Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neuer Forschungsbericht des Max-Delbrück-Centrums erschienen

04.02.2008
Das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch hat jetzt seinen neuen Forschungsbericht veröffentlicht.

In dem 236 Seiten starken Buch geben die 65 Forschungsgruppen des MDC einen Überblick über ihre Arbeit in den Jahren 2006 - 2007. Hauptanliegen des MDC, so MDC-Stiftungsvorstand Prof. Walter Birchmeier in seinem Vorwort, ist es, "auf hohem Niveau die Erforschung der Mechanismen voranzubringen, die Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen, Krebs und neurodegenerativen Krankheiten zugrunde liegen."

Der Forschungsbericht enthält in Deutsch und Englisch verfaßte Übersichtsbeiträge zu diesen Forschungsschwerpunkten des MDC, die Berichte der einzelnen Forschergruppen, die sich vor allem an Wissenschaftler richten, sind in Englisch.

Prof. Birchmeier wies darauf hin, dass in den vergangenen Jahren eine wachsende Vielfalt an Methoden und Konzepten entwickelt worden sei, mit deren Hilfe Forscher neue Einblicke in lebende Systeme gewinnen könnten. "Es ist leichter geworden, die Aktivität von Genen und Proteinen mit komplexeren Vorgängen im gesamten Organismus zu verknüpfen".

... mehr zu:
»ECRC »FMP

Weiter hob er die in den vergangenen 15 Jahren im MDC und auf dem Campus Berlin-Buch "akkumulierte praktische Erfahrung in der Zusammenführung von Grundlagenforschung und Medizin" hervor. Dazu gehörten das Labor für Medizinische Genomforschung, das das MDC und das Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie (FMP) errichtet haben sowie das "Experimental and Clinical Research Center" (ECRC), das MDC und die Charité - Universitätsmedizin Berlin für rund 45 Millionen Euro gemeinsam aufbauen. Die Grundsteinlegung Ende Oktober 2007 für ein Gebäude, das einen 7-Tesla-Ganzkörper-Magnetresonanz-Tomographen (7-Tesla-MRT) für die medizinische Forschung aufnehmen wird, markierte zugleich den Beginn des ersten Bauabschnitts des ECRC.

Das MDC wurde 1992 auf dem Campus Berlin-Buch gegründet. Es ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinsschaft Deutscher Forschungszentren und erhält seine Grundfinanzierung von jährlich rund 50 Millionen Euro zu 90 Prozent vom Bundesforschungsministerium und zu zehn Prozent vom Land Berlin. Hinzu kommen von den Forschern eingeworbene Drittmittel in Millionenhöhe. Das MDC hat derzeit rund 850 Mitarbeiter, davon sind 640 Wissenschaftler. Es kooperiert eng mit der Charité, dem FMP und dem Biotechnologiepark auf dem Campus mit seinen 50 Firmen und rund 550 Mitarbeitern. Insgesamt arbeiten auf dem Campus Berlin-Buch rund 2 400 Menschen.

Sie erhalten den Research Report auf Anfrage über die MDC-Pressestelle. Er ist auch im Internet abrufbar unter:

http://www.mdc-berlin.de/forschung/index.htm

Barbara Bachtler
Pressestelle
Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch
Robert-Rössle-Straße 10
13125 Berlin
Tel.: +49 (0) 30 94 06 - 38 96
Fax: +49 (0) 30 94 06 - 38 33
e-mail: presse@mdc-berlin.de

Barbara Bachtler | idw
Weitere Informationen:
http://www.mdc-berlin.de/forschung/index.htm
http://www.mdc-berlin.de/ueber_das_mdc/presse/index.htm

Weitere Berichte zu: ECRC FMP

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Lehrerbildung für die digitale Welt
17.07.2018 | Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd

nachricht Innovationen in der beruflichen Weiterbildung stärken
26.06.2018 | Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Future electronic components to be printed like newspapers

A new manufacturing technique uses a process similar to newspaper printing to form smoother and more flexible metals for making ultrafast electronic devices.

The low-cost process, developed by Purdue University researchers, combines tools already used in industry for manufacturing metals on a large scale, but uses...

Im Focus: Rostocker Forscher entwickeln autonom fahrende Kräne

Industriepartner kommen aus sechs Ländern

Autonom fahrende, intelligente Kräne und Hebezeuge – dieser Ingenieurs-Traum könnte in den nächsten drei Jahren zur Wirklichkeit werden. Forscher aus dem...

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Stadtklima verbessern, Energiemix optimieren, sauberes Trinkwasser bereitstellen

19.07.2018 | Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Neue Anwendungen für Mikrolaser in der Quanten-Nanophotonik

20.07.2018 | Physik Astronomie

Need for speed: Warum Malaria-Parasiten schneller sind als die menschlichen Abwehrzellen

20.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Die Gene sind nicht schuld

20.07.2018 | Medizin Gesundheit

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics