Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Einzige Medienfakultät Deutschlands wurde buchstäblich überrannt

15.08.2000


Für ca. 160 Studienplätze im Wintersemester 2000 /01 hatten sich fast 1500 InteresseniInnen beworben. "Die Bewerberzahlen bestätigen den weit über Thüringen hinaus gehenden guten Ruf des Ausbildungskonzeptes in Weimar und sind Zeugnis der hohen Qualität der Ausbildung an unserer Fakultät", so der Dekan der Fakultät Prof. Dr. Wüthrich.
630 Bewerber hatten sich für die ca. 50 Studienplätze des
künstlerisch-gestalterischen Studiengangs MEDIENGESTALTUNG beworben, wobei in einem aufwendigen Verfahren von 150 eingeladenenBewerberinnen 59 eine Zulassung erhielten. Ähnlich sieht es im medien- undkulturwissenschaftlichen Studiengang MEDIENKULTUR aus. Insgesamt bewarben sich für die vorhandenen 40 Studienplätze 650 Interessentinnen,
davon 225 für die 15 Plätze des integrierten internationalen Studiums EUROPÄISCHE MEDIENKULTUR. Der Studiengang EUROPÄISCHE MEDIENKULTUR wird gemeinsam mit der Universität Lumiere Lyon 2 angeboten und ist im kommenden Studienjahr in das Programm der Deutsch-Französischen Universität aufgenommen worden. Beide Studiengänge, Medienkultur und Mediengestaltung, sind durch ein gesondertes Prüfungsverfahren bzw. Numerus clausus zulassungsbeschränkt.
Nicht nur die Nachfrage nach dem integrierten Auslandsstudium stieg, auch die Bewerberzahl aus dem Ausland wurde größer, womit die internationale Orientierung der Studiengänge insgesamt beschleunigt wird. Dies trifft auch für den Studiengang MEDIENSYSTEME zu, der seit Wintersemester 1999 angeboten wird. Der informations- und


medien-technologische Studiengang MEDIENSYSTEME erreichte die größte Zuwachsrate bei den Einschreibungen, obwohl das Studienangebot kaum beworben wurde. Da der Studiengang nicht zulassungsbeschränkt ist, wurde - gemessen an den vorhandenen 60 Studienplätzen - fast das Dreifache an Bewerbern (166) eingeschrieben. Angesichts der knappen und begrenzten Ressourcen wird die Organisation und Sicherung der Lehre problematisch und eine echte Herausforderung für die Professoren und Mitarbeiter des
Studiengangs wie auch der Fakultät. Hier erwartet die Fakultät Medien ein Signal von Seiten der Politik, diese Situation zu entspannen, denn "wir bestehen auf die persönliche Betreuung der Studierenden, trotz der hohen Zahl an Neuanfängern, was dem Einzelnen echte Vorteile auf dem Arbeitsmarkt verschafft", so Professor Wüthrich.

M.A. Reiner Bensch |

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Das Reifungsmuster des Hippokampus steuert die menschliche Gedächtnisentwicklung
23.07.2018 | Max-Planck-Institut für Bildungsforschung

nachricht Lehrerbildung für die digitale Welt
17.07.2018 | Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wie Magnetismus entsteht: Elektronen stärker verbunden als gedacht

Wieso sind manche Metalle magnetisch? Diese einfache Frage ist wissenschaftlich gar nicht so leicht fundiert zu beantworten. Das zeigt eine aktuelle Arbeit von Wissenschaftlern des Forschungszentrums Jülich und der Universität Halle. Den Forschern ist es zum ersten Mal gelungen, in einem magnetischen Material, in diesem Fall Kobalt, die Wechselwirkung zwischen einzelnen Elektronen sichtbar zu machen, die letztlich zur Ausbildung der magnetischen Eigenschaften führt. Damit sind erstmals genaue Einblicke in den elektronischen Ursprung des Magnetismus möglich, die vorher nur auf theoretischem Weg zugänglich waren.

Für ihre Untersuchung nutzten die Forscher ein spezielles Elektronenmikroskop, das das Forschungszentrum Jülich am Elettra-Speicherring im italienischen Triest...

Im Focus: Erstmals gemessen: Wie lange dauert ein Quantensprung?

Mit Hilfe ausgeklügelter Experimente und Berechnungen der TU Wien ist es erstmals gelungen, die Dauer des berühmten photoelektrischen Effekts zu messen.

Es war eines der entscheidenden Experimente für die Quantenphysik: Wenn Licht auf bestimmte Materialien fällt, werden Elektronen aus der Oberfläche...

Im Focus: Scientists present new observations to understand the phase transition in quantum chromodynamics

The building blocks of matter in our universe were formed in the first 10 microseconds of its existence, according to the currently accepted scientific picture. After the Big Bang about 13.7 billion years ago, matter consisted mainly of quarks and gluons, two types of elementary particles whose interactions are governed by quantum chromodynamics (QCD), the theory of strong interaction. In the early universe, these particles moved (nearly) freely in a quark-gluon plasma.

This is a joint press release of University Muenster and Heidelberg as well as the GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt.

Then, in a phase transition, they combined and formed hadrons, among them the building blocks of atomic nuclei, protons and neutrons. In the current issue of...

Im Focus: Der Truck der Zukunft

Lastkraftwagen (Lkw) sind für den Gütertransport auch in den kommenden Jahrzehnten unverzichtbar. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Technischen Universität München (TUM) und ihre Partner haben ein Konzept für den Truck der Zukunft erarbeitet. Dazu zählen die europaweite Zulassung für Lang-Lkw, der Diesel-Hybrid-Antrieb und eine multifunktionale Fahrerkabine.

Laut der Prognose des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur wird der Lkw-Güterverkehr bis 2030 im Vergleich zu 2010 um 39 Prozent steigen....

Im Focus: Extrem klein und schnell: Laser zündet heißes Plasma

Feuert man Lichtpulse aus einer extrem starken Laseranlage auf Materialproben, reißt das elektrische Feld des Lichts die Elektronen von den Atomkernen ab. Für Sekundenbruchteile entsteht ein Plasma. Dabei koppeln die Elektronen mit dem Laserlicht und erreichen beinahe Lichtgeschwindigkeit. Beim Herausfliegen aus der Materialprobe ziehen sie die Atomrümpfe (Ionen) hinter sich her. Um diesen komplexen Beschleunigungsprozess experimentell untersuchen zu können, haben Forscher aus dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) eine neuartige Diagnostik für innovative laserbasierte Teilchenbeschleuniger entwickelt. Ihre Ergebnisse erscheinen jetzt in der Fachzeitschrift „Physical Review X“.

„Unser Ziel ist ein ultrakompakter Beschleuniger für die Ionentherapie, also die Krebsbestrahlung mit geladenen Teilchen“, so der Physiker Dr. Thomas Kluge vom...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

4. BF21-Jahrestagung „Car Data – Telematik – Mobilität – Fahrerassistenzsysteme – Autonomes Fahren – eCall – Connected Car“

21.09.2018 | Veranstaltungen

Forum Additive Fertigung: So gelingt der Einstieg in den 3D-Druck

21.09.2018 | Veranstaltungen

12. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

20.09.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Tiefseebergbau: Forschung zu Risiken und ökologischen Folgen geht weiter

21.09.2018 | Geowissenschaften

4. BF21-Jahrestagung „Car Data – Telematik – Mobilität – Fahrerassistenzsysteme – Autonomes Fahren – eCall – Connected Car“

21.09.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Optimierungspotenziale bei Kaminöfen

21.09.2018 | Energie und Elektrotechnik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics