Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

25 Millionen Euro für Forschung und Entwicklung in der industrielle Biotechnologie in Nordrhein-Westfalen

14.03.2008
Innovationsministerium startet mit "Bio.NRW" seinen dritten Wettbewerb

Das Innovationsministerium hat heute den mit 25 Millionen Euro dotierten Wettbewerb "Bio.NRW" für Forschung und Entwicklung in der industriellen Biotechnologie gestartet. Biotechnologische Verfahren gelten als umwelt- und ressourcenschonende Alternative für industrielle Produktionen. Dabei gewinnt die Nutzung nachwachsender Rohstoffe zunehmend an Bedeutung.

Die Ergebnisse der industriellen Biotechnologie - oftmals auch als weiße Biotechnologie bezeichnet - werden in ganz unterschiedlichen Branchen genutzt: bei der Optimierung von Materialeigenschaften beispielsweise von Kleb- oder Kunststoffen, bei der Produktion hautfreundlicher und umweltverträglicher Pflegeprodukte sowie energiesparende und Wasser schonende Waschmittel oder für optimierte Verfahren der Medikamentenherstellung.

Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart sagte: "Nordrhein-Westfalen gehört schon jetzt zu den bedeutendsten Standorten für die industrielle Biotechnologie in Deutschland. Der Wettbewerb ist ein zusätzlicher Verstärker für diese Dynamik und die Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft." Neben Großunternehmen wie Bayer, Cognis, Evonik, Henkel oder Lanxess und innovativen kleinen und mittleren Unternehmen verfügt Nordrhein-Westfalen über eine exzellente Forschungslandschaft für die industrielle Biotechnologie. Das Cluster Industrielle Biotechnologie (CLIB 2021) bündelt diese Kompetenzen.

An dem Wettbewerb "Bio.NRW" können sich insbesondere kleine und mittlere Unternehmen sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Kooperation mit der Wirtschaft bewerben. Projektskizzen können bis zum 19. Mai 2008 eingereicht werden. Die Auswahlentscheidung trifft eine unabhängige Fachjury. Die Gewinner sollen im Herbst vorgestellt werden.

Der Wettbewerb "Bio.NRW" gehört zu insgesamt fünf Fachwettbewerben, die das Innovationsministerium in diesem Jahr auflegt. Als erstes wurden der Wettbewerb für Nano-, Mikrotechnologien und Werkstoffe sowie der erste Teil des Wettbewerbs "Transfer.NRW" ausgelobt. Ein Wettbewerb in dem Zukunftsfeld Energieforschung und der zweite Teil des Wettbewerbs "Transfer.NRW", der sich vorrangig an Fachhochschulen in Nordrhein-Westfalen richten wird, folgen in den kommenden Wochen.

André Zimmermann | idw
Weitere Informationen:
http://www.innovation.nrw.de/

Weitere Berichte zu: BIO Biotechnologie Innovationsministerium

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Das Schulbuch wird digital
21.08.2019 | Universität Siegen

nachricht Forschungsunterstützung durch Ghostwriter
21.08.2019 | Dr. Franke / Thoxan

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wie Graphen-Nanostrukturen magnetisch werden

Graphen, eine zweidimensionale Struktur aus Kohlenstoff, ist ein Material mit hervorragenden mechanischen, elektronischen und optischen Eigenschaften. Doch für magnetische Anwendungen schien es bislang nicht nutzbar. Forschern der Empa ist es gemeinsam mit internationalen Partnern nun gelungen, ein in den 1970er Jahren vorhergesagtes Molekül zu synthetisieren, welches beweist, dass Graphen-Nanostrukturen in ganz bestimmten Formen magnetische Eigenschaften aufweisen, die künftige spintronische Anwendungen erlauben könnten. Die Ergebnisse sind eben im renommierten Fachmagazin Nature Nanotechnology erschienen.

Graphen-Nanostrukturen (auch Nanographene genannt) können, je nach Form und Ausrichtung der Ränder, ganz unterschiedliche Eigenschaften besitzen - zum Beispiel...

Im Focus: How to induce magnetism in graphene

Graphene, a two-dimensional structure made of carbon, is a material with excellent mechanical, electronic and optical properties. However, it did not seem suitable for magnetic applications. Together with international partners, Empa researchers have now succeeded in synthesizing a unique nanographene predicted in the 1970s, which conclusively demonstrates that carbon in very specific forms has magnetic properties that could permit future spintronic applications. The results have just been published in the renowned journal Nature Nanotechnology.

Depending on the shape and orientation of their edges, graphene nanostructures (also known as nanographenes) can have very different properties – for example,...

Im Focus: Geminiden - Die Wünsch-dir-was-Sternschnuppen vor Weihnachten

Gemeinsame Pressemitteilung der Vereinigung der Sternfreunde (VdS) und des Hauses der Astronomie in Heidelberg - Die Geminiden, die Mitte Dezember zu sehen sind, sind der "zuverlässigste" der großen Sternschnuppen-Ströme mit bis zu 120 Sternschnuppen pro Stunde. Leider stört in diesem Jahr der Mond zur besten Beobachtungszeit.

Sie wurden nach dem Sternbild Zwillinge benannt: Die „Geminiden“ sorgen Mitte Dezember immer für ein schönes Sternschnuppenschauspiel. In diesem Jahr sind die...

Im Focus: Electronic map reveals 'rules of the road' in superconductor

Band structure map exposes iron selenide's enigmatic electronic signature

Using a clever technique that causes unruly crystals of iron selenide to snap into alignment, Rice University physicists have drawn a detailed map that reveals...

Im Focus: Das 136 Millionen Atom-Modell: Wissenschaftler simulieren Photosynthese

Die Umwandlung von Sonnenlicht in chemische Energie ist für das Leben unerlässlich. In einer der größten Simulationen eines Biosystems weltweit haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler diesen komplexen Prozess an einem Bestandteil eines Bakteriums nachgeahmt – am Computer, Atom um Atom. Die Arbeit, die jetzt in der renommierten Fachzeitschrift „Cell“ veröffentlicht wurde, ist ein wichtiger Schritt zum besseren Verständnis der Photosynthese in einigen biologischen Strukturen. An der internationalen Forschungskooperation unter Leitung der University of Illinois war auch ein Team der Jacobs University Bremen beteiligt.

Das Projekt geht zurück auf eine Initiative des inzwischen verstorbenen, deutsch-US-amerikanischen Physikprofessors Klaus Schulten von der University of...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Analyse internationaler Finanzmärkte

10.12.2019 | Veranstaltungen

QURATOR 2020 – weltweit erste Konferenz für Kuratierungstechnologien

04.12.2019 | Veranstaltungen

Die Zukunft der Arbeit

03.12.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Analyse internationaler Finanzmärkte

10.12.2019 | Veranstaltungsnachrichten

Was Vogelgrippe in menschlichen Zellen behindert

10.12.2019 | Biowissenschaften Chemie

Schäden im Leichtbau erkennen durch Ultraschallsensoren

10.12.2019 | Materialwissenschaften

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics