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Europäisches Hochschulprogramm ERASMUS MUNDUS gestartet

16.03.2004


Bulmahn und Berchem: "Der Europäische Hochschulraum wird im weltweiten Wettbewerb um die besten Köpfe attraktiver"

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Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Edelgard Bulmahn, und der Präsident des DAAD, Professor Dr. Theodor Berchem, haben das neue Programm der Europäischen Union zur Förderung der internationalen Hochschulzusammenarbeit und Mobilität von Studierenden, ERASMUS MUNDUS, gemeinsam gestartet. Im Rahmen des Programms werden europäische Masterprogramme eingerichtet, in denen mindestens Doppeldiplome vergeben werden. Ferner erhalten die hochqualifizierten Master-Studierenden sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt gut dotierte Stipendien. Für ERASMUS MUNDUS stehen bis zum Jahr 2008 insgesamt 230 Millionen Euro zur Verfügung.

Bulmahn und Berchem betonten übereinstimmend: "Der Europäische Hochschulraum wird mit ERASMUS MUNDUS weltweit attraktiver. Dieses Programm für die europäischen Hochschulen ist ein hervorragendes Instrument, um sich gemeinsam dem globalen Wettbewerb um die besten Köpfe zu stellen".


Das Bundesministerium für Bildung und Forschung und der DAAD, der in Deutschland die Aufgaben einer nationalen Informations- und Beratungsstelle für dieses Programm wahrnimmt, haben ERASMUS MUNDUS am heutigen Dienstag in einer gemeinsamen Startkonferenz in Bonn mit rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Öffentlichkeit vorgestellt.

Kern des Programms sind insgesamt rund 100 Masterstudiengänge, die von mindestens drei Hochschulen aus drei europäischen Ländern gemeinsam angeboten werden und mindestens mit einem Doppeldiplom abschließen. Die Hochschulen bewerben sich im Rahmen einer Ausschreibung. Rund 5.000 hochqualifizierte Studierende und 1.100 Gastwissenschaftler aus außereuropäischen Drittstaaten können ein Stipendium für die Teilnahme an diesen Masterstudiengängen erhalten. Durch flankierendes Marketing soll ERASMUS MUNDUS zu einem international bekannten Markenzeichen für ein Studium auf Spitzenniveau in Europa werden.

Bulmahn erklärte: "Ich erwarte, dass deutsche Hochschulen in dem ERASMUS MUNDUS-Programm eine Vorreiter-Rolle einnehmen und an etwa jedem dritten der

100 ERASMUS MUNDUS-Masterstudiengänge beteiligt sein werden". Berchem regte an: "Ausgangspunkt könnten dabei unter anderem die vom DAAD geförderten internationalen Masterstudiengänge mit Doppeldiplom sein".

Bulmahn betonte: "Die deutschen Hochschulen sind heute gut auf den internationalen Wettbewerb vorbereitet. Das lässt sich an der wachsenden Zahl von Studiengängen ablesen, die mit einem international anerkannten Bachelor- oder Masterabschluss abgeschlossen werden, aber auch dem zunehmenden Interesse von Studierenden aus aller Welt an einem Studium in Deutschland". Der Anteil ausländischer Studierender an deutschen Hochschulen hat sich in den vergangenen fünf Jahren von 5,4 Prozent auf 8,4 Prozent zum Wintersemester 2002/2003 erhöht. "Mehr als 163.000 Studentinnen und Studenten aus anderen Ländern, die sich für ein Studium in Deutschland entschieden haben, zeigen deutlich, dass unsere Hochschulen weltweit attraktiv sind", sagte die Bundesbildungsministerin.

Hochschulen, die sich an dem Programm beteiligen möchten, können sich an den
Deutschen Akademischen Austauschdienst,
Dr. Siegbert Wuttig,
Tel. 0228/882-467,
E-Mail: mundus@daad.de wenden.

| BMBF
Weitere Informationen:
http://europa.eu.int/comm/education/programmes/mundus/index_en.html

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