Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Ab WS 2000/02: M. Sc. in Financial Management and Electronic Commerce an Augsburger WiSo-Fakultät

11.08.2000


Dreisemestriger, spezialisierter und stark praxisbetonterMaster-Studiengang mit hohen Anforderungen

Am 31. Juli 2000 endete die Bewerbungsfrist für die Aufnahme in den neuen Augsburger Master-Studiengang "Financial Management and Electronic Commerce". 23 Kandidatinnen und Kandidaten, die bereits einen Bachelor-Abschluss oder adäquates ökonomisches und betriebswirtschaftliches Grundwissen vorweisen können, haben sich beworben. Ein Eignungsfeststellungsverfahren mit persönlichen Auswahlgesprächen entscheidet jetzt über die ersten rund 15 Studierenden, die Mitte Oktober in den neuen, an der Universität Augsburg bislang einzigartigen Studiengang einsteigen können, um diesen im Frühjahr 2002 als Master of Science (M. Sc.) abzuschließen.

An der Schnittstelle zwischen IT und BWL

Fähigkeiten zur Lösung und Vermarktung komplexer finanzwirtschaftlicher Problemstellungen zu vermitteln und dabei das Potential und die Gestaltungsmöglichkeiten des Electronic Commerce auszunutzen ist Ziel dieses Master-Studienganges. An der Schnittstelle zwischen Informationstechnologie und Betriebswirtschaftslehre angesiedelt, baut er auf den Augsburger WiSo-Kernkompetenzen Financial Management und Electronic Commerce auf. Intensive Betreuung und teamorientierte Projektarbeit in Kooperation mit ausgewählten Praxispartnern sind seine Kennzeichen.

Innovative Gestaltung finanzwirtschaftlicher Problemfelder ...

Financial Management, ein etablierter Augsburger WiSo-Schwerpunkt, an dem neun Lehrstühle beteiligt sind, befasst sich mit der Beschreibung, der Erklärung und der innovativen Gestaltung finanzwirtschaftlicher Problemfelder. Für diese Problemfelder, die aufgrund von Globalisierung und wachsender Marktdynamik immer komplexer werden, sind sowohl an den Schnittstellen zwischen Unternehmen und Märkten (Business-to-Consumer und Business-to-Business) als auch innerhalb der Unternehmen (etwa im Risikomanagement oder in der Shareholder Value-orientierten Unternehmensführung) zukunftsweisende Gestaltungsansätze zu erarbeiten, zu erforschen und zu vermitteln.

... unter Einbeziehung von EC-Lösungspotentialen

Die Entwicklung und die Nutzung von Electronic Commerce lassen entscheidende Beiträge zur Lösung der Aufgaben und Fragestellungen des Financial Management erwarten. Dementsprechend sind die Analyse dieser im Electronic Commerce liegenden Lösungspotentiale und die Vermittlung der aus ihnen resultierenden Gestaltungsmöglichkeiten integrale, zur wirtschaftswissenschaftlichen Kompetenzvermittlung komplementäre Bestandteile des neuen Studienganges. Die Ausbildung in Electronic Commerce berücksichtigt dabei die technische Seite des EC, die Angewandte Informatik, ebenso wie die Wirtschaftsinformatik. Beide Bereiche werden an der Universität Augsburg im Rahmen der High Tech Offensive Bayern derzeit weiter ausgebaut.

Drei Semester und studienbegleitendes Leistungspunktesystem

Aufbauend auf einem - fachlich einschlägigen und deutlich überdurchschnittlich abgeschlossenen - Bachelor-Studium (Universität) oder Diplom- bzw. Master-Studium (Universität oder Fachhochschule) ist der M. Sc.-Studiengang Financial Management and Electronic Commerce auf insgesamt drei Semester angelegt. Eines dieser drei Semester ist für die Masterarbeit vorgesehen, die zusammen mit einem Praxispartner oder im Rahmen eines Projektes erarbeitet werden soll und 30 der insgesamt 120 für den Abschluss erforderlichen Leistungspunkte erbringt. Die restlichen 90 Leistungspunkte müssen zu je gleichen Teilen in Pflichtveranstaltungen, in Wahlpflichtveranstaltungen und in einem Projektstudium erbracht werden, bei dem insbesondere der Praxisbezug und die Vermittlung von Sozial- und Teamkompetenz im Vordergrund stehen.

M. Sc. und Diplom

Sofern der M. Sc.-Studiengang unmittelbar nach einem Bachelor-Abschluss aufgenommen wird, gilt er nicht als Zweitstudium, so dass in diesem Fall auch keine Studiengebühren erhoben werden müssen. Aufgrund des an der Augsburger WiSo-Fakultät praktizierten studienbegleitenden, ECTS-kompatiblen Prüfungssystems nach Leistungspunkten besteht auch die Möglichkeit, den M. Sc. in Financial Management and Electronic Commerce zugleich mit einem BWL- oder VWL-Diplomabschluss im Rahmen eines Doppelstudiums zu erwerben. Für den M. Sc., der sich insbesondere durch das Projektstudium vom Diplom abhebt, müssen allerdings mindestens 30 zusätzliche Leistungspunkte erbracht werden. Die damit verbundenen höheren Anforderungen setzen einerseits bei den Studierenden besonderes Engagement und hohe Qualifikation voraus; andererseits erfordern sie eine möglichst individuelle und persönliche Betreuung, die nur bei einer überschaubaren Teilnehmerzahl zu gewährleisten ist. Starten soll der Studiengang deshalb mit nur ca. 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, später soll die Zahl auf maximal 50 erhöht werden.

Weitere Master-Angebote in Planung

Der "Master of Science in Financial Management and Electronic Commerce" ist zugleich Pilotprojekt für weitere Master-Studiengänge, die die Augsburger WiSo-Fakultät in absehbarer Zeit als berufsfeldorientierte Spezialausbildungen in Ergänzung zu ihren Diplom-Studiengängen (BWL und VWL) anbieten will. In Planung sind entsprechende Programme in "International Economics and Management" sowie in "Accounting, Taxation and Business Law" und in "Business Network Management". Als berufsbegleitenden und gebührenpflichtigen Weiterbildungsstudiengang bietet die Augsburger WiSo-Fakultät unter dem Dach des Zentrums für Weiterbildung und Wissenstransfer (ZWW) bereits seit 1998 einen stark nachgefragten Master of Business Administration (MBA) in "Unternehmensführung" an.

Kontakt und weitere Informationen:

Dennis Kundisch, c/o Lehrstuhl für BWL/Wirtschaftsinformatik, Universität Augsburg, 86135 Augsburg, Telefon 0821/598-4143, Telefax 0821/598-4225, e-mail: dennis.kundisch@wiso.uni-augsburg.de

http://www.wiso.uni-augsburg.de/master/fmec

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

Klaus P. Prem |

Weitere Berichte zu: Master-Studiengang WiSo-Fakultät

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Mit der „Virtual Reality“-Brille durch den Knochen spazieren
26.06.2019 | Justus-Liebig-Universität Gießen

nachricht Lernen in virtuellen Räumen
11.06.2019 | Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Laser für durchdringende Wellen: Forscherteam entwickelt neues Prinzip zur Erzeugung von Terahertz-Strahlung

Der „Landau-Niveau-Laser“ ist ein spannendes Konzept für eine ungewöhnliche Strahlungsquelle. Er hat das Zeug, höchst effizient sogenannte Terahertz-Wellen zu erzeugen, die sich zum Durchleuchten von Materialen und für die künftige Datenübertragung nutzen ließen. Bislang jedoch scheiterten nahezu alle Versuche, einen solchen Laser in die Tat umzusetzen. Auf dem Weg dorthin ist einem internationalen Forscherteam nun ein wichtiger Schritt gelungen: Im Fachmagazin Nature Photonics stellen sie ein Material vor, das Terahertz-Wellen durch das simple Anlegen eines elektrischen Stroms erzeugt. Physiker des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) waren maßgeblich an den Arbeiten beteiligt.

Ebenso wie Licht zählen Terahertz-Wellen zur elektromagnetischen Strahlung. Ihre Frequenzen liegen zwischen denen von Mikrowellen und Infrarotstrahlung. Sowohl...

Im Focus: A miniature stretchable pump for the next generation of soft robots

Soft robots have a distinct advantage over their rigid forebears: they can adapt to complex environments, handle fragile objects and interact safely with humans. Made from silicone, rubber or other stretchable polymers, they are ideal for use in rehabilitation exoskeletons and robotic clothing. Soft bio-inspired robots could one day be deployed to explore remote or dangerous environments.

Most soft robots are actuated by rigid, noisy pumps that push fluids into the machines' moving parts. Because they are connected to these bulky pumps by tubes,...

Im Focus: Crispr-Methode revolutioniert

Forschende der ETH Zürich entwickelten die bekannte Crispr/Cas-Methode weiter. Es ist nun erstmals möglich, Dutzende, wenn nicht Hunderte von Genen in einer Zelle gleichzeitig zu verändern.

Crispr/Cas ist in aller Munde. Mit dieser biotechnologischen Methode lassen sich in Zellen verhältnismässig einfach und schnell einzelne Gene präzise...

Im Focus: Wie schwingen Atome in Graphen-Nanostrukturen?

Innovative neue Technik verschiebt die Grenzen der Nanospektrometrie für Materialdesign

Um das Verhalten von modernen Materialien wie Graphen zu verstehen und für Bauelemente der Nano-, Opto- und Quantentechnologie zu optimieren, ist es...

Im Focus: Vehicle Emissions: New sensor technology to improve air quality in cities

Researchers at TU Graz are working together with European partners on new possibilities of measuring vehicle emissions.

Today, air pollution is one of the biggest challenges facing European cities. As part of the Horizon 2020 research project CARES (City Air Remote Emission...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Gedanken rasen zum Erfolg: CYBATHLON BCI Series 2019

16.08.2019 | Veranstaltungen

Impfen – Kleiner Piks mit großer Wirkung

15.08.2019 | Veranstaltungen

Internationale Tagung zur Katalyseforschung in Aachen

14.08.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Laser für durchdringende Wellen: Forscherteam entwickelt neues Prinzip zur Erzeugung von Terahertz-Strahlung

16.08.2019 | Physik Astronomie

Solarflugzeug icaré testet elektrische Flächenendantriebe

16.08.2019 | Energie und Elektrotechnik

Neue Überlebensstrategie der Pneumokokken im Zentralnervensystem identifiziert

16.08.2019 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics