Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

e-stat: Statistikstudium im Internet

18.05.2001


Das Projekt "e-stat" zur Entwicklung einer multimedialen, internetbasierten und interaktiven Lehr- und Lernumgebung in der angewandten Statistik wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (bmb+f) im Programm "Neue Medien in der Bildung (Förderbereich Hochschulen)" mit einer Laufzeit von drei Jahren gefördert.

... mehr zu:
»Mathematik »Statistikstudium

Statistische und quantitative Denkweisen sowie die in der Statistik entwickelten Modelle, Werkzeuge und Methoden sind zu fundamentalen Entscheidungs- und Beurteilungshilfsmitteln in vielen Bereichen der Natur-, Lebens-, Sozial-, Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften geworden und werden dort zur Modellbildung und Datenanalyse eingesetzt.

Die Vermittlung anwendbarer quantitativer Methodik ist ein wesentlicher Bestandteil der Ausbildung in der Schule, in vielen Studiengängen und in berufsbegleitenden Fortbildungsmaßnahmen. Durch die Verwirklichung der multimedialen, internetbasierten und interaktiven Lehr- und Lernumgebung e-stat wird die Lehre in vielfältiger und nachhaltiger Weise unterstützt. Ziel des Projekts ist es, einen innovativen Beitrag zu einer garantierbaren Qualitätsverbesserung in der praxisnahen Aus- und Fortbildung im Umfeld der angewandten Statistik zu leisten. Aufeinander abgestimmte Statistik-Module werden untereinander und mit anwendungsnahen Views und Szenarien vielseitig vernetzt. Spezifisch nutzerzentrierte Anwendungen mit sehr unterschiedlichen Zielgruppen und Zielsetzungen werden in Lehre, Lehrunterstützung und internetbasiertem Studium umsetzbar. Auf der Basis einer lernerorientierten Didaktik wird der Erfahrungshintergrund der Nutzerinnen und Nutzer zudem durch die Realisierung verschiedener Abstraktionsebenen berücksichtigt und damit selbstgesteuertes und eigenverantwortliches Lernen unterstützt. So wird es möglich, Schülerinnen und Schüler, Studierende in den Bereichen Bio- und Lebenswissenschaften, Informatik und Informationswirtschaft, Ingenieurwissenschaften, Mathematik, Psychologie, Statistik, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsingenieurwesen, Wirtschaftsmathematik, Wirtschaftspädagogik, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und des Lehramts für Gymnasien und berufsbildende Schulen, Facharbeiterinnen und Facharbeiter, Fachkaufleute und andere Interessierte mit einem einzigen System zu erreichen und auszubilden. Gleichzeitig entsteht mit e-stat ein breites Informationsforum zur Statistik, die uns im alltäglichen Leben begegnet.


e-stat wird als ein benutzerorientiertes Produkt in Open-Source-Konzeption und in einer offenen Architektur mit den zentralen Zielen der effizienten Einsetzbarkeit und der funktionellen Adaptierbarkeit an die jeweiligen Bedürfnisse von Lernenden und Lehrenden entwickelt und realisiert. Die Einbindung benutzerspezifischer Views und Szenarien wird nicht nur möglich sein, sondern sie ist ausdrücklich erwünscht. Hiermit ist eine Einladung an Lehrende verbunden, statistische Inhalte und Anwendungsumgebungen im System e-stat bereitzustellen. Die beteiligten Verbundpartner von e-stat streben an, dass nichtkommerzielle Ausbildung und Schulung dauerhaft kostenlos und frei zugänglich möglich sind.

Am Projekt e-stat beteiligt sind Dr. Erhard Cramer, Prof. Dr. Udo Kamps (Sprecher), Prof. Dr. Claus Möbus, Prof. Dr. Dietmar Pfeifer und Prof. Dr. Kristina Reiss (Universität Oldenburg, federführend), Prof. Dr. Wolfgang Härdle und Prof. Dr. Bernd Rönz (Humboldt-Universität zu Berlin), Prof. Dr. Joachim Buhmann (Universität Bonn), Prof. Dr. Ursula Gather und Prof. Dr. Claus Weihs (Universität Dortmund), Prof. Dr. Karl-Heinz Waldmann (Universität Karlsruhe), Prof. Dr. Heinz Lothar Grob (Universität Münster) und Prof. Dr. Hans Gerhard Strohe (Universität Potsdam) sowie weitere Partner in Evaluation und beratender Tätigkeit.

Kontakt: Dipl.-Math. Katharina Cramer (Projektkoordinatorin), Universität Oldenburg, Fachbereich Mathematik, 26111 Oldenburg, Tel.: 0441/798-3216, E-Mail: e-stat@uni-oldenburg.de oder an Prof. Dr. Udo Kamps (Projektleiter), Universität Oldenburg, Fachbereich Mathematik, 26111 Oldenburg, Tel.: 0441/798-3243, E-Mail: kamps@mathematik.uni-oldenburg.de. (Anfragen und Anmerkungen sind willkommen!)



Gerhard Harms |

Weitere Berichte zu: Mathematik Statistikstudium

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Eye-Tracking-Labor: Erfassung und Analyse von Blickbewegungen hilft, Lernverhalten zu verbessern
04.12.2018 | Technische Universität Kaiserslautern

nachricht Wie Mensch und Maschine mit komplexen Situationen umgehen
19.11.2018 | Max-Planck-Institut für Bildungsforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Data use draining your battery? Tiny device to speed up memory while also saving power

The more objects we make "smart," from watches to entire buildings, the greater the need for these devices to store and retrieve massive amounts of data quickly without consuming too much power.

Millions of new memory cells could be part of a computer chip and provide that speed and energy savings, thanks to the discovery of a previously unobserved...

Im Focus: Quantenkryptographie ist bereit für das Netz

Wiener Quantenforscher der ÖAW realisierten in Zusammenarbeit mit dem AIT erstmals ein quantenphysikalisch verschlüsseltes Netzwerk zwischen vier aktiven Teilnehmern. Diesen wissenschaftlichen Durchbruch würdigt das Fachjournal „Nature“ nun mit einer Cover-Story.

Alice und Bob bekommen Gesellschaft: Bisher fand quantenkryptographisch verschlüsselte Kommunikation primär zwischen zwei aktiven Teilnehmern, zumeist Alice...

Im Focus: An energy-efficient way to stay warm: Sew high-tech heating patches to your clothes

Personal patches could reduce energy waste in buildings, Rutgers-led study says

What if, instead of turning up the thermostat, you could warm up with high-tech, flexible patches sewn into your clothes - while significantly reducing your...

Im Focus: Tödliche Kombination: Medikamenten-Cocktail dreht Krebszellen den Saft ab

Zusammen mit einem Blutdrucksenker hemmt ein häufig verwendetes Diabetes-Medikament gezielt das Krebswachstum – dies haben Forschende am Biozentrum der Universität Basel vor zwei Jahren entdeckt. In einer Folgestudie, die kürzlich in «Cell Reports» veröffentlicht wurde, berichten die Wissenschaftler nun, dass dieser Medikamenten-Cocktail die Energieversorgung von Krebszellen kappt und sie dadurch abtötet.

Das oft verschriebene Diabetes-Medikament Metformin senkt nicht nur den Blutzuckerspiegel, sondern hat auch eine krebshemmende Wirkung. Jedoch ist die gängige...

Im Focus: Lethal combination: Drug cocktail turns off the juice to cancer cells

A widely used diabetes medication combined with an antihypertensive drug specifically inhibits tumor growth – this was discovered by researchers from the University of Basel’s Biozentrum two years ago. In a follow-up study, recently published in “Cell Reports”, the scientists report that this drug cocktail induces cancer cell death by switching off their energy supply.

The widely used anti-diabetes drug metformin not only reduces blood sugar but also has an anti-cancer effect. However, the metformin dose commonly used in the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Tagung 2019 in Essen: LED Produktentwicklung – Leuchten mit aktuellem Wissen

14.12.2018 | Veranstaltungen

Pro und Contra in der urologischen Onkologie

14.12.2018 | Veranstaltungen

Konferenz zu Usability und künstlicher Intelligenz an der Universität Mannheim

13.12.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Tagung 2019 in Essen: LED Produktentwicklung – Leuchten mit aktuellem Wissen

14.12.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Rittal heizt ein in Sachen Umweltschutz - Rittal Lackieranlage sorgt für warme Verwaltungsbüros

14.12.2018 | Unternehmensmeldung

Krankheiten entstehen, wenn das Netzwerk von regulatorischen Autoantikörpern aus der Balance gerät

14.12.2018 | Medizin Gesundheit

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics