Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Ab jetzt wird auch Theater gespielt

06.09.2000


... mehr zu:
»Immatrikulationsamt
Hannover, 06. September 2000

Universität Hannover bietet neuen Teilstudiengang
"Darstellendes Spiel" an
Pressestelle der Universität Hannover, Welfengarten 1, 30167 Hannover
Telefon (05 11) 7 62-53 55/53 42, Fax (05 11) 7 62-53
91
E-Mail: info@pressestelle.uni-hannover.de

Der Vorhang geht auf, auch für Studierende der Universität Hannover. Der Teilstudiengang "Darstellendes Spiel" für das Lehramt an Gymnasien startet zum Wintersemester 2000/2001. "Damit schließen wir endlich eine gravierende Lücke im ästhetischen Unterricht in den Oberstufen in Niedersachsen. Neben Kunst und Musik haben die angehenden Lehrer nun die Möglichkeit, auch in Niedersachsen im Studium Theater Fachwissen zu erwerben", umreißt Prof. Dr. Florian Vaßen vom Seminar für deutsche Literatur und Sprache kurz das Angebot. Nach dem ersten Staatsexamen bzw. der Zwischenprüfung und einer kleinen Aufnahmeprüfung können pro Studienjahr 25 Studierende nun auch Darstellendes Spiel/Theater studieren.

Durch eine Kooperation der Universität Hannover, der Hochschule für Musik und Theater in Hannover, der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig und der Universität Hildesheim entsteht ein bundesweit einmaliges und innovatives Studienangebot.
"Interesse und Potenzial waren da, aber die Stellen nicht; den Vorschlag vom Ministerium, mit anderen Hochschulen zu kooperieren, haben wir nun umgesetzt", beschreibt Vaßen die Entstehung dieses Angebotes. Die Studieninhalte sind modularisiert und wahlweise an allen vier Hochschulen studierbar. Für einzelne Fächer können die Theater-Studierenden nur zwischen zwei Standorten wählen und müssen Wege in Kauf nehmen. "Der ganze Teilstudiengang ist eine Kombination aus Theorie und Praxis in einem wissenschaftlich-künstlerischen Studium. Die Studierenden werden auch in hochschulübergreifende Projekte eingebunden. Nach den vier Semestern mit 64 Semesterwochenstunden haben sich die Nachwuchslehrerinnen und -lehrer ein solides Handwerkszeug für den Unterricht erarbeitet, und dies an verschiedenen Hochschulen und bei unterschiedlichen Dozenten", erläutert Vaßen weitere Besonderheiten. Niedersachsen setzt sich mit dem Studienangebot "Darstellendes Spiel" an die Spitze. Bereits in neun Bundesländern gibt es das Fach Darstellendes Spiel, aber Niedersachsen ist das erste Bundesland, in dem die Theaterlehrer eine künstlerisch-wissenschaftliche Ausbildung an der Universität erhalten. Gerade durch die Vernetzung und Bündelung des Angebotes der vier niedersächsischen Hochschulen und eine zusätzliche Kooperation mit Schulen und Theatern der Region entsteht ein sehr gutes und praxisnahes Studienangebot.

Auf dem Studienplan stehen unter anderem Aufführungsanalyse und Ästhetik des Gegenwartstheaters, Theatergeschichte, Theatertheorie, Modelle und Methoden der Theaterpädagogik sowie Grundlagen des szenischen Spiels. In Seminaren, Kolloquien, theaterpraktischen Übungen und Projekten werden die Inhalte vier Semestern lang gelehrt.

Die Studierenden müssen sich nach ihrer Zwischenprüfung nicht neu immatrikulieren, jedoch für die Aufnahmeprüfung eine Anmeldung an die Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, Immatrikulationsamt, Johannes-Selenka-Platz 1, 38118 Braunschweig schicken.

Hinweis an die Redaktion
Für Fragen stehen Ihnen Prof. Dr. Florian Vaßen, Seminar für deutsche Literatur und Sprache, Telefon 0511/762-4210 und -4509 und E-Mail vassen@mbox.sdls.uni-hannover.de , und das Immatrikulationsamt, Johannes-Selenka-Platz 1, 38118 Braunschweig unter 0531/391-9127 zur Verfügung.

Im Internet sind ebenfalls Informationen verfügbar unter http://www.fbls.uni-hannover.de/sdls

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

Monika Brickwedde |

Weitere Berichte zu: Immatrikulationsamt

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Eye-Tracking-Labor: Erfassung und Analyse von Blickbewegungen hilft, Lernverhalten zu verbessern
04.12.2018 | Technische Universität Kaiserslautern

nachricht Wie Mensch und Maschine mit komplexen Situationen umgehen
19.11.2018 | Max-Planck-Institut für Bildungsforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Neue Methode verpasst Mikroskop einen Auflösungsschub

Verspiegelte Objektträger ermöglichen jetzt deutlich schärfere Bilder / 20fach bessere Auflösung als ein gewöhnliches Lichtmikroskop - Zwei Forschungsteams der Universität Würzburg haben dem Hochleistungs-Lichtmikroskop einen Auflösungsschub verpasst. Dazu bedampften sie den Glasträger, auf dem das beobachtete Objekt liegt, mit maßgeschneiderten biokompatiblen Nanoschichten, die einen „Spiegeleffekt“ bewirken. Mit dieser einfachen Methode konnten sie die Bildauflösung signifikant erhöhen und einzelne Molekülkomplexe auflösen, die sich mit einem normalen Lichtmikroskop nicht abbilden lassen. Die Studie wurde in der NATURE Zeitschrift „Light: Science and Applications“ veröffentlicht.

Die Schärfe von Lichtmikroskopen ist aus physikalischen Gründen begrenzt: Strukturen, die näher beieinander liegen als 0,2 tausendstel Millimeter, verschwimmen...

Im Focus: Supercomputer ohne Abwärme

Konstanzer Physiker eröffnen die Möglichkeit, Supraleiter zur Informationsübertragung einzusetzen

Konventionell betrachtet sind Magnetismus und der widerstandsfreie Fluss elektrischen Stroms („Supraleitung“) konkurrierende Phänomene, die nicht zusammen in...

Im Focus: Drei Nervenzellen reichen, um eine Fliege zu steuern

Uns wirft so schnell nichts um. Eine Fruchtfliege kann dagegen schon ein kleiner Windstoß vom Kurs abbringen. Drei große Nervenzellen in jeder Hälfte des Fliegenhirns reichen jedoch aus, um die Fliege mit Hilfe visueller Signale wieder auf Kurs zu bringen.

Bewegen wir uns vorwärts, zieht die Umwelt in die entgegengesetzte Richtung an unseren Augen vorbei. Drehen wir uns, verschiebt sich das Bild der Umwelt im...

Im Focus: Researchers develop method to transfer entire 2D circuits to any smooth surface

What if a sensor sensing a thing could be part of the thing itself? Rice University engineers believe they have a two-dimensional solution to do just that.

Rice engineers led by materials scientists Pulickel Ajayan and Jun Lou have developed a method to make atom-flat sensors that seamlessly integrate with devices...

Im Focus: Drei Komponenten auf einem Chip

Wissenschaftlern der Universität Stuttgart und des Karlsruher Institutes für Technologie (KIT gelingt wichtige Weiterentwicklung auf dem Weg zum Quantencomputer

Quantencomputer sollen bestimmte Rechenprobleme einmal sehr viel schneller lösen können als ein klassischer Computer. Einer der vielversprechendsten Ansätze...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Eine Norm für die Reinheitsbestimmung aller Medizinprodukte

10.12.2018 | Veranstaltungen

Fachforum über intelligente Datenanalyse

10.12.2018 | Veranstaltungen

Plastics Economy Investor Forum: Treffpunkt für Innovationen

10.12.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Klein und vielseitig: Schlüsselorganismen im marinen Stickstoffkreislauf nutzen Cyanat und Harnstoff

10.12.2018 | Studien Analysen

Ungesundes Sitzen vermeiden: Stuhl erkennt Sitzposition und motiviert zur Änderung der Körperhaltung

10.12.2018 | Energie und Elektrotechnik

Eine Norm für die Reinheitsbestimmung aller Medizinprodukte

10.12.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics