für die Branche nötig. Die klassische Lebensmitteltechnologie reicht hier nicht mehr aus. So wurde ein Wirtschaftsingenieurstudiengang entwickelt, der nicht nur der neuen Betriebsstruktur im Nahrungs- und Genussmittelgewerbe Rechnung trägt, sondern sowohl Schülern als auch Berufstätigen mit langjährigen Betriebserfahrungen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten im technisch-wirtschaftlichem Bereich bietet. Lebensmittelwirtschaft verbindet die traditionelle Lebensmitteltechnologie mit der Betriebswirtschaft.

Im Studiengang Lebensmittelwirtschaft sollen Absolventen ausgebildet werden, die im Bereich Entwicklung, Qualitätsmanagement, Einkauf, Vertrieb, Produktmarketing und Betriebsführung gebraucht werden - und dies vor allem in den mittelständischen Betrieben, denn die Trennung von Technologen einerseits und Betriebswirten andererseits ist nur noch in großen Betrieben aufrecht zu erhalten. Die beruflichen Einsatzbereiche von Diplom-Wirtschaftsingenieuren / Wirtschaftsingenieurinnen (FH) der Fachrichtung Lebensmittelwirtschaft sind breit gefächert. Ein Bedarf an Absolventen besteht in der Lebensmittelwirtschaft, der Systemgastronomie, dem Catering und dem Handel.

Die Studiengangsbroschüre zu Lebensmittelwirtschaft kann bei der Info-Zentrale der Hochschule Bremerhaven (Tel. 0471/4823-0, E-Mail: info@hs-bremerhaven.de) angefordert werden. Nähere Informationen erteilt der Dekan im Fachbereich 1 (Technologie), Prof. Dr. Josef Stockemer, Tel. 0471/4823-150.


Dipl.Pol. Daniela Krause-Behrens | idw
Weitere Informationen:
http://www.hs-bremerhaven.de/

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Neue Messung verschärft altes Problem

Seit Jahrzehnten rätseln Astrophysiker über zwei markante Röntgen-Emissionslinien von hochgeladenem Eisen: ihr gemessenes Helligkeitsverhältnis stimmt nicht mit dem berechneten überein. Das beeinträchtigt die Bestimmung der Temperatur und Dichte von Plasmen. Neue sorgfältige, hoch-präzise Messungen und Berechnungen mit modernsten Methoden schließen nun alle bisher vorgeschlagenen Erklärungen für diese Diskrepanz aus und verschärfen damit das Problem.

Heiße astrophysikalische Plasmen erfüllen den intergalaktischen Raum und leuchten hell in Sternatmosphären, aktiven Galaxienkernen und Supernova-Überresten....

Im Focus: New measurement exacerbates old problem

Two prominent X-ray emission lines of highly charged iron have puzzled astrophysicists for decades: their measured and calculated brightness ratios always disagree. This hinders good determinations of plasma temperatures and densities. New, careful high-precision measurements, together with top-level calculations now exclude all hitherto proposed explanations for this discrepancy, and thus deepen the problem.

Hot astrophysical plasmas fill the intergalactic space, and brightly shine in stellar coronae, active galactic nuclei, and supernova remnants. They contain...

Im Focus: Neuartiges Covid-19-Schnelltestverfahren auf Basis innovativer DNA-Polymerasen entwickelt

Eine Forschungskooperation der Universität Konstanz unter Federführung von Professor Dr. Christof Hauck (Fachbereich Biologie) mit Beteiligung des Klinikum Konstanz, eines Konstanzer Diagnostiklabors und des Konstanzer Unternehmens myPOLS Biotec, einer Ausgründung aus der Arbeitsgruppe für Organische Chemie / Zelluläre Chemie der Universität Konstanz, hat ein neuartiges Covid-19-Schnelltestverfahren entwickelt. Dieser Test ermöglicht es, Ergebnisse in der Hälfte der Zeit zu ermitteln – im Vergleich zur klassischen Polymerase-Ketten-Reaktion (PCR).

Die frühe Identifikation von Patienten, die mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert sind, ist zentrale Voraussetzung bei der globalen Bewältigung...

Im Focus: Textilherstellung für Weltraumantennen startet in die Industrialisierungsphase

Im Rahmen des EU-Projekts LEA (Large European Antenna) hat das Fraunhofer-Anwendungszentrum für Textile Faserkeramiken TFK in Münchberg gemeinsam mit den Unternehmen HPS GmbH und Iprotex GmbH & Co. KG ein reflektierendes Metallnetz für Weltraumantennen entwickelt, das ab August 2020 in die Produktion gehen wird.

Beim Stichwort Raumfahrt werden zunächst Assoziationen zu Forschungen auf Mond und Mars sowie zur Beobachtung ferner Galaxien geweckt. Für unseren Alltag sind...

Im Focus: Biotechnologie: Enzym setzt durch Licht neuartige Reaktion in Gang

In lebenden Zellen treiben Enzyme biochemische Stoffwechselprozesse an. Auch in der Biotechnologie sind sie als Katalysatoren gefragt, um zum Beispiel chemische Produkte wie Arzneimittel herzustellen. Forscher haben nun ein Enzym identifiziert, das durch die Beleuchtung mit blauem Licht katalytisch aktiv wird und eine Reaktion in Gang setzt, die in der Enzymatik bisher unbekannt war. Die Studie ist in „Nature Communications“ erschienen.

Enzyme – in jeder lebenden Zelle sind sie die zentralen Antreiber für biochemische Stoffwechselprozesse und machen dort Reaktionen möglich. Genau diese...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Gebäudewärme mit "grünem" Wasserstoff oder "grünem" Strom?

26.05.2020 | Veranstaltungen

Dresden Nexus Conference 2020 - Gleicher Termin, virtuelles Format, Anmeldung geöffnet

19.05.2020 | Veranstaltungen

Urban Transport Conference 2020 in digitaler Form

18.05.2020 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Individualisierte Produkte auch in der Massenfertigung

02.06.2020 | Verfahrenstechnologie

Gleichstromnetze für Fabrikhallen

02.06.2020 | Energie und Elektrotechnik

Hochsensitive und schnelle Messverfahren für optische Komponenten: Mit Streulicht zur perfekten Optik

02.06.2020 | Energie und Elektrotechnik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics