Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Wissenschaftliche Exzellenz made in Berlin

07.04.2008
Senator Zöllner und Berliner Fraunhofer-Institute diskutieren über Wissenschaftsstandort

Es ist kein Geheimnis: die wissenschaftliche Exzellenz Berlins wird wesentlich durch das Ausbildungsangebot und eine starke internationaler Vernetzung bestimmt. Wo lange bedenkliche Blicke herrschten, haben sich nicht zuletzt durch den Masterplan "Wissen schafft Berlins Zukunft" beachtliche Projekte aufgetan, die die Zukunft der Region als Wissenschaftsstandort langfristig sichern sollen.

Und nun abwarten und Tee trinken? - Fehlanzeige! Um sich von der Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft zu überzeugen, traf sich heute Wissenschaftssenator Jürgen Zöllner mit den Leitern der Berliner Fraunhofer-Institute.

Internationale wissenschaftliche Exzellenz hat hier gewissermaßen Tradition. So konnte sich der Senator etwa von der erfolgreichen Kooperation zwischen der TU und dem Fraunhofer IZM überzeugen. Während die Uni durch die anwendungsnahen Problemstellungen der Fraunhofer-Forschung Einblicke in zukunftsorientierte Industrieprozesse erhält, profitiert man bei Fraunhofer von der universitären Grundlagenforschung.

... mehr zu:
»LED »Wissenschaftsstandort

Unter den vielen internationalen Kooperationen sind derzeit die Projekte mit der University of Utah besonders viel versprechend. Gemeinsam entwickeln die Partner ein Elektroden-Array, das als neuronale Schnittstelle Signale zwischen Gehirn und Prothese drahtlos übermitteln soll. Hierdurch können sich zukünftig künstliche Gliedmaßen mithilfe bloßer Gedankenkraft steuern lassen - eine Kooperation, die bei dem habilitierten Mediziner Zöllner auf besondere Beachtung stieß.

Und die Wirtschaftsunternehmen? Durch seine Einbindung in die regionale Forschungslandschaft ist das Fraunhofer IZM einerseits Technologietreiber für traditionsreiche Firmen und andererseits Sprungbrett für innovative Newcomer. Ein solches Unternehmen ist zum Beispiel die Epigap Optoelektronik GmbH, die mit Fraunhofer zusammen einen überaus kostengünstigen Aufbau von sehr hellen LEDs, sogenannten High-Brightness LEDs, auf Wafer-Ebene entwickelt hat, der sich gegenüber bestehenden Konzepten durch enorme Licht-Leistung und Zuverlässigkeit auszeichnet.

Georg Weigelt | Fraunhofer Gesellschaft
Weitere Informationen:
http://www.fraunhofer-in-berlin.de
http://www.izm.fhg.de/news_events/news/index.jsp
http://www2.izm.fhg.de/Bilder/senator_zoellner_auswahl/bilder.zip

Weitere Berichte zu: LED Wissenschaftsstandort

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Neue Lernwelt durch VR-Technologie
16.04.2019 | Universität Witten/Herdecke

nachricht Studie zu Perspektiven der beruflichen Bildung 2040 – Flexibilität schaffen
15.04.2019 | Universität Duisburg-Essen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Explosion on Jupiter-sized star 10 times more powerful than ever seen on our sun

A stellar flare 10 times more powerful than anything seen on our sun has burst from an ultracool star almost the same size as Jupiter

  • Coolest and smallest star to produce a superflare found
  • Star is a tenth of the radius of our Sun
  • Researchers led by University of Warwick could only see...

Im Focus: Neues „Baustein-Konzept“ für die additive Fertigung

Volkswagenstiftung fördert Wissenschaftler aus dem IPF Dresden bei der Erkundung eines innovativen neuen Ansatzes im 3D-Druck

Im Rahmen Ihrer Initiative „Experiment! - Auf der Suche nach gewagten Forschungsideen“
fördert die VolkswagenStiftung ein Projekt, das von Herrn Dr. Julian...

Im Focus: Vergangenheit trifft Zukunft

autartec®-Haus am Fuß der F60 fertiggestellt

Der Hafen des Bergheider Sees beherbergt seinen ersten Bewohner. Das schwimmende autartec®-Haus – entstanden im Rahmen eines vom Bundesministerium für Bildung...

Im Focus: Hybrid-Neuronen-Netzwerke mit 3D-Lithografie möglich

Netzwerken aus wenigen Neuronenzellen können gezielt künstliche dreidimensionale Strukturen vorgegeben werden. Sie werden dafür elektronisch verschaltet. Dies eröffnet neue Möglichkeiten, Fehler in neuralen Netzwerken besser zu verstehen und technische Anwendungen mit lebenden Zellen gezielter zu steuern. Dies stellt ein Team aus Forschenden aus Greifswald und Hamburg in einer Publikation in der Fachzeitschrift „Advanced Biosystems“ vor.

Eine der zentralen Fragen der Lebenswissenschaften ist, die Funktionsweise des Gehirns zu verstehen. Komplexe Abläufe im Gehirn ermöglichen uns, schnell Muster...

Im Focus: Was geschieht im Körper von ALS-Patienten?

Wissenschaftler der TU Dresden finden Wege, um das Absterben von Nervenzellen zu verringern und erforschen Therapieansätze zur Behandlung von ALS

Die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) ist eine unheilbare Erkrankung des zentralen Nervensystems. Nicht selten verläuft ALS nach der Diagnose innerhalb...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Künstliche Intelligenz: Lernen von der Natur

17.04.2019 | Veranstaltungen

Mobilität im Umbruch – Conference on Future Automotive Technology, 7.-8. Mai 2019, Fürstenfeldbruck

17.04.2019 | Veranstaltungen

Augmented Reality und Softwareentwicklung: 33. Industrie-Tag InformationsTechnologie (IT)²

17.04.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Irdischer Schutz für außerirdisches Metall

18.04.2019 | Verfahrenstechnologie

Erster astrophysikalischer Nachweis des Heliumhydrid-Ions

18.04.2019 | Physik Astronomie

Radioteleskop LOFAR blickt tief in den Blitz

18.04.2019 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics