Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Deutschlandweit einmaliges Weiterbildungsstudium "Produktionsmanager (FH) für Kunststofftechnik"

25.01.2008
Bewerbungen noch bis Donnerstag, dem 31. Januar 2008, möglich

Zum kommenden Sommersemester startet die Fachhochschule Schmalkalden mit einem deutschlandweit einmaligen Angebot - dem Weiterbildungsstudium zum "Produktionsmanager (FH) für Kunststofftechnik.

Das in Kooperation mit der Technologie- und Gründer-Förderungsgesellschaft Schmalkalden/Dermbach GmbH (TGF) durchgeführte weiterbildende Studium richtet sich vorwiegend an Führungskräfte sowie Leistungsträger von mittelständischen Unternehmen der kunststoffverarbeitenden Industrie und Automobilzulieferbetriebe.

Insbesondere die Automobilindustrie wird für Deutschland auch in Zukunft ein bedeutender Wirtschaftszweig sein. Zahlreiche Automobilhersteller haben in den vergangenen Jahren zusätzliche Kapazitäten, insbesondere in den EU-Beitrittsländern geschaffen, so dass wesentlich mehr produziert werden kann als Nachfrage besteht.

Um Überkapazitäten, Nachfrageschwäche, Preiskampf und Margenverfall entgegenzutreten, verfolgen die Original-Equipment-Manufacturer unter anderem Outsourcing-Strategien zur Reduzierung der Wertschöpfungstiefe, die Auswirkungen auf ihre Zulieferer haben. Und durch die verstärkte Substitution von Stählen und Metallen durch Kunststoffe in Kraftfahrzeugen bieten sich insbesondere für die kunststoffverarbeitende Industrie gute Marktchancen.

Doch gerade kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) sind aufgrund von Ressourcenknappheit oft nicht in der Lage, die anstehenden Aufgaben zu bewältigen. "Um diesen Anforderungen gerecht werden zu können, wurde an der fhS ein weiterbildendes Studium entwickelt, welches sich vorwiegend an Führungskräfte von KMU der kunststoffverarbeitenden Industrie und von Automobilzulieferbetrieben wendet", so Prof. Dr. Hubert Dechant, wissenschaftlicher Leiter des Zentrums für Weiterbildung der FH Schmalkalden.

Prof. Dr. Walter Blancke und Prof. Dr. Thomas Seul von der fhS betreuen als fachliche Experten das Studium zum "Produktionsmanager (FH) für Kunststofftechnik", das sich den folgenden Fachgebieten widmet: Kunststoffkunde, Kunststoffverarbeitung, Umweltmanagement und Recyclingtechnik, Produktentwicklung, Werkzeugkonstruktion, Qualitätsmanagement, Innovationsmanagement, Leistungsfähige Fertigungstechnologien im Werkzeug- und Formenbau, Projektmanagement sowie Schlüsselqualifikationen.

Das berufsbegleitend absolvierbare Studium umfasst zwei Studiensemester. Im Selbststudium bearbeiten die Studierenden schriftliche Studienmaterialien, die in den mehrtägigen Präsenzphasen auf dem Hochschulcampus mit Dozenten aus Wissenschaft und Praxis diskutiert und vertieft werden. Die Lehrpersonen sind Professoren der Fachhochschule und hochkarätige Experten aus der einschlägigen Praxis. Die Studiengebühr beträgt 2.400 Euro zzgl. 50 Euro Verwaltungskostenbeitrag pro Semester.

Wer Interesse an dem Weiterbildungsstudium hat, kann sich noch bis Donnerstag, dem 31. Januar 2008, um einen Studienplatz bewerben. Informationen zu den Zulassungsbedingungen, zur Bewerbung, zur Stundenübersicht sowie zu den Prüfungsleistungen erhalten Sie beim Zentrum für Weiterbildung der Fachhochschule Schmalkalden, Peggy Schütze, Tel. 03683/688-1762, E-Mail: zfw@fh-schmalkalden.de oder im Internet unter http://www.fh-schmalkalden.de/ProduktionsmanagerKunststofftechnik.html.

Stefanie Jäkel | idw
Weitere Informationen:
http://www.fh-schmalkalden.de
http://www.fh-schmalkalden.de/ProduktionsmanagerKunststofftechnik.html

Weitere Berichte zu: KMU Kunststofftechnik Weiterbildungsstudium

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Raum für Bildung: Physik völlig schwerelos
19.10.2018 | Max-Planck-Institut für Astronomie

nachricht Das Reifungsmuster des Hippokampus steuert die menschliche Gedächtnisentwicklung
23.07.2018 | Max-Planck-Institut für Bildungsforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Auf dem Weg zu maßgeschneiderten Naturstoffen

Biotechnologen entschlüsseln Struktur und Funktion von Docking Domänen bei der Biosynthese von Peptid-Wirkstoffen

Mikroorganismen bauen Naturstoffe oft wie am Fließband zusammen. Dabei spielen bestimmte Enzyme, die nicht-ribosomalen Peptid Synthetasen (NRPS), eine...

Im Focus: Größter Galaxien-Proto-Superhaufen entdeckt

Astronomen enttarnen mit dem ESO Very Large Telescope einen kosmischen Titanen, der im frühen Universum lauert

Ein Team von Astronomen unter der Leitung von Olga Cucciati vom Istituto Nazionale di Astrofisica (INAF) Bologna hat mit dem VIMOS-Instrument am Very Large...

Im Focus: Auf Wiedersehen, Silizium? Auf dem Weg zu neuen Materalien für die Elektronik

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung (MPI-P) in Mainz haben zusammen mit Wissenschaftlern aus Dresden, Leipzig, Sofia (Bulgarien) und Madrid (Spanien) ein neues, metall-organisches Material entwickelt, welches ähnliche Eigenschaften wie kristallines Silizium aufweist. Das mit einfachen Mitteln bei Raumtemperatur herstellbare Material könnte in Zukunft als Ersatz für konventionelle nicht-organische Materialien dienen, die in der Optoelektronik genutzt werden.

Bei der Herstellung von elektronischen Komponenten wie Solarzellen, LEDs oder Computerchips wird heutzutage vorrangig Silizium eingesetzt. Für diese...

Im Focus: Goodbye, silicon? On the way to new electronic materials with metal-organic networks

Scientists at the Max Planck Institute for Polymer Research (MPI-P) in Mainz (Germany) together with scientists from Dresden, Leipzig, Sofia (Bulgaria) and Madrid (Spain) have now developed and characterized a novel, metal-organic material which displays electrical properties mimicking those of highly crystalline silicon. The material which can easily be fabricated at room temperature could serve as a replacement for expensive conventional inorganic materials used in optoelectronics.

Silicon, a so called semiconductor, is currently widely employed for the development of components such as solar cells, LEDs or computer chips. High purity...

Im Focus: Blauer Phosphor – jetzt erstmals vermessen und kartiert

Die Existenz von „Blauem“ Phosphor war bis vor kurzem reine Theorie: Nun konnte ein HZB-Team erstmals Proben aus blauem Phosphor an BESSY II untersuchen und über ihre elektronische Bandstruktur bestätigen, dass es sich dabei tatsächlich um diese exotische Phosphor-Modifikation handelt. Blauer Phosphor ist ein interessanter Kandidat für neue optoelektronische Bauelemente.

Das Element Phosphor tritt in vielerlei Gestalt auf und wechselt mit jeder neuen Modifikation auch den Katalog seiner Eigenschaften. Bisher bekannt waren...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Natürlich intelligent

19.10.2018 | Veranstaltungen

Rettungsdienst und Feuerwehr - Beschaffung von Rettungsdienstfahrzeugen, -Geräten und -Material

18.10.2018 | Veranstaltungen

11. Jenaer Lasertagung

16.10.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Ultraleichte und belastbare HighEnd-Kunststoffe ermöglichen den energieeffizienten Verkehr

19.10.2018 | Materialwissenschaften

IMMUNOQUANT: Bessere Krebstherapien als Ziel

19.10.2018 | Biowissenschaften Chemie

Raum für Bildung: Physik völlig schwerelos

19.10.2018 | Bildung Wissenschaft

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics