Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Humboldt-Stiftung unterzeichnet Europäische Forschercharta

05.02.2008
Als erster Forschungsförderer in Deutschland verpflichtet sich die Humboldt-Stiftung zur Einhaltung neuer europäischer Standards

Als erste Forschungsförderorganisation in Deutschland hat die Alexander von Humboldt-Stiftung die Europäische Forschercharta unterzeichnet und bekennt sich zu den Qualitätsanforderungen einer europäischen Wissenschaftsförderung.

Die Charta hat in ganz Europa Diskussionen darüber angestoßen, wie Forscherkarrieren attraktiver gemacht werden können. So war die Charta einer der Gründe für die Einführung des neuen Karrierestufenmodells der Humboldt-Stiftung, das im vergangenen Jahr die bisherigen Altersgrenzen für die Stipendienvergabe ablöste.

Die "Europäische Charta für Forscher und Verhaltenskodex für die Einstellung von Forschern" formuliert erstmals Rechte und Pflichten von Forschern in Europa. Ob Universität, Forschungseinrichtung oder Förderorganisation: Wer die Charta unterzeichnet, ist bestimmten Qualitätsstandards unterworfen. Für mobile Wissenschaftler, die nach einer geeigneten Gasteinrichtung suchen, könnte die Unterzeichnung der Charta künftig bei Standortentscheidungen als Gütesiegel wirken.

... mehr zu:
»Charta »Forschercharta

Bereits im Herbst 2006 hatten die Humboldt-Stiftung und ihr Deutsches Mobilitätszentrum die Forschercharta mit anderen Wissenschaftsorganisationen diskutiert und eine gemeinsame Erklärung initiiert, in der sie Chancen und Kritikpunkte der Charta kommentierten. Hierauf beruht das Implementierungsprotokoll, in dem die Humboldt-Stiftung nun die Details der Umsetzung definiert. So greift sie eine Forderung der Charta auf und strebt bessere Leistungen zur sozialen Absicherung ihrer Stipendiaten an. Während die Charta Angestelltenverhältnisse für Forscher favorisiert, wird die Humboldt-Stiftung aber die Förderung über Stipendien und Preise als wichtigen Beitrag zur Unterstützung individueller Forscherkarrieren erhalten.

Die Europäische Forschercharta und der Code für die Rekrutierung von Forschern: http://www.europa.eu.int/eracareers/europeancharter

Das Implementierungsprotokoll der Humboldt-Stiftung sowie weitere Informationen: http://www.humboldt-foundation.de/presse

Pressekontakt
Kristina Güroff
Tel: +49 228 833-144; Fax: -441
E-Mail: presse@avh.de
Leiter Referat Presse und Kommunikation
Georg Scholl
Tel: +49 228 833-258

Kristina Güroff | idw
Weitere Informationen:
http://www.humboldt-foundation.de/presse
http://www.europa.eu.int/eracareers/europeancharter

Weitere Berichte zu: Charta Forschercharta

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Neue Lernwelt durch VR-Technologie
16.04.2019 | Universität Witten/Herdecke

nachricht Studie zu Perspektiven der beruflichen Bildung 2040 – Flexibilität schaffen
15.04.2019 | Universität Duisburg-Essen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Explosion on Jupiter-sized star 10 times more powerful than ever seen on our sun

A stellar flare 10 times more powerful than anything seen on our sun has burst from an ultracool star almost the same size as Jupiter

  • Coolest and smallest star to produce a superflare found
  • Star is a tenth of the radius of our Sun
  • Researchers led by University of Warwick could only see...

Im Focus: Neues „Baustein-Konzept“ für die additive Fertigung

Volkswagenstiftung fördert Wissenschaftler aus dem IPF Dresden bei der Erkundung eines innovativen neuen Ansatzes im 3D-Druck

Im Rahmen Ihrer Initiative „Experiment! - Auf der Suche nach gewagten Forschungsideen“
fördert die VolkswagenStiftung ein Projekt, das von Herrn Dr. Julian...

Im Focus: Vergangenheit trifft Zukunft

autartec®-Haus am Fuß der F60 fertiggestellt

Der Hafen des Bergheider Sees beherbergt seinen ersten Bewohner. Das schwimmende autartec®-Haus – entstanden im Rahmen eines vom Bundesministerium für Bildung...

Im Focus: Hybrid-Neuronen-Netzwerke mit 3D-Lithografie möglich

Netzwerken aus wenigen Neuronenzellen können gezielt künstliche dreidimensionale Strukturen vorgegeben werden. Sie werden dafür elektronisch verschaltet. Dies eröffnet neue Möglichkeiten, Fehler in neuralen Netzwerken besser zu verstehen und technische Anwendungen mit lebenden Zellen gezielter zu steuern. Dies stellt ein Team aus Forschenden aus Greifswald und Hamburg in einer Publikation in der Fachzeitschrift „Advanced Biosystems“ vor.

Eine der zentralen Fragen der Lebenswissenschaften ist, die Funktionsweise des Gehirns zu verstehen. Komplexe Abläufe im Gehirn ermöglichen uns, schnell Muster...

Im Focus: Was geschieht im Körper von ALS-Patienten?

Wissenschaftler der TU Dresden finden Wege, um das Absterben von Nervenzellen zu verringern und erforschen Therapieansätze zur Behandlung von ALS

Die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) ist eine unheilbare Erkrankung des zentralen Nervensystems. Nicht selten verläuft ALS nach der Diagnose innerhalb...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Künstliche Intelligenz: Lernen von der Natur

17.04.2019 | Veranstaltungen

Mobilität im Umbruch – Conference on Future Automotive Technology, 7.-8. Mai 2019, Fürstenfeldbruck

17.04.2019 | Veranstaltungen

Augmented Reality und Softwareentwicklung: 33. Industrie-Tag InformationsTechnologie (IT)²

17.04.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Irdischer Schutz für außerirdisches Metall

18.04.2019 | Verfahrenstechnologie

Erster astrophysikalischer Nachweis des Heliumhydrid-Ions

18.04.2019 | Physik Astronomie

Radioteleskop LOFAR blickt tief in den Blitz

18.04.2019 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics