Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Der Mann für’s Heavy Metal

15.09.2000


Dr. Peter Graß ist Experte für alle Arten

der metallverarbeitung und seit kurzem Professor im Gelsenkirchener

Fachbereich Maschinenbau der Fachhochschule Gelsenkirchen. Foto:

FHG/SB, Abdruck

honorarfrei


... mehr zu:
»Kunststoff »Maschinenbau »Metall
Ab dem Wintersemester 2000/2001 lehrt Dr. Peter Graß als Professor im Gelsenkirchener Fachbereich Maschinenbau Fertigungsverfahren der Metallverarbeitung.

Gelsenkirchen. Der neue Mann für’s Metall an der Fachhochschule Gelsenkirchen heißt Dr. Peter Graß (43) und ist seit kurzem Professor im Fachbereich Maschinenbau. Egal, ob Schmieden, Drehen, Fräsen oder Gießen, Graß ist der Ansprechpartner für die angehenden Maschinenbauingenieure. "Damit aus den Metallen das entsteht, was der Konstrukteur geplant hat, müssen die Studierenden lernen, welches Verfahren das beste für den Werkstoff und die spätere Funktion des geplanten Maschinenteils ist", erläutert der neue Professor. Und die Studierenden lernen, wie "stahlhart" dabei kalkuliert wird, denn neben der Qualität muss auch der Preis stimmen, um das Produkt später am Markt absetzen zu können. Da ist häufig Kreativität gefordert. Der neue Professor möchte, dass die Studierenden eigen-ständige Fertigungs-Lösungen finden. Ein "geht nicht" akzeptiert er nicht so schnell.
Nach ein paar Semestern bei Prof. Graß können die Studierenden das Erlernte im Praxissemester oder beim Schreiben ihrer Diplomarbeit für ein Unternehmen erproben. Und dabei auf die Hilfe ihres Professors zählen. Denn Graß bringt viele Kontakte zu Unternehmen der Maschinenbauindustrie mit an die Hochschule. Vielleicht knüpft die eine oder der andere bei diesem Ausflug in die Berufspraxis schon Kontakte zum späteren Arbeitgeber. Gute Berufseinstiegschancen bescheinigt Graß den Absolventen allemal: "Die Unternehmen rund um den Maschinenbau suchen Ingenieure und Ingenieurinnen, der Bedarf wird in den nächsten Jahren voraussichtlich noch steigen."
Peter Graß ist in der Nähe von Aachen geboren und aufgewachsen. Sein Maschinenbaustudium an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen hat er 1981 mit dem Diplom beendet. Am Fraunhofer Institut für Produktionstechnologie in Aachen forschte Graß anschließend als Leiter einer Arbeitsgruppe an neuen Werkstoffen wie verstärkten Kunststoffen und Verfahren wie Bearbeitung mittels Laser- oder Wasserstrahl. Parallel schrieb er seine Doktorarbeit über die Werkzeugentwicklung zur Bearbeitung spezieller Kunststoffe. 1989 wechselte er als Leiter der Forschung und Entwicklung zu einem Hersteller von Hartmetall- und Diamantwerkzeugen bei Ulm. Bei diesem Unternehmen erforschte Peter Graß Werkzeuge aus Vollhartmetall und Keramik für den Automobil-, Motoren- und Maschinenbau. Außerdem war er für den Aufbau des Qualitätsmanagement-Systems verantwortlich. Ein Jahr später wurde Graß Leiter des Qualitätswesens der Firma Bucher in Klettgau im Schwarzwald, die Hydraulik-Komponenten wie Pumpen und Ventile, unter anderem für Straßenfahrzeuge und Werkzeugmaschinen herstellt. Vom Schwarzwald wechselte er nun ins Ruhrgebiet.

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:
Prof. Dr. Peter Graß, Fachbereich Maschinenbau der Fachhochschule Gelsenkirchen, Telefon (0209) 9596-862 oder 9596-197 (Dekanatssekretariat), Telefax (0209) 9596-207,
E-Mail: peter.grass@fh-gelsenkirchen.de

 Dr. Barbara Laaser (Pressestelle) |

Weitere Berichte zu: Kunststoff Maschinenbau Metall

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Lehrerbildung für die digitale Welt
17.07.2018 | Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd

nachricht Innovationen in der beruflichen Weiterbildung stärken
26.06.2018 | Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Im Focus: Was passiert, wenn wir das Atomgitter eines Magneten plötzlich aufheizen?

„Wir haben jetzt ein klares Bild davon, wie das heiße Atomgitter und die kalten magnetischen Spins eines ferrimagnetischen Nichtleiters miteinander ins Gleichgewicht gelangen“, sagt Ilie Radu, Wissenschaftler am Max-Born-Institut in Berlin. Das internationale Forscherteam fand heraus, dass eine Energieübertragung sehr schnell stattfindet und zu einem neuartigen Zustand der Materie führt, in dem die Spins zwar heiß sind, aber noch nicht ihr gesamtes magnetisches Moment verringert haben. Dieser „Spinüberdruck“ wird durch wesentlich langsamere Prozesse abgebaut, die eine Abgabe von Drehimpuls an das Gitter ermöglichen. Die Forschungsergebnisse sind jetzt in "Science Advances" erschienen.

Magnete faszinieren die Menschheit bereits seit mehreren tausend Jahren und sind im Zeitalter der digitalen Datenspeicherung von großer praktischer Bedeutung....

Im Focus: Erste Beweise für Quelle extragalaktischer Teilchen

Zum ersten Mal ist es gelungen, die kosmische Herkunft höchstenergetischer Neutrinos zu bestimmen. Eine Forschungsgruppe um IceCube-Wissenschaftlerin Elisa Resconi, Sprecherin des Sonderforschungsbereichs SFB1258 an der Technischen Universität München (TUM), liefert ein wichtiges Indiz in der Beweiskette, dass die vom Neutrino-Teleskop IceCube am Südpol detektierten Teilchen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Galaxie in vier Milliarden Lichtjahren Entfernung stammen.

Um andere Ursprünge mit Gewissheit auszuschließen, untersuchte das Team um die Neutrino-Physikerin Elisa Resconi von der TU München und den Astronom und...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

Interdisziplinäre Konferenz: Diabetesforscher und Bioingenieure diskutieren Forschungskonzepte

13.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Vernetzte Beleuchtung: Weg mit dem blinden Fleck

18.07.2018 | Energie und Elektrotechnik

BIAS erhält Bremens größten 3D-Drucker für metallische Luffahrtkomponenten

18.07.2018 | Verfahrenstechnologie

Verminderte Hirnleistung bei schwachem Herz

18.07.2018 | Medizin Gesundheit

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics