Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Spitzencluster-Wettbewerb: 12 Bewerber sind in der Finalrunde

11.03.2008
Schavan und Jury-Vorsitzender Milberg: "Hohe Qualität der Cluster spricht für den Standort Deutschland"

Damit Innovationen gelingen, müssen Wissenschaft und Wirtschaft eng zusammenarbeiten. Cluster, in denen genau dies geschieht, werden damit zu wichtigen Impulsgebern für neue Technologien - in der jeweiligen Region und auch weit darüber hinaus. Im weltweiten Innovationswettlauf werden Cluster immer mehr zu einem wichtigen Wettbewerbsfaktor.

Hier setzt der Spitzencluster-Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) mit insgesamt 600 Millionen Euro Fördersumme über drei Runden an. Die Resonanz auf die Ausschreibung war groß: 38 Bewerbungen bewertete die unabhängige, international besetzte Jury in der ersten Runde. Nun konnten sich 12 Cluster für die entscheidende Auswahlphase durchsetzen. Sie werden in den kommenden drei Monaten ihre Strategien mit konkreten Projekten zur Umsetzung ausarbeiten. "Die Förderung soll die Innovationskraft stärken, Wachstum und Arbeitsplätze schaffen und den Standort Deutschland attraktiver machen", sagte Bundesforschungsministerin Annette Schavan am Dienstag in Berlin.

"Der Spitzencluster-Wettbewerb will die leistungsstärksten Cluster aus Wissenschaft und Wirtschaft auf ihrem Weg unterstützen, Forschung in Wertschöpfung umzusetzen, unabhängig von thematischen Vorgaben. Entsprechend vielfältig waren die Bewerbungen, unter denen wir eine Auswahl treffen mussten. Die insgesamt hohe Qualität der Bewerbungen hat die Jury beeindruckt", erläuterte der Juryvorsitzende und acatech-Präsident Professor Joachim Milberg die Juryentscheidung. Nach seinen Worten ist auch die Teilnahme am Wettbewerb ein Gewinn: "Unabhängig von der Entscheidung über eine Förderung wird die Ausarbeitung der Ideen den Clustern zugute kommen. Denn in den Bewerbungen finden sich viele wertvolle Ansätze dazu, wie durch Bündelung der Kompetenzen und eine strategische Weiterentwicklung der Cluster nachhaltig Vorteile im globalen Wettbewerb erzielt werden."

Im September 2008 sollen die Gewinner der ersten Wettbewerbsrunde feststehen. Das BMBF wird bis zu fünf Cluster über einen Zeitraum von maximal fünf Jahren bei der Umsetzung ihrer Strategien fördern und stellt dafür insgesamt bis zu 200 Millionen Euro bereit.

Das Themenspektrum der Finalisten ist breit und umfasst so unterschiedliche Bereiche wie Gesundheit und Sicherheit, Mobilität sowie Information und Kommunikation. Ministerin Schavan: "Das zeigt, dass wir in Deutschland auf vielen Feldern eine hervorragende Ausgangsbasis und das Potenzial für internationale Spitzenpositionen haben."

Die wichtigsten Kriterien bei der Auswahl der Cluster waren außer dem bereits erreichten Entwicklungsstand insbesondere die Entwicklungspotenziale und die Entwicklungsdynamik sowie die Kreativität und Innovativität des strategischen Ansatzes.

Weitere Informationen zum Spitzencluster-Wettbewerb sowie zu den ausgewählten Bewerbern für die zweite Stufe im Internet unter: http://www.spitzencluster.de/de/468.php

| BMBF Newsletter
Weitere Informationen:
http://www.spitzencluster.de/de/468.php

Weitere Berichte zu: Spitzencluster-Wettbewerb

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Raum für Bildung: Physik völlig schwerelos
19.10.2018 | Max-Planck-Institut für Astronomie

nachricht Das Reifungsmuster des Hippokampus steuert die menschliche Gedächtnisentwicklung
23.07.2018 | Max-Planck-Institut für Bildungsforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Auf dem Weg zu maßgeschneiderten Naturstoffen

Biotechnologen entschlüsseln Struktur und Funktion von Docking Domänen bei der Biosynthese von Peptid-Wirkstoffen

Mikroorganismen bauen Naturstoffe oft wie am Fließband zusammen. Dabei spielen bestimmte Enzyme, die nicht-ribosomalen Peptid Synthetasen (NRPS), eine...

Im Focus: Größter Galaxien-Proto-Superhaufen entdeckt

Astronomen enttarnen mit dem ESO Very Large Telescope einen kosmischen Titanen, der im frühen Universum lauert

Ein Team von Astronomen unter der Leitung von Olga Cucciati vom Istituto Nazionale di Astrofisica (INAF) Bologna hat mit dem VIMOS-Instrument am Very Large...

Im Focus: Auf Wiedersehen, Silizium? Auf dem Weg zu neuen Materalien für die Elektronik

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung (MPI-P) in Mainz haben zusammen mit Wissenschaftlern aus Dresden, Leipzig, Sofia (Bulgarien) und Madrid (Spanien) ein neues, metall-organisches Material entwickelt, welches ähnliche Eigenschaften wie kristallines Silizium aufweist. Das mit einfachen Mitteln bei Raumtemperatur herstellbare Material könnte in Zukunft als Ersatz für konventionelle nicht-organische Materialien dienen, die in der Optoelektronik genutzt werden.

Bei der Herstellung von elektronischen Komponenten wie Solarzellen, LEDs oder Computerchips wird heutzutage vorrangig Silizium eingesetzt. Für diese...

Im Focus: Goodbye, silicon? On the way to new electronic materials with metal-organic networks

Scientists at the Max Planck Institute for Polymer Research (MPI-P) in Mainz (Germany) together with scientists from Dresden, Leipzig, Sofia (Bulgaria) and Madrid (Spain) have now developed and characterized a novel, metal-organic material which displays electrical properties mimicking those of highly crystalline silicon. The material which can easily be fabricated at room temperature could serve as a replacement for expensive conventional inorganic materials used in optoelectronics.

Silicon, a so called semiconductor, is currently widely employed for the development of components such as solar cells, LEDs or computer chips. High purity...

Im Focus: Blauer Phosphor – jetzt erstmals vermessen und kartiert

Die Existenz von „Blauem“ Phosphor war bis vor kurzem reine Theorie: Nun konnte ein HZB-Team erstmals Proben aus blauem Phosphor an BESSY II untersuchen und über ihre elektronische Bandstruktur bestätigen, dass es sich dabei tatsächlich um diese exotische Phosphor-Modifikation handelt. Blauer Phosphor ist ein interessanter Kandidat für neue optoelektronische Bauelemente.

Das Element Phosphor tritt in vielerlei Gestalt auf und wechselt mit jeder neuen Modifikation auch den Katalog seiner Eigenschaften. Bisher bekannt waren...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Natürlich intelligent

19.10.2018 | Veranstaltungen

Rettungsdienst und Feuerwehr - Beschaffung von Rettungsdienstfahrzeugen, -Geräten und -Material

18.10.2018 | Veranstaltungen

11. Jenaer Lasertagung

16.10.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Ultraleichte und belastbare HighEnd-Kunststoffe ermöglichen den energieeffizienten Verkehr

19.10.2018 | Materialwissenschaften

IMMUNOQUANT: Bessere Krebstherapien als Ziel

19.10.2018 | Biowissenschaften Chemie

Raum für Bildung: Physik völlig schwerelos

19.10.2018 | Bildung Wissenschaft

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics