Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Europäisches Jahr der Sprachen 2001

06.02.2001


Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Edelgard Bulmahn, hat heute in Berlin das "Europäische Jahr der Sprachen 2001" mit der nationalen Startkonferenz unter dem Motto "Sprachen öffnen Türen"
eröffnet. Mehr als 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter viele Jugendliche aus 16 EU-Ländern, feierten das Europäische Jahr der Sprachen mit einem bunten und natürlich mehrsprachigem Programm im Haus der Kulturen der Welt. Die Europäische Union und der Europarat haben das Jahr 2001 zum Europäischen Jahr der Sprachen erklärt.
"Wir müssen uns stärker international öffnen", betonte Bundesbildungsministerin Bulmahn und rief dazu auf, dass jeder Mensch neben seiner Muttersprache noch mindestens eine weitere Sprache sprechen sollte. "Die Welt wächst zusammen: Reisen in ferne Länder, das weltumspannende Internet und die globalen Märkte sind bereits Realität. Das sprechen von Fremdsprachen ist heute wichtiger denn je."

"Fremdsprachenkompetenz ist zu einer Schlüsselqualifikation geworden. Es ist deshalb eine große Herausforderung für unser Bildungssystem, gerade junge Menschen auf eine Kultur der Mehrsprachigkeit und damit auf eine Kultur der Verständigung vorzubereiten", so Bulmahn. "Wer mehrere Sprachen spricht, ist privat und beruflich mobil und findet Zugang zu anderen Menschen und Kulturen, zu anderen Lebensweisen und Weltsichten, und auch zu anderen Wirtschafts- und Arbeitsmärkten."

Für die Zukunft nannte Bulmahn das Ziel, "dass junge Menschen überall in Europa neben ihrer Muttersprache zwei weitere Sprachen sprechen können." Sie forderte, bereits in der Grundschule oder sogar im Kindergarten mit dem Sprachenlernen anzufangen. Die Grundschule sollte nicht allein auf die Muttersprache Deutsch ausgerichtet sein. Gerade kleine Kinder seien für Sprachen besonders aufnahmefähig. Deshalb sollten die Schülerinnen und Schüler bereits in der Grundschule flächendeckend Angebote zum Sprachenlernen erhalten. Dabei sollte nicht nur Englisch gefördert werden, sondern zum Beispiel auch die Sprachen unserer direkten Nachbarstaaten.
Parallel zur Startkonferenz findet im Haus der Kulturen der Welt eine Projektbörse mit 26 Ausstellungsständen statt. Neben den Ständen des BMBF und der Agentur Bildung für Europa beim BIBB stellen dort Schülerinnen und Schüler aus nahezu allen Bundesländern, Bildungsträger wie Volkshochschulen, Goethe-Institut, Deutsch-Französisches Jugendwerk, Universitäten und die Deutsche Bahn und Siemens ihre Projekte zum Sprachenlernen vor. Das Europäische Jahr der Sprachen 2001 in Deutschland wird unterstützt durch die Deutsche Bahn und Siemens.


Europäisches Jahr der Sprachen 2001

Das Europäische Jahr der Sprachen 2001 ist eine EU-weite öffentliche Kampagne, die Menschen zum Sprachenlernen motivieren soll. In diesem Rahmen werden eine Reihe von Veranstaltungen über das ganze Jahr verteilt ausgerichtet. So findet z. B. vom 5. bis 11. Mai 2001 eine Aktionswoche unter dem Motto "Erwachsene lernen Sprachen" statt und der 26. September 2001 ist zum Europäischen Sprachentag erklärt worden. Die EU-Kommission wird für Projekte Mittel in Höhe von rund 8 Millionen EURO zur Verfügung stellen.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter http://www.bmbf.de/arbeit01/eu_jahr_sp.htm oder bei der nationalen Agentur unter http://www.na-bibb.de (mit aktuellem Veranstaltungskalender) oder bei der Europäischen Union unter http://www.eurolang2001.org.

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

Iris Marzian | idw

Weitere Berichte zu: Grundschule Muttersprache Sprachenlernen

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Eye-Tracking-Labor: Erfassung und Analyse von Blickbewegungen hilft, Lernverhalten zu verbessern
04.12.2018 | Technische Universität Kaiserslautern

nachricht Wie Mensch und Maschine mit komplexen Situationen umgehen
19.11.2018 | Max-Planck-Institut für Bildungsforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Data use draining your battery? Tiny device to speed up memory while also saving power

The more objects we make "smart," from watches to entire buildings, the greater the need for these devices to store and retrieve massive amounts of data quickly without consuming too much power.

Millions of new memory cells could be part of a computer chip and provide that speed and energy savings, thanks to the discovery of a previously unobserved...

Im Focus: Quantenkryptographie ist bereit für das Netz

Wiener Quantenforscher der ÖAW realisierten in Zusammenarbeit mit dem AIT erstmals ein quantenphysikalisch verschlüsseltes Netzwerk zwischen vier aktiven Teilnehmern. Diesen wissenschaftlichen Durchbruch würdigt das Fachjournal „Nature“ nun mit einer Cover-Story.

Alice und Bob bekommen Gesellschaft: Bisher fand quantenkryptographisch verschlüsselte Kommunikation primär zwischen zwei aktiven Teilnehmern, zumeist Alice...

Im Focus: An energy-efficient way to stay warm: Sew high-tech heating patches to your clothes

Personal patches could reduce energy waste in buildings, Rutgers-led study says

What if, instead of turning up the thermostat, you could warm up with high-tech, flexible patches sewn into your clothes - while significantly reducing your...

Im Focus: Tödliche Kombination: Medikamenten-Cocktail dreht Krebszellen den Saft ab

Zusammen mit einem Blutdrucksenker hemmt ein häufig verwendetes Diabetes-Medikament gezielt das Krebswachstum – dies haben Forschende am Biozentrum der Universität Basel vor zwei Jahren entdeckt. In einer Folgestudie, die kürzlich in «Cell Reports» veröffentlicht wurde, berichten die Wissenschaftler nun, dass dieser Medikamenten-Cocktail die Energieversorgung von Krebszellen kappt und sie dadurch abtötet.

Das oft verschriebene Diabetes-Medikament Metformin senkt nicht nur den Blutzuckerspiegel, sondern hat auch eine krebshemmende Wirkung. Jedoch ist die gängige...

Im Focus: Lethal combination: Drug cocktail turns off the juice to cancer cells

A widely used diabetes medication combined with an antihypertensive drug specifically inhibits tumor growth – this was discovered by researchers from the University of Basel’s Biozentrum two years ago. In a follow-up study, recently published in “Cell Reports”, the scientists report that this drug cocktail induces cancer cell death by switching off their energy supply.

The widely used anti-diabetes drug metformin not only reduces blood sugar but also has an anti-cancer effect. However, the metformin dose commonly used in the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Tagung 2019 in Essen: LED Produktentwicklung – Leuchten mit aktuellem Wissen

14.12.2018 | Veranstaltungen

Pro und Contra in der urologischen Onkologie

14.12.2018 | Veranstaltungen

Konferenz zu Usability und künstlicher Intelligenz an der Universität Mannheim

13.12.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Tagung 2019 in Essen: LED Produktentwicklung – Leuchten mit aktuellem Wissen

14.12.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Rittal heizt ein in Sachen Umweltschutz - Rittal Lackieranlage sorgt für warme Verwaltungsbüros

14.12.2018 | Unternehmensmeldung

Krankheiten entstehen, wenn das Netzwerk von regulatorischen Autoantikörpern aus der Balance gerät

14.12.2018 | Medizin Gesundheit

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics